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SUMMARY:ausgebucht: SOCIUS Werkstattzyklus: gOe! - gemeinnützige Organisationen entwickeln in Stolzenhagen - jetzt 12 Tage!
DESCRIPTION:Immer wieder haben wir die Rückmeldung bekommen\, dass 3 mal 3 Tage für die Inhalte die wir in unserem Werkstattzyklus vermitteln zu kurz ist. Vor zwei Jahren haben wir einen zehnten Tag hinzugefügt.  \nNun haben wir uns ein Herz genommen und bieten den Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln“ 2021 erstmals an 3 mal 4 Tagen im schönen Dörfchen Stolzenhagen im Oderbruch an.  \nWir freuen uns auf Euer Interesse!  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Ein Werkstattzyklus für interne Entwickler*innen und externe Prozessbegleiter*innen\nEinblicke in die Praxis der Veränderung\n\n\n\n\nUnsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind dabei komplex. Gemeinnützige Organisationen reagieren darauf mit programmatischen und politischen Positionierungen und werden so zu Impulsgebern gesellschaftlicher Veränderung. Die Weiterentwicklung interner Strukturen und Prozesse ist hierzu Voraussetzung und Spiegel. \nFragen\, die sich dabei stellen\, lauten zum Beispiel: \n\n\n\n\n\nWie können wir eine stärkere Kongruenz herstellen zwischen unserem Handeln innerhalb der Organisation und den Werten\, die wir nach Außen repräsentieren?\nWie können wir unsere Team- und Führungskultur so weiter- entwickeln\, dass sie unserer gewachsenen Identität gerecht wird und gleichzeitig attraktiv ist für Neue in der Organisation?\nWie lassen sich geteilte Verantwortung und flexible Strukturmodelle so umsetzen\, dass Stabilität und Dynamik in guter Balance bleiben?\nWie müssen wir uns heute verändern\, um den ungewissen Anforderungen im Morgen gerecht zu werden?\n\n\n\n\n\nIm SOCIUS Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln!“ geht es darum\, Organisationen in ihrem Feld zu verstehen und in ihren Entwicklungsdynamiken begleiten zu können. Wir richten uns an Menschen\, die als externe Berater*innen oder intern als Führungskräfte Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen und dabei kreativ mit dem organisationalen Spannungsfeld von Innovationslust und Anpassungsdruck umgehen wollen. \n  \n\n\n\n\nORGANISATIONSENTWICKLUNG – WAS HEISST DAS EIGENTLICH?\nOrganisationsentwicklung ist ein Prozess der ganzheitlichen und langfristig angelegten Veränderung in Organisationen. Sie ist getragen von einer Wertschätzung gegenüber den Entwicklungs- und Selbstwirksamkeitsbestrebungen der beteiligten Menschen. Dies spiegelt sich wider in einer hohen Beteiligungs- und Prozessorientierung. \n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Flyer\n\nHier kann unsere Broschüre als PDF Flyer runtergeladen werden. \n\n					\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Termine\n\nMontag\, 7. Juni bis Donnerstag\, 10. Juni 2021\nMontag 16. August bis Donnerstag\, 19. August 2021\nMontag\, 25. Oktober bis Donnerstag\, 28. Oktober 2021\n\n  \n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Eingeladen zur Teilnahme…\n… sind Interessierte\, die ihre Fähigkeit verbessern möchten\, in gemeinwohlorientierten Organisationen Veränderungen zu initiieren\, Widerstände zu verstehen und entsprechende Entwicklungsprozesse zu begleiten. Die Teilnehmenden erhalten am Ende eine Bescheinigung mit Angabe der Lerninhalte. \n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Kontakt und Anmeldung\nWenn Sie Interesse an der Fortbildung haben\, senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (und vielleicht einige Zeilen zu Ihrem Hintergrund?) an Fortbildung@socius.de. In einem anschliessenden Telefonat können wir Ihre Fragen beantworten und bei beidseitig positiver Entscheidung wird die Teilnahme durch schriftliche Anmeldung verbindlich. \n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Ort\nDas Taubenblau Seminarhaus ist der perfekte Ort für kreative Seminare\, Retreats\,​ Workshops für Entdecker*innen\, Erholungssuchende\, Abenteurer*innen\, Künstler*innen\, Lernende und Geschäftsleute. Das Haus liegt in Stolzenhagen in Brandenburg am Rande der naturreichen Uckermark – nur eine Stunde entfernt von Berlin mit dem Zug oder Auto. Wir werden das ganze Haus für uns haben und auch Gelegenheit das Dorf und die Umgebung zu erkunden.  \n \n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Preise\nKosten für Organisationen:3.800\,00€ für 12 Tage Fortbildung in Präsenz \nKosten für Selbstzahler*innen:3.475\,- Euro für 12 Tage Fortbildung in Präsenz \n\nKosten für Unterkunft & Verpflegung:  120\,00€ pro Fortbildungstag mit Unterbringung im Einzelzimmer und Bio-Vollverpflegung  \n\n					\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n					=\n					\n						\n						Informationen und Anmeldung\nAndreas Knoth\, fortbildung@socius.de\, 030-4030102-24 \nDie Fortbildung ist gemäß §11 Abs. 1 BiUrlG als Bildungsveranstaltung (Bildungsurlaub) anerkannt. \n					\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\ngOe! – FÜR MENSCHEN\, DIE VERÄNDERUNGSPROZESSE BEGLEITEN WOLLEN\nOrganisationen\, die gesellschaftlichen Wandel anstoßen und gestalten wollen\, brauchen Menschen\, die als Seismographen oder Lotsen in kollektiven Prozessen agieren können. Dafür braucht es Gespür für die Gestaltungselemente von Prozessen\, für Dynamiken in Gruppen\, für sich selbst und die eigene Wirkkraft in Gruppen. Unsere Erfahrung ist\, dass Entwicklungsdynamiken in der Gesellschaft und in Organisationen nicht losgelöst sind von persönlicher Entwicklung. \nVeränderungsimpulse können innerhalb von Organisationen gesetzt werden und auch im Außen aufgegriffen und weitergespielt werden. Deshalb finden wir den Austausch zwischen Führungskräften\, internen Entwickler*innen sowie externen Veränderungsbegleiter*innen (Berater*innen\, Coaches und Supervisor*innen)\, für den wir im Rahmen von gOe! den Raum bereitstellen\, so wertvoll. \n\n\nFachwissen\, praktische Handlungskompetenz und persönliche Haltung – das sind die Entwicklungsräume\, in die wir Sie einladen. Darüber hinaus findet Beziehungs- und Erfahrungslernen durch kollegiale Beratung\, und selbstorganisierten Intervisionsgruppen und im Rahmen von eigenen Praxisprojekten statt. \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\n\nÜBERGÄNGE GESTALTEN – gOe! ALS LABORATORIUM\ngOe! ist bewusst als niedrigschwelliges und zeitlich kompaktes Angebot über ein halbes Jahr konzipiert für Menschen\, die \n\n\n\n\n\n\n\n\nin ihrer eigenen Organisation Veränderungen erleben\, an- stoßen und mitgestalten wollen\,\neinen Seitenwechsel aus dem Management in die Beratungs- rolle anstreben\,\nin einer community of practice den Austausch mit Gleichgesinnten suchen\, um sich gegenseitig in der eigenen professionellen Weiterentwicklung zu unterstützen oder\nihre Beratungskompetenz fundieren oder in Bezug auf die Entwicklung gemeinnütziger Organisationen vertiefen wollen.\n\n\n\n\n\n\n\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				Andreas Knoth\,  Diplom Psychologe\, Master of Business Studies\, Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Bei SOCIUS seit 2003. Langjährige Arbeitserfahrung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland\, USA\, Südost-Europa und Asien. \n  \n  \n  \n  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nNicola Kriesel – Juristin und Mediatorin. Schwerpunkt in Teamentwicklung\, Führungskräftecoaching und empathiebasierter Prozessbegleitung. Bei SOCIUS seit 2005. Langjährige Arbeitserfahrung in und mit Bildungsorganisationen und anderen politisch engagiertenNGOs\, insbesondere zu Frauen in Führung und Soziokratie. \n\n\n\n  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				MODUL 1: KULTUR – MIT DEM WESEN DER ORGANISATION IN KONTAKT TRETEN\n \n\n\n\n„Kultur“ lässt sich nicht anfassen oder planen. Aber wir erleben in Organisationen ihre Ausprägungen in der Kommunikation zwischen Kolleg*innen oder mit Klient*innen\, in der Art wie physische Räume gestaltet werden oder wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Kultur findet im informellen statt und ist nur selten explizit dargestellt. Gleichzeitig wirkt sie sich nachhaltig auf Strukturen\, strategische Entscheidungen und Ziele von Organisationen aus. \nWährend des ersten Moduls wollen wir mit Mitteln der Gestaltarbeit auf die Kultur von Organisationen schauen. Hierbei wollen wir uns\, zum Beispiel\, folgenden Fragen widmen: \n  \n\n\n\n\n\n\nWie entsteht Kultur als impliziter Prozess und wie wirkt er gleichzeitig auf andere Prozesse in Organisationen?