Coming soon – Selbst:Organisations:Entwicklung

Coming soon – Selbst:Organisations:Entwicklung

Willkommen bei  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 1: Bauplan einer neuen Praxis

Die Entwicklung von Selbstorganisation baut darauf, Eigendynamik in Systemen zu nutzen und zu kultivieren, anstatt sie als Störfaktor einzudämmen. Das erste Modul vertieft Dein Verständnis für diesen Grundsatz und für die Dynamik lebendiger Systeme. Als adaptiven Entwicklungsmodus lernst Du dabei das Modell agiler Prozessbegleitung kennen. Aus dem Baukasten der Selbstorganisations-Praktiken stehen das rollenbasierte Arbeiten und Entscheidungsmodelle wie der Konsent im Fokus. Auf der persönlichen Ebene schließlich bietet das Modul Rahmen zur Reflexion und Stärkung von Präsenz in geteilter und kollektiver Führung.

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns für drei mal vier Tage in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden bekocht von Anna-Laura.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Fortbildung stellen wir sowohl unsere  jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter:innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation zur Verfügung, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS.

Nicola und Andi arbeiten seit 20 Jahren zusammen bei SOCIUS und haben gemeinsam schon viele Organisationen und Teams auf dem Weg zu (mehr) Selbstorganisation und New Work begleitet.

Termine 2026

Stehen noch nicht fest. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, fülle unsere Interessensbekundung aus.

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die Expedition zahlst du:

2.700,00€ für alle drei Module

2.000,00€ für zwei Module

1.200,00€ für ein Modul

Zuzüglich Kost & Logis: 375,00€ pro Modul

Über KOMPASS – Kompakte Hilfe für Solo-Selbstständige kannst du ggf. Förderung für die Fortbildung beantragen. Dafür ist auf jeden Fall ein Beratungsgespräch in einer Kompass-Anlaufstelle nötig.

Wir werden die Fortbildung als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG) anerkennen lassen.

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

sinnvoll zusammen wirken

Coming soon: Art of Hosting-Training „Räume für Zugehörigkeit“

Coming soon: Art of Hosting-Training „Räume für Zugehörigkeit“

Gemeinsam gestalten – ein Training zur Stärkung sozialer Teilhabe und kollektiver Resilienz. 

Ein Training für alle, die kollektive Prozesse lebendig, verbindend und zukunftsfähig begleiten wollen

Leipzig, Frühjahr 2026 

Wie können wir Räume gestalten, in denen Unterschiedlichkeit nicht zur Zerreißprobe wird – sondern zur Quelle von Verbindung, Erkenntnis und gemeinsamer Gestaltung?
Wie gelingt es, inmitten komplexer Herausforderungen nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen, sondern der Gleichzeitigkeit vieler Perspektiven wirklich Raum zu geben?

Dieses Training ist eine Einladung, Zugehörigkeit (Belonging) nicht als Konsens zu verstehen, sondern als soziale Praxis: als Kunst, einander zu hören, ohne sofort zu urteilen. Als Fähigkeit, Spannungen auszuhalten, ohne sie zu glätten. Und als Mut, Vielfalt nicht nur zuzulassen, sondern zu feiern.

Denn demokratische Resilienz entsteht dort, wo wir lernen, komplexe Fragen gemeinsam zu halten, statt vorschnell einfache Antworten zu liefern. Wo wir neue Formen des Miteinanders erproben, in denen Unterschiedlichkeit, Intersektionalität und Machtfragen sichtbar werden dürfen – ohne die Verbindung zu verlieren.

Was dich erwartet

In diesem Art of Hosting-Training lernst du, wie du kollektive Räume gestaltest, in denen Menschen sich beteiligen können – ganz, mit ihrer Geschichte, Perspektive und Erfahrung. Du erlebst Hosting als verantwortungsvolle, kreative Praxis: des Zuhörens, der Strukturgebung, des Verlernens und des Ermöglichens. Gemeinsam erkunden wir:

  • wie Zugehörigkeit entstehen kann – auch ohne Einigkeit

  • was es bedeutet, Widersprüche, Unterschiede und Ambivalenz nebeneinander stehen zu lassen

  • wie sich kollektive Intelligenz entfaltet, wenn wir nicht vorsortieren, sondern verweilen

  • wie du in Gruppenprozessen die Balance hältst zwischen Struktur und Offenheit

  • wie wir mit bewährten Hosting-Formaten wie Circle Practice, World Café, Open Space echte Begegnungen ermöglichen

wie aus punktuellen Beteiligungsprozessen gelebte demokratische Kultur wachsen kann

Für wen ist dieses Training?

Für Menschen, die mit Gruppen arbeiten – ob in Organisationen, Bewegungen, Kommunen, Schulen oder Nachbarschaften.
Für alle, die Lust haben, neue Wege der Zusammenarbeit, Beteiligung und Führung zu gehen.
Für Menschen, die sich fragen, wie aus Unterschiedlichkeit Verbindung werden kann – und wie das gelingen kann, ohne sich selbst zu verlieren.

Oder schick uns einfach eine Mail an

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Fortbildung in Stolzenhagen: Selbst:Organisations:Entwicklung

Fortbildung in Stolzenhagen: Selbst:Organisations:Entwicklung

Willkommen bei  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

Jedes Modul ist einzeln buchbar.

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

8. bis 11. Juli 2025

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

29. September bis 2. Oktober 2025

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns im Mai, Juli und September 2025 in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal und verbringen drei mal vier Tage miteinander auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden mit vegetarischem regionalem Bioessen versorgt.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Lernexpedition haben wir ein neues Format entwickelt, in dem wir sowohl unsere jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter*innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation gebündelt zur Verfügung stellen, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS.

Termine

13. bis 16. Mai 2025

08. bis 11. Juli 2025

29. September bis 2. Oktober 2025

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die Expedition zahlst du:

2.700,00€ für alle drei Module

1.950,00€ für zwei Module

1.000,00€ für ein Modul

Zuzüglich Kost & Logis: 375,00€ pro Modul

Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG).

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

sinnvoll zusammen wirken

Fortbildung in Stolzenhagen: Selbst:Organisations:Entwicklung

Fortbildung in Stolzenhagen: Selbst:Organisations:Entwicklung

Willkommen bei  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

Jedes Modul ist einzeln buchbar.

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 1: Bauplan einer neuen Praxis

13. bis 16. Mai 2025

Die Entwicklung von Selbstorganisation baut darauf, Eigendynamik in Systemen zu nutzen und zu kultivieren, anstatt sie als Störfaktor einzudämmen. Das erste Modul vertieft Dein Verständnis für diesen Grundsatz und für die Dynamik lebendiger Systeme. Als adaptiven Entwicklungsmodus lernst Du dabei das Modell agiler Prozessbegleitung kennen. Aus dem Baukasten der Selbstorganisations-Praktiken stehen das rollenbasierte Arbeiten und Entscheidungsmodelle wie der Konsent im Fokus. Auf der persönlichen Ebene schließlich bietet das Modul Rahmen zur Reflexion und Stärkung von Präsenz in geteilter und kollektiver Führung.

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

8. bis 11. Juli 2025

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

29. September bis 2. Oktober 2025

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns im Mai, Juli und September 2025 in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal und verbringen drei mal vier Tage miteinander auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden mit vegetarischem regionalem Bioessen versorgt.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Fortbildung stellen wir sowohl unsere  jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter:innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation zur Verfügung, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS.

Nicola und Andi arbeiten seit 20 Jahren zusammen bei SOCIUS und haben gemeinsam schon viele Organisationen und Teams auf dem Weg zu (mehr) Selbstorganisation und New Work begleitet. 

