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SUMMARY:Fortbildung in Berlin: gOe!
DESCRIPTION:Was ist „gOe!“?\nUnsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind dabei komplex. Gemeinnützige Organisationen reagieren darauf mit programmatischen und politischen Positionierungen und werden so zu Impulsgebern gesellschaftlicher Veränderung. Die Weiterentwicklung interner Strukturen und Prozesse ist hierzu Voraussetzung und Spiegel. \nFragen\, die sich dabei stellen\, lauten zum Beispiel: \n\n\n\n\n\nWie können wir eine stärkere Kongruenz herstellen zwischen unserem Handeln innerhalb der Organisation und den Werten\, die wir nach Außen repräsentieren?\nWie können wir unsere Team- und Führungskultur so weiterentwickeln\, dass sie unserer gewachsenen Identität gerecht wird und gleichzeitig attraktiv ist für Neue in der Organisation?\nWie lassen sich geteilte Verantwortung und flexible Strukturmodelle so umsetzen\, dass Stabilität und Dynamik in guter Balance bleiben?\nWie müssen wir uns heute verändern\, um den ungewissen Anforderungen im Morgen gerecht zu werden?\n\n\n\n\n\nIm SOCIUS Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln!“ geht es darum\, Organisationen in ihrem Feld zu verstehen und in ihren Entwicklungsdynamiken begleiten zu können. Wir richten uns an Menschen\, die als externe Berater*innen oder intern als Führungskräfte Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen und dabei kreativ mit dem organisationalen Spannungsfeld von Innovationslust und Anpassungsdruck umgehen wollen. \n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						Termine der 4 Module in Berlin!\n						Modul 1 – Kultur: 22.-25.01.2025 (Mittwoch – Samstag)​ \nModul 2 – Struktur: 03.-05.04.2025 (Donnerstag – Samstag) \nModul 3 – Strategie: 26.-28.6. 2025. (Donnerstag – Samstag) \n\n\n\nDurchführung eines PraxisprojektesModul 4 – Auswertung Praxisprojekt: 10.-11.10.2025(Freitag – Samstag) \n\n\n\n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						Kosten\n						Kosten für Organisationen:3.800€ \nKosten für Selbstzahler:innen:3.475 € \nWenn ihr euch zu zweit anmeldet\, bekommt ihr einen Rabatt. Fragt danach! \nZzgl. fallen Kosten für die gemeinsame Verpflegung während der Präsenzzeiten in Höhe von insgesamt 350\,00€ an.​ \n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						Kontakt & Anmeldung\n						\n					\n				\n			\n				Hier direkt anmelden!\n			\n				\n				\n				\n				\n				Der Werkstattzyklus ist eine anerkannte Weiterbildungsveranstaltung nach dem Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG). Berliner Teilnehmer:innen können bei ihrem Arbeitgeber Bildungszeit beantragen. \n			\n				AGBen\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				Wir freuen uns über deine Mail!\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nChristian Baier\, Jahrgang 1975\, Dipl. Sozialpädagoge. Bei SOCIUS seit 2003\, seit 2015 Co-Geschäftsführer. Arbeitserfahrungen bei gemeinnützigen Organisationen in den USA\, Belgien und Deutschland. Beratung u.a. verschiedener Jugendverbände und Stadtteilorganisationen. \n\n\n\nJoana Ebbinghaus\, Jahrgang 1972\, Regionalwissenschaftlerin\, 15 Jahre Beratung von Regierungs- und gemeinnützigen Organisationen in Asien im Kontext von demokratischem Wandel\, seit 2015 bei SOCIUS\, Schwerpunkt auf Begleitung von Teams und zivilgesellchaftlichen Organisationen in internen Teamentwicklungs-\, Organisationsentwicklungs- und Strategieprozessen. