SOCIUS training: Leadership Compass Online

SOCIUS training: Leadership Compass Online

Diese Lotsenpunkte sind:

  • Ich: Selbstregulation und die Beziehung zu sich selbst
  • Ich & Du: Forderndes und förderndes Miteinander: Die Beziehung zum Anderen
  • Wir: Strukturen und Beziehungskultur auf Ebene der Organisation
  • Umwelt: Gemeinsam handeln: Welchen Beitrag schafft die Organisation zum großen Ganzen?

Die Leadership Compass Online Academy im Überblick:

  • 2 Monate | 14 Sessions | 33 Stunden
  • Lernen am eigenen Beispiel
  • Austausch in Peer Groups und Kollegiale Beratung
  • gezielte Inputs
  • selbstgesteuertes Lernen, 
  • Visualisierungen von Julia Hoffmann

Wenn du dich für zukunftsfähiges Leadership interessierst und vor Reflexion der eigenen Geschichte und des eigenen Verhaltens nicht zurückschreckst, wenn du – wie wir – davon überzeugt bist, dass Rollenklarheit zwar wichtig ist, aber nichts mit Rollen spielen zu tun hat und wenn du in deiner Führungsarbeit an Ganzheitlichkeit, Sinn und Selbstverantwortung interessiert bist, dann ist der SOCIUS online Kurs „Leadership Compass Online Acadmy“ genau das richtige für dich. 

Die vier Module haben jeweils zwei Sessions und werden flankiert von einer Start- und einer Abschlusssession, sowie drei Impulsvorträgen mit Expert:innen zu Themen wie: Diskriminierungssensible Führen, Mitarbeitendengespräche auf Augenhöhe, und Faier Gehaltsverhandlungen. (Die endgültigen Themen stehen noch nicht fest). 

Mit Abschluss des Kurses wirst du mehr über dich wissen, eine Navigationshilfe für Leadership Challenges haben, eine peergroup zum reflektierenden Austausch und deinen ganz eigenen Führungskompass.  

Teilnehmende es SOCIUS Leadership Compass Online Training lernen sich und ihr Team im herausfordernden Führungsalltag zu navigieren, zu reflektieren und zu co-regulieren, so dass gemeinsam festgelegte Ziele effektiv erreicht werden können.  Der Kurs richtet sich an alle,

  • die große oder kleine Teams oder einfach sich selbst führen,
  • Schulen leiten,
  • ihr eigenes Start-up haben,
  • sich für Leadership interessieren,
  • im Team führen,
  • auf Selbstorganisation setzen,
  • Verantwortung übernehmen wollen,
  • kollektive Führung spannend finden

und gerne live online lernen.

2 Monate | 14 Sessions

Onboarding/Kennenlernen: Dienstag, 20.9. 22, 16 – 18.30 Uhr

Peergroups: Dienstag, 27. 9.22, 16 – 17.30 Uhr

Modul 1:  Dienstag, 4.10./Mittwoch 5.10.22, jeweils von 16 – 18.30 Uhr

Modul 2: Dienstag 11.10./Mittwoch 12.10.22, jeweils von 16 – 18.30 Uhr

Impulsvortrag 1: Donnerstag, 20. 10.22, 9 – 11 Uhr

Impulsvortrag 2: Donnerstag 27. 10.22,  9 – 11 Uhr

Impulsvortrag 3: Donnerstag, 3. 11.22, 9 – 11 Uhr

Modul 3: Dienstag, 8.11./Mittwoch, 9.11.22, jeweils von 16 – 18.30 Uhr

Modul 4: Dienstag, 15.11./Mittwoch, 16.11.22, jeweils von 16 – 18.30 Uhr

Abschluss: Dienstag, 22.11.22, 16 bis 18.30 Uhr

Die Kosten

Wähle selbst:

Regulärer Preis: 1.000,00€

Reduzierter Preis: 750,00€

Preis für Organisationen: 1.400,00€

Frühbuchungspreis bis 20. August 2022: für Einzelpersonen: 750,00€, für Organisationen: 1.050,00€

Der reduzierte Preis richtet sich an Personen mit geringem Einkommen und kann nach Selbsteinschätzung gewählt werden. Sollte auch der reduzierte Teilnahmebeitrag für dich nicht darstellbar sein, trete gerne mit uns in Kontakt, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.

Der Leadership Compass Online ist eine anerkannte Weiterbildungsveranstaltung nach dem Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG). Berliner Teilnehmer:innen können bei ihrem Arbeitgeber Bildungszeit beantragen.

Die Rahmenbedingungen

 

Wir arbeiten auf zoom.