Termine

13. bis 16. Mai 2025

08. bis 11. Juli 2025

29. September bis 2. Oktober 2025

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die Expedition zahlst du:

2.700,00€ für alle drei Module

1.950,00€ für zwei Module

1.000,00€ für ein Modul

Zuzüglich Kost & Logis: 375,00€ pro Modul

Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG).

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

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SOCIUS onlinekurs : Soziokratie zieht Kreise

SOCIUS onlinekurs : Soziokratie zieht Kreise

Einführung in die Prinzipien der Soziokratie. 

Wenn Ihr darüber nachdenkt, oder schon erste Ansätze in Richtung soziokratischer Transformation in Eurer Organisation umsetzt, unterstützt dieser Kurs Euch dabei weitere Strukturen, Haltungen und Strategien in Eure Gemeinschaft zu bringen. 

Wir bieten sechs zweistündige wöchentliche Treffen an, in denen wir die Grundprinzipien der Soziokratie vorstellen und diskutieren. 

Soziokratie ist mehr als KonsenT Entscheidung

Das berühmteste Prinzip der Soziokratie ist wohl der KonsenT: Die von allen Beteiligten getragene Entscheidung ohne schwerwiegenden Einwand.
Der soziokratische KonsenT entsteht im Kreis derjenigen die von den Folgen der Entscheidung betroffen sind (bzw. ihrer Delegierten), nach einem nicht nur sehr gut beschriebenen, sondern auch sehr gut funktionierenden Verfahren.

Die Ideen und Prinzipien der Soziokratie bergen noch einiges mehr und dem wollen wir uns in diesem SOCIUS onlinekurs gemeinsam widmen:

  • Was hat es auf sich mit „semi-autonomen Kreisen„? Wie können diese in kleinen Strukturen funktionieren? Können auch Arbeitsgruppen semi-autonome Kreise sein? Und wieso überhaupt nur „semi“?
  • Was bedeutet dann „doppelte Verknüpfung“? Wieso ist die wichtig? Sind dann am Ende nicht doch wieder alle bei allem dabei?
  • Kann man als Team oder (kleine) Organisation auch soziokratisch organisiert sein, wenn es keine doppelte Verknüpfung gibt?
  • Was steckt drin in den Prinzipien der Soziokratie, die über den KonsenT hinausgehen?
  • Was bedeutet eine offene Wahl? Wie funktioniert dieses Verfahren? Und was hat es mit Rollenbeschreibungen zu tun?

Nach dem Kurs hast du:

  • einen Überblick über die vier Prinzipien der Soziokratie
  • echte Erfahrungsbeispiele aus (Freien und Demokratischen) Schulen, sowie kleinen Organisationen
  • ein Set an Arbeitsmaterialien mit dem Du weiterarbeiten kannst
  • und ein Netzwerk anderer Aktiver, die soziokratisch arbeiten (wollen).

Wer bietet den Kurs an?

Nicola Kriesel und Vivian Breucker arbeiten seit vielen Jahren im Feld der Freien und Demokratischen Schulen zusammen, und haben mit ihrer geteilten Leidenschaft für Soziokratie jetzt dieses Format entwickelt. 

Vivian ist Direktorin des oskinnovationlabs in Köln, Bildungsaktivistin und in zahlreichen weiteren Bewegungen aktiv.
Die Offene Schule Köln befindet sich im soziokratischen Transformationsprozess und Vivian stellt ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in dieser Fortbildung zur Verfügung.

Nicola ist bei SOCIUS diejenige, die die soziokratische Transformation geduldig und beharrlich vorangetrieben hat, bis sich SOCIUS selbst auch als  soziokratische Organisation verstand und wir teilen gerne unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Selbstorganisation. Sie begleitet Freie und Demokratische Schulen seit 20 Jahren in ihren Entwicklungsprozessen. ​

Da wir beide viel Erfahrung mit Soziokratie in der Schule haben, bzw. in kleinen Organisationen, werden unsere Fallbeispiele aus dem Alltag besonders aus diesem Kontext kommen.

Termine

Ab 8. Oktober 2024 für sechs Wochen jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr auf zoom. 

Check-in nach drei Monaten am 11. Februar 2025

Kosten

Nach Selbsteinschätzung zwischen 95€ und 280€ 

Maximal 25 Teilnehmende

Anmeldung

Wir bitten zur Anmeldung unser Formular auszufüllen.

Wenn du noch Fragen hast, schreib uns gerne eine Mail.

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ausgebucht: Werkstatt für Selbst: Organisations: Entwicklung

ausgebucht: Werkstatt für Selbst: Organisations: Entwicklung

Willkommen bei unserer Weiterbildung:  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

 

Ab sofort sind die Module auch einzeln buchbar! 

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 1: Bauplan einer neuen Praxis

23. bis 26. April 2024

Die Entwicklung von Selbstorganisation baut darauf, Eigendynamik in Systemen zu nutzen und zu kultivieren, anstatt sie als Störfaktor einzudämmen. Das erste Modul vertieft Dein Verständnis für diesen Grundsatz und für die Dynamik lebendiger Systeme. Als adaptiven Entwicklungsmodus lernst Du dabei das Modell agiler Prozessbegleitung kennen. Aus dem Baukasten der Selbstorganisations-Praktiken stehen das rollenbasierte Arbeiten und Entscheidungsmodelle wie der Konsent im Fokus. Auf der persönlichen Ebene schließlich bietet das Modul Rahmen zur Reflexion und Stärkung von Präsenz in geteilter und kollektiver Führung.

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

04. bis 07. Juni 2024

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

27. bis 30. August 2024

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns im April, Juni und August 2024 in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal und verbringen drei mal vier Tage miteinander auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden mit vegetarischem regionalem Bioessen versorgt.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Lernexpedition haben wir ein neues Format entwickelt, in dem wir sowohl unsere jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter*innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation gebündelt zur Verfügung stellen, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS. 

Termine

23. bis 26. April 2024

04. bis 07. Juni 2024

27. bis 30. August 2024

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die 12tägige Expedition betragen die Kosten:

2.700,00€ für alle drei Module

Jeweils zzgl. Kost&Logis: 300,00€ pro Modul

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG).

sinnvoll zusammen wirken

ausgebucht: Selbst: Organisations: Entwicklung

ausgebucht: Selbst: Organisations: Entwicklung

Willkommen bei unserer Weiterbildung:  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

 

Ab sofort sind die Module auch einzeln buchbar! 

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 1: Bauplan einer neuen Praxis

23. bis 26. April 2024

Die Entwicklung von Selbstorganisation baut darauf, Eigendynamik in Systemen zu nutzen und zu kultivieren, anstatt sie als Störfaktor einzudämmen. Das erste Modul vertieft Dein Verständnis für diesen Grundsatz und für die Dynamik lebendiger Systeme. Als adaptiven Entwicklungsmodus lernst Du dabei das Modell agiler Prozessbegleitung kennen. Aus dem Baukasten der Selbstorganisations-Praktiken stehen das rollenbasierte Arbeiten und Entscheidungsmodelle wie der Konsent im Fokus. Auf der persönlichen Ebene schließlich bietet das Modul Rahmen zur Reflexion und Stärkung von Präsenz in geteilter und kollektiver Führung.

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

04. bis 07. Juni 2024

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

27. bis 30. August 2024

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns im April, Juni und August 2024 in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal und verbringen drei mal vier Tage miteinander auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden mit vegetarischem regionalem Bioessen versorgt.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Lernexpedition haben wir ein neues Format entwickelt, in dem wir sowohl unsere jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter*innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation gebündelt zur Verfügung stellen, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS. 