\nWie kann in der Organisationsentwicklung die Kultur der Zusammenarbeit\, des Miteinanders oder der Führung thematisiert werden?\nWelche Möglichkeit haben Teams – als Keimzelle von Organisationen und ihrer Kultur – Möglichkeiten\, eine eigene Teamkultur zu entwickeln?\n\n\n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\n\nMODUL 2: STRUKTUR – DIE AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION GESTALTEN\nStrukturen schaffen Orientierung und Verlässlichkeit für die Interaktion zwischen Individuen\, zwischen Personen und der Organisation sowie zwischen Organisationen. Strukturen haben eine wesentliche Bedeutung\, Effizienz und Handlungsfähigkeit in Arbeitsabläufen zu ermöglichen. Gleichzeitig entwickeln sie in Organisationen Macht- und hierarchische Ausprägungen\, die gerade in wertebasierten Kontexten häufig kritisch gesehen werden. Unter neueren Ansätzen von „Selbstorganisation“ wird u.a. die Frage von hierarchieärmeren Strukturen relevant und deren Auswirkung auf die Selbstverantwortung der Mitwirkenden. \nDie Struktur in Organisationen betrachten wir vor allem durch die systemische Blickweise. Fragen\, die uns dabei leiten\, lauten zum Beispiel: \n\n\n\n\n\n\nWie können Organisationen eine Kohärenz zwischen ihrem Sein (Kultur) und ihren Strukturen herstellen?\nWie werden Macht\, Ränge und Rollen in Organisationen reflektiert und gestaltet?\nWie können wir Strukturen so gestalten\, dass sie sowohl Orientierung bieten als auch Flexibilität und Selbstwirksamkeit unterstützen?\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n  \n\n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				UND ZWISCHEN DEN MODULEN INTERVISION… \n\n\n\n… ist integraler Bestandteil der Fortbildung. Selbstverantwortlich organisieren je drei bis vier Teilnehmer*innen eine gegenseitige\, strukturierte Beratung über die Veränderungsprozesse in den eigenen Organisationen und zu individuellen Fragestellungen. Formen und methodische Zugänge üben wir vorher gemeinsam ein und werten sie aus. \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n\nMODUL 3: STRATEGIE UND PROZESSGESTALTUNG – ZIELE ENTWICKELN UND VERFOLGEN \nUnter „Strategie“ im Kontext von Organisationsentwicklung verstehen wir Architekturen\, die kreative Phasen der Ideenentwicklung mit Phasen der Zielformulierung\, Entscheidung und Umsetzung verbinden. Die Dynamiken dieser Phasen sind unterschiedlich und benötigen jeweils eigene Kompetenzen\, der Umgang mit Gegen- wind als Führungskraft und Emotionen ebenso. von Veränderungsprozessesn. Zunehmende Umweltdynamik und -komplexität erfordern dabei neue Ansätze der Strategiearbeit. \n\n\n\n  \n  \n  \nDas Modul wird von Fragen wie diesen geleitet: \n\n\n\n\n\n\nWie können Phasen der programmatischen Weiterentwicklung gestaltet werden in einem sich dynamisch entwickelnden Umfeld? Und was bedeutet dies für die Anforderungen an interne Formen der Entscheidungsfindung?\nWie werden Prozessabläufe der Organisationsentwicklung gestaltet und geplant und wie entwickeln sie sich dynamisch und emergent?\nWie können Organisationen in unübersichtlichen und komplexen Umwelten strategisch handeln und Entwicklung zugleich chancenorientiert und nachhaltig anlegen?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \n\n\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				Seminarmethoden\nDer ganze Mensch ist nötig. \nDie Fortbildung findet in einer kleinen Gruppe von maximal 14 Teilnehmenden statt und lebt von der möglichst hohen Beteiligung der Einzelnen in Form von intensiver Fallarbeit. Ein Mix aus Impulsreferaten\, Arbeitsgruppen\, Rollen- und Planspielelementen sowie „bewegenden“ Übungen soll den Arbeitsprozess erleichtern. \nDie Teilnehmenden sind eingeladen\, die je eigenen Arbeitserfahrungen mit einzubringen. \n			\n				\n				\n				\n				\n				Sinnvoll zusammen wirken
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