AUSGEBUCHT! SOCIUS labor live: Trauma und sekundäre Traumatisierung
Was passiert, wenn eine Historikerin und Organisationsentwicklerin und eine Psychotherapeutin aufeinandertreffen?
Die zwei landen schnell bei den kleinen und großen Themen der Menschheitsgeschichte im Allgemeinen und der Geschichte der einzelnen Menschen im Besonderen: sie erfreuen sich an einander befruchtenden Gedanken und möchten die entstandenen Synergieeffekte unbedingt teilen.
So entwickelten wir – Kerstin und Stefanie – im letzten Jahr eine Weiterbildung zu Trauma und sekundärer Traumatisierung in klassischen und unerwarteten Arbeitssettings. Davon und von den Erfahrungen bei der Umsetzung möchten wir Euch in diesem SOCIUS labor berichten.
Konkret möchten wir
- über das Thema informieren und es im beruflichen Kontext einordnen
- sensibilisieren für Tätigkeitsbereiche und Branchen, die damit bisher nicht oder nur selten in Zusammenhang gebracht werden
- uns mit Euch über den Umgang mit Menschen mit (traumabezogenen) Belastungen im Arbeitsalltag austauschen
- und Ideen für einen belastungssensiblen Umgang mit sich selbst und anderen in Arbeitskontexten entwickeln.
Den inhaltlichen Einstieg bilden die Themen Belastungen – Stress – Trauma – Traumafolgen. Darauf aufbauend werden Impulse und Ideen für Deinen Umgang damit für Dich selbst, Deine Kolleg:innen, Mitarbeitenden oder Kund:innen/ Klient:innen gesammelt.
Bist Du interessiert? Dann melde Dich an.
Solltest Du schon länger traumasensibel unterwegs sein und Dich so schnell nichts überraschen, dann melde Dich trotzdem an und freue Dich auf konstruktiven Austausch und gegenseitige Inspiration!
Laborleitung
Kerstin Engelhardt
Stefanie Gottwald
Die Kosten
Wir bitten um einen selbstgewählten Beitrag zwischen 10 und 50€.
Um sich im SOCIUS labor live einen von 12 Plätzen zu sichern, bitten wir darum den selbstgewählten Beitrag vor dem SOCIUS labor entweder per PayPal an payments-ggmbh@socius.de (Datum und Name nicht vergessen) zu senden, oder unsere Kontodaten per Mail bei der Anmeldung zu erfragen.
sinnvoll zusammen wirken
Weitere spannende Einblicke in und Tipps und Tricks rund um Organisationsentwicklung findest du in unserer kostenlosen Videoreihe, den SOCIUS change essentials.

Entdeckt praxisnahe Tipps für selbstorganisiertes Arbeiten in unserem gratis Onlinekurs, den SOCIUS change essentials. Mit über 30 Videos bietet der Kurs hilfreiche Selbstorganisations-Tools wie Konsentmoderation und Rollenboard-Tutorial.
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Den Rest des Tages widmeten wir uns in einem Wechsel von Pausen, Bewegung, Plenum und Kleingruppenarbeit zuvor vom Team identifizierten Stressoren mit der Brille

Es gibt wenige Podcasts, die ich mehrmals höre, um immer tiefer und tiefer einzutauchen in das, was in einem Gespräch zwischen zwei Menschen an die Oberfläche tritt und sich erst beim mehrmaligen Hören entfaltet. Der Podcast “The Body as a Compass” ist einer dieser Podcast- Juwelen. In ihm interviewt Ayanna Young die Beraterin, Community Strategin und ehemalige Hebamme Nkem Ndefo, alleinerziehende Mutter zweier Kinder.
Mit ihrem erfahrenen, empathischen und realistisch-weisen Blick auf die Welt berichtet Nkem davon, wie Stress und Trauma auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wirken und sie belasten. Um tiefgreifende Veränderungen zu bewirken, und um unsere gesellschaftlichen Systeme zu “shiften” (zu verändern), brauchen wir Resilienz. Und gleichzeitig investieren wir einen Großteil unserer Energie in Überreaktionen auf den Stress, dem wir begegnen. Nkems Arbeit ist es, Menschen dabei zu begleiten, ihre Stress- und Traumareaktionen flexibler zu gestalten:
Teil der Resilienzarbeit nach Nkem ist es, in uns und mit anderen Kapazitäten aufzubauen, um in schweren und unbequemen Dialogräumen zu bleiben und uns dort zu begegnen. Resilienter zu werden bedeutet dabei zu lernen, wie wir unsere Stress- und Traumareaktionen anpassen – um soziale Transformationen quasi ins uns selbst vorzubereiten.

Julia Hoffmann arbeitet bei SOCIUS als Prozessbegleiterin mit Teams, Einzelpersonen, Freiwilligen und Beschäftigten, in Organisationen und Netzwerken, um gemeinsames Lernen und gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Dabei ist ihr das Thema gesundes und ganzheitliches Arbeiten sehr nahe. Julia praktiziert seit mehreren Jahren Yoga und schloss vor kurzem ihre Fortbildung als Entspannungsleiterin ab. 