Termine

23. bis 26. April 2024

04. bis 07. Juni 2024

27. bis 30. August 2024

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die 12tägige Expedition betragen die Kosten:

2.700,00€ für alle drei Module

Jeweils zzgl. Kost&Logis: 300,00€ pro Modul

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG).

sinnvoll zusammen wirken

ausgebucht: Selbst: Organisations: Entwicklung

AUSGEBUCHT! Selbst: Organisations: Entwicklung

Willkommen bei unserer Weiterbildung:  „Selbst:Organisations:Entwicklung“!

Selbst:Organisations:Entwicklung ist die neue SOCIUS Lernexpedition.

 

Ab sofort sind die Module auch einzeln buchbar! 

Selbstorganisation, New Work und Agilität sind nicht nur Schlagworte, sondern die Essenz moderner Organisationskultur. Die Welt der Arbeit hat sich verändert, und mit ihr die Art und Weise, wie Teams und Führungskräfte zusammenarbeiten. In dieser Ära der Veränderung geht es nicht nur darum, Aufgaben zu verteilen, sondern auch Verantwortung und Entscheidungsmacht auf breitere Schultern zu legen.

Trotz dieser Veränderungen sehnen sich Menschen immer noch nach Orientierung und Struktur, nach klaren Rollen und Aufgaben. Die Vorstellung, dass „jeder alles macht und über alles spricht“, führt oft zu Chaos, endlosen Meetings, und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen.

So muss es nicht sein! 

Modul 1: Bauplan einer neuen Praxis

23. bis 26. April 2024

Die Entwicklung von Selbstorganisation baut darauf, Eigendynamik in Systemen zu nutzen und zu kultivieren, anstatt sie als Störfaktor einzudämmen. Das erste Modul vertieft Dein Verständnis für diesen Grundsatz und für die Dynamik lebendiger Systeme. Als adaptiven Entwicklungsmodus lernst Du dabei das Modell agiler Prozessbegleitung kennen. Aus dem Baukasten der Selbstorganisations-Praktiken stehen das rollenbasierte Arbeiten und Entscheidungsmodelle wie der Konsent im Fokus. Auf der persönlichen Ebene schließlich bietet das Modul Rahmen zur Reflexion und Stärkung von Präsenz in geteilter und kollektiver Führung.

Modul 2: Transformation in tiefen Schichten

04. bis 07. Juni 2024

Selbst:Organisations:Entwicklung legt einen starken Fokus auf die Transformation von Interaktionsmustern und Sinnsystemen, die Organisationskulturen prägen. Im Zweiten Modul lernst Du Ansätze der Kulturentwicklung wie das Guerilla Gardening und die Dialogische OE kennen. In Bezug auf die Praxis der Selbstorganisation lernst Du das Arbeiten mit Purpose und Core Principles sowie Praktiken von Teamcare und Resilienz kennen. Auf der Ebene persönlicher Skills und Haltungen geht es dabei um die Frage, wie wir Resonanz und Vertrauen in Beziehungen kultivieren können, um den gemeinsamen Aufbruch zu selbstorganisiertem Arbeiten zu unterstützen.

Modul 3: Kreisläufe und Krisen der Entwicklung

27. bis 30. August 2024

Selbstorganisation ist eine lebendige Praxis und damit niemals abgeschlossen. Im dritten Modul lernst Du Ansätze der kontinuierlichen Entwicklung, des organisationalen Lernens und der zyklischen Herstellung von Alignment und gemeinsamer Handlungsorientierung kennen. Als zentrale Selbstorganisations-Praktiken werden das spannungsbasierte Arbeiten, Feedbackroutinen und die machtkritische Gestaltung von Teamprozessen beleuchtet. Anhand von Haltungen und Methoden des Facilitating Emergence und des Art of Hosting erprobst Du Formen des „Raum Haltens“ und findest auf persönlicher Ebene neue Zugänge zum Umgang mit Spannungen und Konflikten in der Transformationspraxis.

Wir treffen uns im April, Juni und August 2024 in Stolzenhagen an der Oder im Naturpark Unteres Odertal und verbringen drei mal vier Tage miteinander auf dem Gut Stolzenhagen. Hier gibt es Unterbringung in Einzel- oder Zweierzimmern, so wie es dir lieber ist und wir werden mit vegetarischem regionalem Bioessen versorgt.

Hier können wir sowohl Ruhe für Reflexion in der Natur finden, als auch eine lebendige Gemeinschaft im Gut und im Dorf erleben und selbst zu einer werden.

Mit unserer Lernexpedition „Selbst:Organisations:Entwicklung“ laden wir dich ein, die Dynamik der Selbstorganisation in deinem Team zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dieser Lernexpedition haben wir ein neues Format entwickelt, in dem wir sowohl unsere jahrzehntelange Erfahrung als Begleiter*innen von Veränderungsprozessen hin zur Selbstorganisation gebündelt zur Verfügung stellen, als auch unsere eigene Entwicklung in der Transformationsgeschichte von SOCIUS. 

Termine

23. bis 26. April 2024

04. bis 07. Juni 2024

27. bis 30. August 2024

Kurszeiten: Wir starten am ersten Tag jedes Moduls um 11.30 Uhr und enden am vierten Tag um 15.30 Uhr.

Die Kosten

Für die 12tägige Expedition betragen die Kosten:

2.700,00€ für alle drei Module

Jeweils zzgl. Kost&Logis: 300,00€ pro Modul

Auch Ratenzahlung kann vereinbart werden. Sprich uns einfach an!

Die Fortbildung ist anerkannt als Bildungsveranstaltung gemäß § 10 Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG).

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SOCIUS change essentials: Resilienz & Selbstregulation

SOCIUS change essentials: Resilienz & Selbstregulation

Sprechstunde

Resilienz und Selbstregulation

Mit Gefühlen zu arbeiten ist ein subversives Geschenk an die Gesellschaft (Seyda Kurt)

Eine Grundvoraussetzung zur Resilienzstärkung ist der konstruktive und bewusste Umgang mit Gefühlen. Gefühle zu fühlen gehört genauso zu uns wie atmen. Beides ist eng miteinander verbunden, unser Atem verändert sich, wenn wir große aufregende Gefühle haben. Und wir können ihn bewusst einsetzen um unsere Gefühle zu regulieren. 

Wenn wir in der Lage sind unsere Gefühle nicht nur zu fühlen, sondern auch wahrzunehmen, woher sie kommen und wie sie uns beeinflussen, können wir uns auch innerlich von ihnen distanzieren und „die Show“ ansehen. 

Darüber wie das geht und was wir dafür nutzen können, wollen wir in dieser Sprechstunde ins Gespräch kommen. Nicola lädt dich zum Austausch über Resilienz und Selbstregulation ein.

Während wir sonst dankbar für Anmeldungen sind, ist es hier anders: Wir sind da und du kommst, wenn es dir passt einfach in das zoom-meeting rein. Den Link findest du unten.

 

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Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Komm einfach vorbei!
 

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SOCIUS change essentials: Führung

SOCIUS change essentials: Führung

Sprechstunde

Führung und Selbstführung

Selbstführung und Persönlichkeitsentwicklung gehen Hand in Hand.

  • Wie kannst du die eigenen defensiven Reaktionsmuster erkennen und wahrnehmen, wenn sie sich ankündigen, ohne ihnen folgen zu müssen?
  • Wie kannst du deine Beziehung zu Mitarbeitenden und Kolleg:innen aktiv gestalten und deiner VerANTWORTung gerecht werden?
  • Welche Meetingformate sind die richtigen für unterschiedliche Anlliegen?
  • Was ist unser gemeinsamer Beitrag in der Welt?