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nMODUL 1: KULTUR – MIT DEM WESEN DER ORGANISATION IN KONTAKT TRETEN„Kultur“ lässt sich nicht anfassen oder planen. Aber wir erleben in Organisationen ihre Ausprägungen in der Kommunikation zwischen Kolleg*innen oder mit Klient*innen\, in der Art wie physische Räume gestaltet werden oder wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Kultur findet im Informellen statt und ist nur selten explizit dargestellt. Gleichzeitig wirkt sie sich nachhaltig auf Strukturen\, strategische Entscheidungen und Ziele von Organisationen aus. \nWährend des ersten Moduls wollen wir mit Mitteln der Gestaltarbeit auf die Kultur von Organisationen schauen. Hierbei wollen wir uns zum Beispiel folgenden Fragen widmen: \n\n\n\n\n\n\nWie entsteht Kultur als impliziter Prozess und wie wirkt sie gleichzeitig auf andere Prozesse in Organisationen?\nWie kann in der Organisationsentwicklung die Kultur der Zusammenarbeit\, des Miteinanders oder der Führung thematisiert werden?\nWelche Möglichkeit haben Teams – als Keimzelle von Organisationen und ihrer Kultur – eine eigene Teamkultur zu entwickeln?\n\n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nMODUL 2: STRUKTUR – DIE AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION GESTALTENStrukturen schaffen Orientierung und Verlässlichkeit für die Interaktion zwischen Individuen\, zwischen Personen und der Organisation sowie zwischen Organisationen. Strukturen haben eine wesentliche Bedeutung\, Effizienz und Handlungsfähigkeit in Arbeitsabläufen zu ermöglichen. Gleichzeitig entwickeln sie in Organisationen Macht- und hierarchische Ausprägungen\, die gerade in wertebasierten Kontexten häufig kritisch gesehen werden. In den aktuell diskutierten Ansätzen von Selbstorganisation wird u.a. die Frage relevant\, wie sich die Dynamik der Autonomie mit Verbindlichkeit in Prozessen koppeln läßt \nDie Struktur in Organisationen betrachten wir vor allem durch die systemische Blickweise. Fragen\, die uns dabei leiten\, lauten zum Beispiel: \n\nWie können Organisationen eine Kohärenz zwischen ihrem Sein (Kultur) und ihren Strukturen herstellen?\nWie werden Macht\, Ränge und Rollen in Organisationen reflektiert und gestaltet?\nWie können wir Strukturen so gestalten\, dass sie sowohl Orientierung bieten als auch Wirksamkeit und Selbstwirksamkeit unterstützen?\n\n\n \n\n\n\n \n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\nMODUL 3: STRATEGIE UND PROZESSGESTALTUNG – ZIELE ENTWICKELN UND VERFOLGENUnter „Strategie“ im Kontext von Organisationsentwicklung verstehen wir Architekturen\, die kreative Phasen der Ideenentwicklung mit Phasen der Zielformulierung\, Entscheidung und Umsetzung verbinden. Die Dynamiken dieser Phasen sind unterschiedlich und benötigen jeweils eigene Kompetenzen\, der Umgang mit Gegen- wind als Führungskraft und Emotionen ebenso. Zunehmende Umweltdynamik und -komplexität erfordern dabei neue Ansätze der Strategiearbeit. \nDas Modul wird von Fragen wie diesen geleitet: \n\n\n\n\n\n\nWie können Phasen der programmatischen Weiterentwicklung gestaltet werden in einem sich dynamisch entwickelnden Umfeld? Und was bedeutet dies für die Anforderungen an interne Formen der Entscheidungsfindung?\nWie werden Prozessabläufe der Organisationsentwicklung gestaltet und geplant und wie entwickeln sie sich dynamisch und emergent?\nWie können Organisationen in unübersichtlichen und komplexen Umwelten strategisch handeln und Entwicklung zu- gleich chancenorientiert und nachhaltig anlegen?