Diese und andere Fragen haben uns geleitet bei der Erstellung des ersten Moduls unseres kostenlosen OnlinekursesSOCIUS change essentials – Neue Wege der Organisationsentwicklung„. Außerdem haben wir uns am „Leadership Compass“ orientiert, den Ralph, Julia und Nicola als Online-Live-Kurs in 2021 und 2022 angeboten haben.

Nun lädt Nicola Kriesel ein zum Austausch über diese und andere Fragen der Führung und Selbstführung ein.

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SOCIUS change essentials: Entscheidungen

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Community Call

Die Praxis der Entscheidungsfindung

 

  • Welche Entscheidung passt zu welchem Thema? 
  • Wer entscheidet bei was (mit)?
  • In welchen Gremien wird was entschieden? Mitgliederversammlung, Vorstand, Geschäftsführung, Team
  • Wieviel Partizipation ist bei welchen Themen wichtig/nötig? 
  • Warum ist Klarheit über Entscheidungsmodi zentral in Organisationen? (was zeigt sich hier? was wird geprägt?)
  • Wie lässt sich mit verschiedenen Entscheidungsmodi experimentieren? Unter welchen Bedingungen welche Form?
  • Wie wird das Ziel, das mit der Entscheidung erreicht werden soll, definiert? 
  • Was kommt nach der Entscheidung? 
  • Wie kann Delegation funktionieren? 
  • Wie kann die Kunst zu vertrauen eingeübt werden?

 

Diese Fragen haben uns geleitet bei der Erstellung des dritten Moduls unseres kostenlosen OnlinekursesSOCIUS change essentials – Neue Wege der Organisationsentwicklung„.

Nun lädt Nicola Kriesel ein zum Austausch über diese und andere Fragen der Praxis der Entscheidungsfindung.

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Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.  Komm einfach vorbei!
 

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SOCIUS change essentials: Resilienz & Dankbarkeit

SOCIUS change essentials: Resilienz & Dankbarkeit

Einladung zum Austausch

Im vierten Modul unseres Onlinekurs „SOCIUS change essentials“ geht es um Resilienz. 

Die Praxis der Dankbarkeit unterstützt unsere Widerstandsfähigkeit. Deswegen laden wir dich ein, mit uns innezuhalten und Dankbarkeit zu zelebrieren!

Dankbarkeit ist das Gefühl der Wertschätzung für positive Erfahrungen, Beziehungen oder Umstände in unserem Leben. Es beinhaltet die bewusste Anerkennung und das Bewusstsein für die positiven Aspekte unseres Daseins. Die Praxis der Dankbarkeit kann das emotionale Wohlbefinden fördern und die Lebenszufriedenheit steigern.

In einer Welt, die nicht nur  von Hektik und Herausforderungen geprägt ist, sondern derzeit auch an allen Ecken und Enden zu zerbrechen droht an Kriegen und Umwelkatastrophen, möchten wir einen Raum schaffen, um die Perspektive wenigstens für den Moment einmal zu ändern und gemeinsam das Schöne und Nährende des Lebens zu würdigen.

Deshalb laden wir Euch herzlich zu einem Dankbarkeitskreis ein.

Dieser Kreis bietet uns die Gelegenheit, unsere Dankbarkeit zu teilen, uns gegenseitig zu inspirieren und eine Atmosphäre der Wertschätzung zu schaffen.

Was erwartet Dich im Dankbarkeitskreis?

  1. Gemeinsames Teilen: Jede Person wird die Gelegenheit haben, ihre Dankbarkeit für etwas Besonderes auszudrücken. Es kann sich um große Meilensteine, kleine Alltagsfreuden oder zwischenmenschliche Beziehungen handeln.
  2. Unterstützung und Empathie: Wir werden uns bewusst Zeit nehmen, um zuzuhören und die Dankbarkeit anderer zu würdigen. Dies stärkt nicht nur unsere Gemeinschaft, sondern erinnert uns auch daran, dass wir nicht allein sind.
  3. Positive Energie und Verbundenheit: Durch das Teilen von Dankbarkeit schaffen wir eine positive Energie, die uns alle stärkt und verbindet. Gemeinsam können wir eine Atmosphäre schaffen, die unsere Herzen mit Freude und Zuversicht füllt.

Während wir sonst dankbar für Anmeldungen sind, ist es hier anders: Wir sind da und du kommst, wenn es dir passt einfach in das zoom-meeting rein. Den Link findest du unten.

 

Montag, 11. Dezember 2023, 18 bis 19.30 Uhr

mit Julia Hoffmann und Nicola Kriesel

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Die Kosten

Das Angebot ist aufgrund der Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt kostenfrei für Teilnehmende.​

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Anmeldung

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Komm einfach vorbei mit deinen Fragen und Anregungen!
Wir treffen uns auf zoom. Hier ist der Link.

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Förderung für INQA Coaching

Förderung für INQA Coaching

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist ein Bundesprogramm für die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie von Non-Profit-Organisationen. Mit dem INQA Coaching hat ganz aktuell das Nachfolgeprogramm von Unternehmenswert:Mensch gestartet, in dem auch einige Teammitglieder von SOCIUS akkreditiert waren und insgesamt in den vergangenen 5 Jahren um die 80 geförderte Organisationsentwicklungsprozesse begleitet haben.
Für das neue Programm INQA Coaching haben sich Hannah Kalhorn, Joana Ebbinghaus, Andreas Knoth, Nicola Kriesel und Christian Baier als INQA Coach* autorisieren lassen und können ab sofort für von INQA geförderte Prozesse angefragt werden.
Beim INQA Coaching geht es um Agilität und Digitalisierung, Partizipation von Mitarbeitenden und zukunftssichere Personalpolitik.

Für die Autorisierung mussten wir Zeugnisse einreichen, Nachweise über Weiterbildungen zu Agilität und Prozessberatung sowie zahlreiche Referenzen für die unterschiedlichen Gestaltungsfelder des Programms einreichen und zu guter Letzt noch einen Online-Test absolvieren. Die Gestaltungsfelder des Programms sind – immer im Kontext Digitalisierung:

  • Personalpolitik, Beschäftigung & Qualifizierung
  • Sozialbeziehungen & Kultur
  • Führung, berufliche Entwicklung & Karriere
  • Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- & Leistungspolitik
  • Neue Geschäftsmodele & Innovationsstrategien
  • Produktionsmodelle & Arbeitsorganisation

Bis zu 80% der Beratungskosten können durch das Programm übernommen werden. Dafür ist es notwendig, dass Ihr Euch an eine INQA-Beratungsstelle wendet für ein Erstgespräch, dort wird die Förderfähigkeit geprüft und dann entsprechend ein INQA Coaching Scheck ausgestellt. Hierbei solltet Ihr in Eurem Anliegen auf jeden Fall erwähnen, dass es auch um Digitalisierung Eurer Arbeitsabläufe geht. Das kann auch sehr niedrigschwellig sein.
Das INQA Coaching folgt je nach Größe Eurer Organisation einem gut durchdachten Prozess im Wechsel mit Führung, Prozessgruppe und Mitarbeitenden. Insgesamt sollte er nicht länger als 7 Monate dauern.
Um förderfähig zu sein, muss es mindestens eine sozialversicherungspflichtige Person bei Euch geben und Ihr müsst seit mindestens 2 Jahren als Organisation bestehen.

Wenn Ihr Interesse an der Förderung und unserer Begleitung habt, könnt Ihr Euch auch gerne vor dem Gang zur Erstberatungsstelle schon mit uns in Verbindung setzen.

Wir freuen uns.

🔗 INQA Coaching Flyer

 

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Freie Schule gründen

Freie Schule gründen

Mit der Entstehung dieses Buches ist es wie mit der Gründung einer Schule gewesen – wir brauchten Geduld, Ausdauer und langen Atem.
Wir hatten mit einigen Verzögerungen zu kämpfen: Zusagen, die wir brauchten, kamen nicht so schnell wie gewünscht; der Verlag kündigte an, keine Printmedien mehr zu machen; unser Freund und BFAS Vorstandskollege Uwe Schröder starb; eine Pandemie tobte über den Globus und: wir gaben nicht auf.
Obwohl ich zugeben muss: es gab Zeiten, da hab ich nicht mehr dran geglaubt, dass dieses Buch noch erscheint.Und nun ist es doch geschehen.
 
 
 

Um was geht’s?

Der Bundesverband der Freien Alternativschulen (BFAS) begleitet und berät seit 1986 Schulgründungsinitiativen auf ihrem Weg zur Freien Schule. Von 2009 bis 2019 war ich Mitglied des Vorstandes und habe in dieser Rolle viele Schulgründungsinitiativen kennenlernen dürfen, habe Konzepte gelesen, auf den jährlichen Bundestreffen Beratung gemacht und schließlich mit Klaus Amann, Tilmann Kern und Uwe Schröder angefangen Schulgründungsworkshops zu konzipieren und anzubieten.

Die Gründungsmappe war ein Produkt des BFAS, das es schon viele Jahre vor meiner aktiven Zeit gab und das etliche Überarbeitungen erfahren hat. Sie war auch ein Verkaufsschlager des BFAS, jedoch hat die Produktion und Verschickung immer auch viel Zeit in Anspruch genommen und so entstand die Idee ein Buch daraus zu machen.

Dieses Vorhaben nahmen wir zum Anlass, den Prozess von Schulgründungen und ihrer Begleitung auch noch mal zu reflektieren und statt des 12-Schritte-Programms der Gründungsmappe, ein Handbuch in 15 Bausteinen zusammen zustellen. Klaus Amann, Tilman Kern und ich haben hierfür einige Texte um- bzw. neugeschrieben, aber auch bereits veröffentlichte Texte rund um Freie Schulen zusammengesucht und ihnen im neuen Buch einen neuen Ort gegeben. Deswegen sehen wir uns hier als Herausgebende, und nicht so sehr als Autor*innen. Ohne all die Unterstützung von anderen Aktiven in der Freien-Schul-Gemeinschaft wäre die Entstehung des Buches nicht möglich gewesen.

Die 15 Bausteine

Mit das Wichtigste an einer Schulgründung ist wohl das Bewusstsein, dass Gründer*innen sich auf das Grundrecht aus Art.7 Grundgesetz berufen und nicht irgendwelche absurden Ideen haben, mit denen sie zu Bittsteller*innen von Behörden werden. Freie Schulen zu gründen ist Teil der Zivilgesellschaft, in der Menschen sich für Veränderung vor Ort einsetzen und diese aktiv gestalten. Mittlerweile gibt es über 150 Freie Alternativschulen in Deutschland, die sich im BFAS organisieren, hinzu kommen 45 Gründungsinitiativen landauf landab. Die Bausteine im Buch sind:

  • Eine Gründungsgruppe finden
  • Inspirierende Schulen kennenlernen
  • Inspirierende Orte und Menschen kennenlernen
  • Ein eigenes Schulkonzept entwickeln
  • Schulrecht kennen und verstehen lernen
  • Einen Verein gründen
  • Entscheidungsstrukturen klären
  • Geld beschaffen
  • Die Wirtschaftlichkeit der Schule herstellen – Finanzplanung
  • Die Personalplanung
  • Räume finden
  • Türen öffnen
  • Antrag stellen
  • Genehmigungsbescheid prüfen
  • Die Schuleröffnungsfeier

Abgerundet wird das Buch mit einem umfangreichen Teil an Anhängen mit Beispielsatzungen, Finanzplänen, Kurzkonzepten, Interviews und Schulportraits bereits bestehender Schulen.

Im Angesicht der aktuellen Bildungssituation in Deutschland, die auch dazu führt, dass Aufrufe und Proteste unter dem Motto „Bildung muss anders“ immer lauter werden, wird es immer wichtiger selbst Initiative zu ergreifen und das öffentliche Schulsystem zu verändern.

Ich bin überzeugt, dass unser Buch einen Beitrag dazu leistet.

Das Buch „Freie Schule gründen“ ist ab sofort im deutschen Buchhandel zu erhalten, oder auch direkt beim BFAS.

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Zwischen Schubkarre und Hängematte

Zwischen Schubkarre und Hängematte

Eindrücke vom oe-tag 2023 zu Regenerativen Kulturen auf der Floating Berlin

Nur weil wir wissen,
wie es nicht mehr sein soll,
wissen wir noch lange nicht,
wie es geht

15 Jahre oe-tag – 25 Jahre SOCIUS

2023 ist für uns ein besonderes Jahr und da sollte auch der oe-tag (mal wieder) besonders werden. Eine geschätzte Kollegin hat vor einigen Jahren gesagt: “der oe-tag ist sowas wie das SOCIUS Weihnachtsfest”; und selbst wenn wir uns von Überhöhungen zu verabschieden versuchen, bleibt der Tag energetisch und emotional aufgeladen und eben das Highlight in unserem Jahres-Kalender. Danach ist es oft auch ein bisschen wie nach Weihnachten: “Was für ein feiner Tag!” “So toll alle mal wieder zu sehen!” “Irgendwie auch anstrengend!“ “Wäre toll wenn wir jetzt eine Pause haben könnten!“ “Aber Ach – schön war’s gewesen!” Und so war es auch dieses Jahr: Mit 85 Teilnehmenden und über 30 Mitgestaltenden und Helfer:innen haben wir ein kleines Festival der Organisationsentwicklung zelebriert.

Regenerative Kulturen

Statt einer Keynote startete der Tag mit gemeinsamem Atmen und Austauschen zur Frage, was Regenerative Kulturen für uns alle ausmacht. Eine kleine inhaltliche Rahmung dazu: Für uns ist das Thema nicht nur als gegenwärtiger Trend relevant, sondern als zunehmend tiefe Notwendigkeit gemeinsamen Wirkens in Teams, Organisationen und in der Gesellschaft. Mit dem Programm des oe-tags haben wir dabei den Fokus auf die stimmige Verbindung von Innen und Außen gerichtet: das auf die Welt gerichtete regenerative Wirken und die Achtsamkeit für seine Verwirklichung im inneren Zusammenspiel gehören untrennbar zusammen. Das Bild der Schubkarre, die „hochgekrempelten Ärmel“ des Aktivismus, und das Bild der Hängematte – oder weniger belastet, die „ins Wasser gestreckten Füße“ des Ausruhens, der Reflexion und des Wieder-Kraft-Schöpfens – sind kein Widerspruch. Kaum etwas verursacht eine so schmerzhafte Spannung, wie das Erleben der Diskrepanz zwischen diesen Ebenen. Und kaum etwas macht Organisationen so wirksam und strahlend, wie wenn Kohärenz und Stimmigkeit von vielen Menschen erlebt wird. 

Wie also können wir „das Große“ im Kleinen vorwegnehmen? Was ist das Bindeglied zwischen den beiden Ebenen der Regeneration? Es könnte eine Haltung sein, in der Verantwortung für das eigene und für das übergeordnete Wohl und Gedeihen zusammenfließen.