\n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nMODUL 4: AUSWERTUNG DER EIGENEN PRAXISERFAHRUNG \nLernen erfolgt vor allem durch Anwendung und Reflexion von Anwendungserfahrungen. Daher soll im Anschluss an die drei inhaltlichen Module ein eigenes Praxisprojekt durchgeführt werden in Gruppen von 2-3 Berater*innen. Dabei geht es um eine begrenzte Prozesssequenz\, die nach Kontaktaufnahme und Zielformulierung geplant und umgesetzt werden soll. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgt dezentral und eigenverantwortlich in den Gruppen. Im 4. Modul werden die Praxiserfahrungen gemeinsam ausgewertet. \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nSUPERVISION… \n…das Praxisprojekt findet – je nach Verabredung – in 2er / 3er Teams statt. Begleitende Supervision bildet neben dem Austausch im eigenen Team und der Intervisionsgruppe – eine dritte Reflexionsebene. \nUND ZWISCHEN DEN MODULEN INTERVISION… \n… ist integraler Bestandteil der Fortbildung. Selbstverantwortlich organisieren je drei bis vier Teilnehmer*innen eine gegenseitige\, strukturierte Beratung über die Veränderungsprozesse in den eigenen Organisationen und zu individuellen Fragestellungen. Formen und methodische Zugänge üben wir vorher gemeinsam ein und werten sie aus. \n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nORGANISATIONSENTWICKLUNG – WAS HEISST DAS EIGENTLICH? \nOrganisationsentwicklung ist ein Prozess der ganzheitlichen und langfristig angelegten Veränderung in Organisationen. Sie ist getragen von einer Wertschätzung gegenüber den Entwicklungs- und Selbstwirksamkeitsbestrebungen der beteiligten Menschen. Dies spiegelt sich wider in einer hohen Beteiligungs- und Prozessorientierung. \ngOe! – FÜR MENSCHEN\, DIE VERÄNDERUNGSPROZESSE BEGLEITEN WOLLENOrganisationen\, die gesellschaftlichen Wandel anstoßen und gestalten wollen\, brauchen Menschen\, die als Seismograph*innen oder Lots*innen in kollektiven Prozessen agieren können. Dafür braucht es Gespür für die Gestaltungselemente von Prozessen\, für Dynamiken in Gruppen\, für sich selbst und die eigene Wirkkraft in Gruppen. Unsere Erfahrung ist\, dass Entwicklungsdynamiken in der Gesellschaft und in Organisationen nicht losgelöst sind von persönlicher Entwicklung. \nVeränderungsimpulse können innerhalb von Organisationen gesetzt werden und auch im Außen aufgegriffen und weitergespielt werden. Deshalb finden wir den Austausch zwischen Führungskräften\, internen Entwickler*innen sowie externen Veränderungsbegleiter*innen (Berater*innen\, Coaches und Supervisor*innen)\, für den wir im Rahmen von gOe! den Raum bereitstellen\, so wertvoll. \n\n\nFachwissen\, praktische Handlungskompetenz und persönliche Haltung – das sind die Entwicklungsräume\, in die wir dich einladen. \nDarüber hinaus findet Beziehungs- und Erfahrungslernen durch kollegiale Beratung\, in selbstorganisierten Intervisionsgruppen und im Rahmen von kollegial umgesetzten eigenen Praxisprojekten statt. \nÜBERGÄNGE GESTALTEN – gOe! ALS LABORATORIUM \ngOe! ist bewusst als niedrigschwelliges und zeitlich kompaktes Angebot über ein gutes halbes Jahr konzipiert für Menschen\, die \n\n\n\n\n\n\nin ihrer eigenen Organisation Veränderungen erleben\, an- stoßen und mitgestalten wollen\,\neinen Seitenwechsel aus dem Management in die Beratungsrolle anstreben\,\nin einer community of practice den Austausch mit Gleichgesinnten suchen\, um sich gegenseitig in der eigenen professionellen Weiterentwicklung zu unterstützen oder\nihre Beratungskompetenz fundieren oder in Bezug auf die Entwicklung gemeinnütziger Organisationen vertiefen wollen.\n\n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				sinnvoll zusammen wirken
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