Was uns beeindruckt hat

In zwei Workshop-Phasen am Vor- und Nachmittag haben wir uns auf die Suche begeben, wo und wie wir „Regenerative Kulturen“ im beschriebenen Sinn im Alltag wahrnehmen, ihnen mehr Raum geben können und welche Modelle, Theorien und Praktiken uns dabei unterstützen können. Die Breite der Workshops hier wiederzugeben, überfordert den Rahmen (und den Schreiber des Textes), insofern mögen interessierte Leser:innen den kompletten Überblick auf der Website www.oe-tag.de gewinnen.

Die hier genannten Eindrücke und Fragen sind eher kaleidoskopartig: 

Kleine Fragen, die große Wirkung entfalten und Tiefe in den Alltag tragen:

  • Was ist Deine Antwort auf die Sätze  „Ich sollte mich entspannen, aber…“. „Wenn ich es trotzdem tue, dann…“
  • „What is most noisy in my life?“ – “Where do I find silence?“
  •   „Wo bist Du lebendig in Deiner Organisation?“

Metaphern, Bilder und Modelle, Landkarten und Kompasse zur Ausrichtung der eigenen Haltung und Praxis

  •       Inspirationen aus der Natur – Orte, Zyklen oder das Zusammenspiel von Ökosystemen, die Prozesse von Werden und Vergehen repräsentieren (Wir sind Teil der Natur, nicht ihr Gestalter).
  •       Das Dilemma der Wirkung von Räumen zwischen Multifunktionalität (Zweck) und Beheimatung (Seele).
  •       Das körperliche Erleben von Tensegrity, als dynamische Stabilität

Neben den Workshops haben zahlreiche andere zauberhafte Momente den Tag geprägt:  Die vielen Gespräche in der langen Mittagspause oder am Abend an der Bar, mit Menschen, die wir ganz neu kennenlernen durften, ebenso wie unsere alten SOCIUS Freund:innen. Meditation, gemeinsames Atmen und wunderbare Musik mit Gitarre, Balaphon und Jembe von Paraya Diallo & friends. Ein ritueller Abschluss, Happy Birthday Wünsche, Cocktails und Tanz auf dem Rooftop in der Dämmerung. All das war auch konkrete Praxis der Regeneration.

Inspiration auf einem “hidden playground“

Neue Inspirationen und Erkenntnisse bilden die Ernte gelungener Veranstaltungen. Der Zauber kommt dabei oft von Orten, Menschen und ihrem Ineinanderwirken – eine Magie, die nicht orchestriert oder geplant werden kann.

Für uns war die Floating Berlin der Ort,  der „Regeneration“ verkörpert und – bei aller Sonne des Tages – den inhaltlichen Rahmen und die Atmosphäre entscheidend mitprägte. 

Nur – was ist der schönste Ort ohne Menschen, die sich begegnen?  So gab es Teilnehmer:innen, die regelmäßig und wiederholt zum oe-tag kommen, sich am Austausch erfreuen und gleichzeitig dazu beitragen, dass viele und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Und  in diesem Jahr besonders viele Menschen, die das erste Mal gekommen sind und so  die bestehende Community anders und individuell bereichert haben. Das hat uns sehr gefreut! 

Geburtstagswünsche und gute Vorsätze  

Wie eigentlich immer kommt ein paar Tage nach dem die Erschöpfung, die die Organisation eines oe-tags auch mit sich bringt, die Begeisterung, Freude, Inspiration wieder und wir freuen uns, dass wir gemeinsam wieder mal so einen tollen Tag auf die Beine gestellt haben. Wir sind genährt von Begegnungen, neuen Ansätzen, frischen Ideen und voller Tatendrang daraus “etwas zu machen”.  Dieses Jahr ist die Idee eine Reihe in unserem aktuell entstehenden SOCIUS podcast zu machen. Außerdem würden wir gerne einige der Workshops in ein SOCIUS labor einladen und so die Möglichkeit haben, nicht nur zwei, sondern vier Stunden in regenerative Praktiken für die Organisationsentwicklung abzutauchen. 

Was hat der oe-tag bei dir hinterlassen, falls du dabei warst? 

Was würdest du noch gerne wissen, falls du nicht dabei warst. 

Wir freuen uns über Deine Kontaktaufnahme! 

Ernte 

Julia Hoffmann hat mit ihrer Poesie besondere Momente des oe-tags festgehalten: 

 

Mein -vorläufiges- Ernte-Gedicht:

Hallo Welt,
was machen wir heute?

Ich fühle
mich
dich
uns
als Teil
des großen Ganzen

– Was, wenn das
normal wäre?

… Nur weil wir wissen,
wie es nicht mehr sein soll,
wissen wir noch lange nicht,
wie es geht …

Renegeration war mal
„verschwendete Zeit“.
2023 sagt:
Es ist Verschwendung,
– Unverantwortung –
uns und diese Welt
nicht zu regenerieren.

… Nur weil wir wissen,
wie es nicht mehr sein soll,
wissen wir noch lange nicht,
wie es geht …

Die Natur: 
die erfolgreichste regenerative Unternehmung,
die je gegründet wurde –
Wie inspiriert sie dich?

„Hinter der Hängematte
neben der Badewanne,
da sind Stühle und da ist der Workshop“.

Im Alten die Geschichten des Neuen entdecken.
Berichten, mit Lust und Kultur,
was wir schon wie tun.

Zwischen Zweck und Seele –
Räume gestalten und halten,
die uns inspirieren zu regenerieren.

Laufen –
Und mich in der Bewegung finden.

Stille –
Nicht nur „nach der Arbeit“
Sondern mittendrin

Power, Macht –
Wie nutzen wir diese regenerativ?


H i e r beginnt die Transformation:

Die Wirkungen des
toxischen (nicht-regenerativen) Systems
in uns erkennen.
Mir erzählen,
dir erzählen –
Bewusst, besprechbar und veränderbar machen.


Leicht  stabil  zerbrechlich  sanft
bewegt sich ein menschliches Tensegrity-Modell
durch die Sonne

Es ist heiß, z u. heiß.
Wir haben vergessen,
Die Erde zu gießen.

tanzen
tanzen tanzen
tanzen tanzen tanzen
tanzen tanzen
tanzen

Mit Seifenblasen geht die Sonne unter,
Schwungvoll zerbrechlich munter.

Happy birthday, SOCIUS.

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SOCIUS change essentials: Führung und Konflikt

SOCIUS change essentials: Führung und Konflikt

Einladung zum Austausch

Du hast beim Onlinekurs „SOCIUS change essentials“ das Modul „Führung“ durchgearbeitet und noch offene Fragen? Dann bist du hier für einen spontanen Besuch richtig.

Manche Inhalte erschließen sich nicht sofort oder es entstehen ganz konkrete Fragen, mit welchen nächsten Schritten du konkrete Ideen im Verein, deiner Organisation oder im Team umsetzen kannst und welche Erfahrungen gemacht wurden. Zusammen mit den Macher:innen der Videos diskutierst du hier über die Modul Themen.

Im Modul Führung gehen wir gar nicht explizit auf Konflikte ein. Im Rahmen von Führungspraxis tauchen Konflikte trotzdem auf und deswegen laden wir Euch ein in diesem Community Call einen gemeinsamen Blick auf Ansätze und Möglichkeiten für den Umgang mit Konflikten zu werfen. 

Während wir sonst dankbar für Anmeldungen sind, ist es hier anders: Wir sind da und du kommst, wenn es dir passt einfach in das zoom-meeting rein.  Den Link findest du unten.

 

Montag, 12. Juni 2023, 12.30 bis 14.00 Uhr

mit Nicola Kriesel

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Die Kosten

Das Angebot ist aufgrund der Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt kostenfrei für Teilnehmende.​

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Anmeldung

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Komm einfach vorbei mit deinen Fragen und Anregungen!
Wir treffen uns auf zoom. Hier ist der Link.
 

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SOCIUS labor live: Spaß ist eine ernste Angelegenheit

SOCIUS labor live: Spaß ist eine ernste Angelegenheit

In diesem SOCIUS labor mit Hannah Hummel  und Lea Fandrey erforschen wir, was wir im Team machen können, wenn uns die Leichtigkeit abhanden gekommen ist.
Was hilft, wenn wir feststecken? Wenn die Stimmung immer wieder kippt? Wenn Menschen sich angegriffen fühlen? Ungeduldig sind, die Augen rollen, ständig auf die Uhr gucken, obwohl sich eigentlich doch alle mögen und es keine grundsätzlichen Konflikte gibt.

Wir wollen den Perspektivwechsel als soziale Kunstform erproben, unsere Körper als Messinstrumente nutzen, und mit Lachen und Spiellust mehr Leichtigkeit in die Zusammenarbeit bringen.

Lea Fandrey ist Pädagogin, Theatermacherin, und Prozessbegleiterin. Sie arbeitet an der Freien Schule Leipzig, studiert nochmal Angewandte Medien und Kulturwissenschaften und agiert in der freien Theaterszene.

Zusammen können wir erproben, welche Zugänge wir zu mehr Spaß bei der Arbeit haben können und wie wir sie in unsere Teams bringen können.

Hannah Hummel ist Sozialpädagogin, Improvisationspielerin und Prozessbegleiterin. Sie arbeitet an der Freien Schule Leipzig und selbständig in der Begleitung von Teams.

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Die Kosten

Wir bitten um einen selbstgewählten Beitrag zwischen 10 und 50€ – die Summe kommt unseren Laborleiter:innen zu.
Um sich im SOCIUS labor live einen von 12 Plätzen zu sichern, bitten wir darum den selbstgewählten Beitrag vor dem SOCIUS labor entweder per PayPal an payments-ggmbh@socius.de (Datum und Name nicht vergessen) zu senden, oder unsere Kontodaten per Mail bei der Anmeldung zu erfragen. 

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Anmeldung

Wir freuen uns über Deine Anmeldung (unter Angabe der Rechnungsadresse) über fortbildung@socius.de.

Das SOCIUS labor live hat 12 Plätze.

Wenn alle Plätze belegt sind, führen wir eine Warteliste und geben ggf kurzfristig Bescheid.

Unsere AGB findest Du hier.

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Soziokratie zieht Kreise

Soziokratie zieht Kreise

Wir haben nichts anderes beseitigt als das blinde, irrational autoritäre Gehabe, das sich produktivitätsmindernd auswirkt.

Mit diesem Zitat beschreibt Ricardo Semler, was sein Maschinenbau-Unternehmen SEMCO vor über 50 Jahren dazu bewegte, neue Wege zu gehen. Seitdem wurde in zahlreichen Eigenversuchen die „Technologie der Soziokratie“ weiterentwickelt – und so auch in diesem SOCIUS labor. 

Vivian Breucker (Offene Schule Köln) und Nicola Kriesel (SOCIUS Organisationsberatung) haben zu einem 4-stündigen Labor eingeladen, in dem wir gemeinsam mit 20 anderen Menschen in soziokratische Prinzipien eintauchten und Erfahrungen aus der Praxis teilten. 

Nach einem kurzen Input zum zweiten und dritten soziokratischen Prinzip (semi-autonome Kreise und doppelte Verknüpfung) ging es weiter mit einem Praxisgespräch, in dem Vivian Breucker ihre Erfahrungen soziokratischer Praktiken an der Offenen Schule Köln teilte. Die Offene Schule Köln ist eine anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft und gibt Schüler:innen vom ersten bis zum dreizehnten Schuljahr die Möglichkeiten im Rahmen des Bildungsplans sich weitgehend selbstständig auf diverse Schulabschlüsse vorzubereiten. Dabei spielen Inklusion und Diversitätssensibilität ebenso eine Rolle wie Eigeninitiative und Bildungsgerechtigkeit in Bezug auf die Bedarfe einzelner. 

Semi-autonome Kreise

  • Jeder Kreis ist eine semi-autonome Einheit, dem ein Teil der Verantwortung und Arbeit delegiert wird, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
  • Kreise haben neben den gemeinsamen Organisationszielen, noch eigene Ziele/Purpose und eine Festlegung, an welcher Stelle die Autonomie endet. (Schnittstellen/Synergien).
  • Kreismitglieder sind gemeinsam für die Erreichung des Zieles und die Umsetzung der Aufgaben verantwortlich.
  • Auch in den Kreisen wird im KonsenT entschieden.
  • Kreismitglieder sind nicht nur in ihrer Fachkompetenz gefragt, sondern lernen organisationale Verantwortung zu übernehmen. 
  • um “Organisation zu produzieren” ist es sinnvoll, z.B. zu lernen, wie schwerwiegende Einwände argumentativ begründet werden (am Ziel ausgerichtet).  Vertrautheit mit dem Verfahren der KonsenT-Entscheidung ist wichtig.
  • wiederholtes Überprüfen von Entscheidungen: Leiten, Tun, Messen und ggf. verändern. Das wird im Logbuch der Entscheidungen festgehalten.

Doppelte Verknüpfung

  • Grundsätzliche Idee: Um die Verbindung zum nächsthöheren Kreis zu halten, nehmen jeweils zwei Menschen aus dem Kreis an den Beschlussfassungen des nächsthöheren Kreises teil. 
  • eine Organisation braucht in der Regel mehrere Kreise, um ihre Komplexität abbilden zu können, sowie Verantwortung und Arbeit zu teilen
  • Gleichzeitig braucht es Wege, um die Dynamik der einzelnen Kreise auf die anderen “übertragen” zu können. 
  • Es wird von “nächst höheren Kreisen” gesprochen, mit denen diese Verbindung (doppelte Verknüpfung) bestehen soll. 
  • Diese Person sind 
    • die leitungsgebende Person
    • eine delegierte (gewählte) Person
  • Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der dynamische Prozess nicht unterbrochen wird, sondern Informationen, Spannung und Macht fließen können. 

Zu den inspirierenden Erkenntnissen aus der Praxis, zählen Einsichten wie:

  • Die Qualität des „soziokratischen Zuhören“ führt zu nachhaltigeren Entscheidungen, weil nicht nur die formalen Ergebnisse, sondern auch Sorgen und Perspektiven, die in einem Kreis geäußert werden, durch die Delegierten in den nächsthöheren Kreis mitgenommen werden. 
  • Bei der Einführung soziokratischer Praktiken muss die traditionelle Führung der Organisation mit an Bord sein – sonst hat die Soziokratie keine Chance. Dies gilt interessanterweise insbesondere auch für nicht-hierarchische Organisationen, in denen es auch immer Menschen gibt, die mehr Macht und Einfluss als andere haben. 
  • Sich nicht willenlos an soziokratische Vorgaben binden, sondern den Wechsel von soziokratischem Kreisgespräch und anderen Gesprächformaten zulassen. Formale soziokratische Kreisentscheidung und Konsent, z. B. nur wenn es um zukunftsweisende, essenzielle Entscheidungen geht, die eine hohe Verankerung brauchen.
  • Bei Entscheidungsprozessen immer wieder die Frage ins Bewusstsein holen: „Ist es gut genug für jetzt? Und sicher genug, um es auszuprobieren?“. Sich vor Augen führen, dass Antworten gefunden werden sollen, den nächsten Schritt zu gehen. Nicht Antworten, die 10 Jahre gelten müssen. 
  • Das Format der Entscheidungsrunden will geübt sein, hier ist die knackige und feste Formatierung hilfreich:
  1. Inforunde (1-2 mal)
  2. Meinungsrunde (2-3 mal)
  3. Vorschlag
  4. Einwandrunde
  5. Modifizierung
  6. Konsentrunde
  • Klarheit: Klar festlegen, welche Treffen verpflichtend für wen sind und welche Treffen freiwillig. Z. B. unterscheiden zwischen selbst-organisiertem Arbeitskreis (gibt sich eigene Regeln der Verbindlichkeit) und Leitungskreis (an dem Personen mit Leitungsaufgaben verpflichtend teilnehmen). Eine gute Visualisierungen der Entscheidungsstrukturen sind sehr hilfreich, wie z. B. die folgende Übersicht Offenen Schule Köln:

Neben praktischen Tipps bot das Labor auch Raum für Selbsterfahrung. Es kam unter anderem die Frage auch: “Wie vielen Personen kann ich in einer Kreismoderation zuhören? Was ist meine Obergrenze, bevor ich gedanklich abdrifte?” Die Antwort auf die Frage kann auch davon abhängen, was ich mir und meinen Kolleg:innen im Kreis zutraue. Und das wiederum brachte die Einsicht, dass die Kreisgespräche einen gemeinsamen Lernraum bieten, in dem wir die Praxis einüben, Runden mit 30 Personen ebenso energetisierend zu gestalten, wie mit sieben Personen.

Rückmeldungen aus der Abschlussrunde des Labors waren: 

  • ich habe viel gelernt, vor allem zu erleben, wie toll es ist im Kreis nacheinander zu sprechen, hat deutlich gemacht, dass alle den Raum halten
  • was ich hier lasse: meine Idee, dass Selbstorganisation Leitung überflüssig macht
  • Dass Bedenkenträger:innen in den Kreisen explizit willkommen sind, weil sie auf etwas hinweisen, was noch übersehen wurde, ist ein Mindshift
  • immer wieder: die Kraft des Kreises am eigenen Leib zu erfahren, ist so bereichernd, und auch entspannend. Dadurch kann Neues entstehen.

Insgesamt war die Stimmung nach vier Stunden SOCIUS labor inspiriert und hoffnungsvoll und nicht nur die Teilnehmenden hatten Lust auf mehr Soziokratie bekommen, sondern auch die Einladenden. 

Stay tuned!

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SOCIUS change essentials: Community Call „Entscheidungen“

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Einladung zum Austausch

Für alle, die sich gerade durch den kostenlosen Onlinekurs „SOCIUS change essentials“ durcharbeiten, bieten wir für jedes inhaltliche Modul einen „Online Austausch“, der für spontane Besuche offen ist.

Inhalte erschließen sich nicht immer sofort oder du hängst an einem Thema fest, die Möglichkeiten der Umsetzung in deinem Verein sind dir nicht sofort klar oder du hast bei einem Experiment schlechte Erfahrung gemacht – all das kann vorkommen und in den offenen  Austauschforen  hast du die Möglichkeit mit den Expert:innen aus den Videos direkt ins Gespräch zu kommen:

  • Wie ist das gemeint?
  • Welche Erfahrung habt Ihr mit dieser Methode?
  • Ich hab das gemacht, aber das hat uns gar nichts gebracht… welche Idee hast du noch?
  • ….

Während wir sonst dankbar für Anmeldungen sind, ist es hier anders: Wir sind da und du kommst, wenn es dir passt einfach in das zoom-meeting rein.  Den Link findest du unten.

 

 

 

 

Beim Community Call am 31. März 2023  triffst du Nicola Kriesel

 

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Die Kosten

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Anmeldung

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Komm einfach vorbei mit deinen Fragen und Anregungen!
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ausgebucht! SOCIUS labor online: Soziokratie zieht Kreise

ausgebucht! SOCIUS labor online: Soziokratie zieht Kreise

Soziokratie ist mehr als KonsenT Entscheidung

Das berühmteste Prinzip der Soziokratie ist wohl der KonsenT: Die von allen Beteiligten getragene Entscheidung ohne schwerwiegenden Einwand.
Der soziokratische KonsenT möchte am liebsten im Kreis entstehen, nach einem nicht nur sehr gut beschriebenen, sondern auch sehr gut funktionierenden Verfahren.

Die Ideen und Prinzipien der Soziokratie bergen noch einiges mehr und dem wollen wir uns in diesem SOCIUS labor gemeinsam widmen:

  • Was hat es auf sich mit „semi-autonomen Kreisen“? Wie können diese in kleinen Strukturen funktionieren? Können auch Arbeitsgruppen semi-autonome Kreise sein? Und wieso überhaupt nur „semi“?
  • Was bedeutet dann „doppelte Verknüpfung“? Wieso ist die wichtig? Sind dann am Ende nicht doch wieder alle bei allem dabei?
  • Kann man als Team oder (kleine) Organisation auch soziokratisch organisiert sein, wenn es keine doppelte Verknüpfung gibt?
  • Was steckt drin in den Prinzipien der Soziokratie die über den KonsenT hinausgehen?

Nicola Kriesel hat Vivian Breucker ins SOCIUS labor eingeladen.

Vivian ist Schulleiterin einer staatlichen anerkannten Ersatzschule, Bildungsaktivistin und in zahlreichen weiteren Bewegungen aktiv.
Die Offene Schule Köln befindet sich im soziokratischen Transformationsprozess und Vivian stellt nicht nur ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zur Verfügung, sondern bringt auch ihre Fragen mit, so dass wir gemeinsam im SOCIUS labor forschen und experimentieren können, wie die soziokratische Organisation gelingen kann.


Auch SOCIUS versteht sich seit einigen Jahren als soziokratische Organisation und wir teilen gerne unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Selbstorganisation. 

Gerne würden wir den Austausch aufzeichnen, so dass er später geschnitten werden kann und ggf. veröffentlicht. Wenn du nicht mit veröffentlicht werden willst, dann gib uns Bescheid und es wird nicht passieren.

 

 

Vivian Breucker ist seit 2018 Teil des Schulleitungsteams der Offenen Schule Köln, einer staatlich genehmigten Ersatzschule und inklusiven Gesamtschule plus soziokratischer Grundschule.
Als Bildungsaktivistin engagiert sie sich seit 2009 insbesondere für die Themen Transkulturalität, Diversität, Unterrichtsöffnung, Agile Leitung, Soziokratie und Selbstorganisation in Schule

 

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Die Kosten

Wir bitten um einen selbstgewählten Beitrag zwischen 10 und 50€ – die Summe kommt unseren Laborleiter:innen zu. Um sich im SOCIUS labor online einen von 20 Plätzen zu sichern, bitten wir darum den selbstgewählten Beitrag vor dem SOCIUS labor entweder per PayPal an payments-ggmbh@socius.de (Datum und Name nicht vergessen) zu senden, oder unsere Kontodaten per Mail bei der Anmeldung zu erfragen. 

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Anmeldung

Wir freuen uns über Deine Anmeldung (unter Angabe der Rechnungsadresse) über fortbildung@socius.de.

Das SOCIUS labor online hat 20 Plätze.

Für die Teilnahme ist es sinnvoll mit Kamera bei Zoom teilzunehmen.

Wenn alle Plätze belegt sind, führen wir eine Warteliste und geben ggf kurzfristig Bescheid.

Unsere AGB findest Du hier.

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