Mit deiner Anmeldung erteilst du das grundsätzliche Einverständnis, dass wir die Sessions aufzeichnen dürfen.

Alle Impulsvorträge werden aufgezeichnet. Ebenso wie die Inputs der Module und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Für deine Anmeldung nutze bitte dieses Anmeldeformular und schicke es an fortbildung@socius.de, wenn du dich entschieden hast mitzumachen.

Unsere AGBs für Veranstaltungen der SOCIUS Organisationsberatung gGmbH findest du hier.

Unsere Datenschutzerklärung findest du hier.

Modul 1 – Bei mir fängt es an 

Sich selbst bewusst sein

  • Umgang mit dem eigenen emotionalem Rucksack
  • Self-Care und Selbstführung
  • Im Einklang mit den inneren Werten arbeiten
  • Resilienz
  • den eigenen Fokus halten
  • Innere Kompetenzen
  • Vorbild
 sein

Modul 2 – Das Ich entsteht im Du

Arbeitsbeziehung und VerANTWORTung

  • Feedback und kritische  Gespräche
  • Deep Listening
  • (beyond) Gewaltfreie Kommunikation
  • erwartungsvolles Coaching
  • Kompetenzen fördern

Modul 3 – Das Team in der Organisation

Wie Strukturen Kulturen ermöglichen 

  • verschiedene Meetingformate
  • Sharing – Delegation
  • Rote Linien – Was geht nicht.
  • Facilitating Rough Waters

Modul 4 – Sinnvoll zusammen handeln

Der gemeinsame Beitrag in der Welt

  • gemeinsamer Beitrag
  • Purpose
  • Core Principles
  • Leitstern Orientierung
  • Alignment

Das Team

Nicola Kriesel und Ralph Piotrowski arbeiten seit über 10 Jahren im Team von SOCIUS zusammen und freuen sich darüber, Julia Hoffmann für den Leadership Compass begeistert zu haben. Ralph und Nicola haben den Führungskompass vor einigen Jahren als lebendiges, sich veränderndes Tool entwickelt, das dazu einlädt sich immer neu zu fokussieren und sich mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten im (Selbst)Führungsalltag zu befassen.Als Triade werden wir innerhalb des Kurses unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten zur Verfügung stellen, denn trotz eines stabilen Common grounds zwischen uns und bei SOCIUS gibt es sehr individuelle Ausformungen dessen wie wir die Mischung aus Selbst-Fürsorge, Beziehungsfähigkeit, Moderation, Führung und Wirkung mit Leben füllen.

Sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Regeneration und Resilienz

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Regeneration und Resilienz

Der Werkstattzyklus „Bewegte Beratung“ hat sich verändert. 
Es gibt jetzt 4 einzelne Werkstätten.

Werkstatt vom 25. bis 27. August in Stolzenhagen/Unteres Odertal

Regenerative und resiliente Kulturen

  • Was gibt Dir in diesen Zeiten Kraft? Was nimmt Dir Kraft?
  • Was ist deine „Körper-Praxis“, die dich unterstützt?

Wir laden Dich ein, drei Tage lang in der Natur des Nationalparks “Unteres Odertal” auf dem Gelände des Guts Stolzenhagen mit uns in die Welt der regenerativen Kulturen einzutauchen.

Komm’ mit deinem müden, neugierigen, wütenden, liebevollen Selbst; komm’ genau so, wie du gerade bist.

Wir haben Zeit und Raum um drinnen oder draußen zu tanzen, zu spazieren, zu schwimmen, am Lagerfeuer Geschichten zu teilen oder visionäre Ideen zu spinnen; wir haben Zeit allein oder gemeinsam in der Natur zu sein.

Neben leckerem Bio-Essen weben wir Impulse und Denkanstöße aus der Praxis regenerativer und resilienter Kulturen ein. Während unserer gemeinsamen Zeit folgen wir dem Rhythmus der Gruppe – das ist schon Teil des Geheimnis um regenerative und resiliente Kulturen zu bilden

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alle Daten

Online: Digital Embodiment jeweils donnerstags von 16 bis 19h  am 19. Mai und am 14. Juli 2022

Live in Berlin: freitags 15 bis 20h und samstags 11-17h am 17./18. Juni 2022

Live in Stolzenhagen/Oder; von Donnerstag, 25. August 2022 um 18h  bis Samstag, 27. August 2022 um 17h 

 

 

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Preise

Jedes Modul kann einzeln gebucht und besucht werden.

jeweils nach Selbsteinschätzung:

Online: 30 bis 60€

Live:  300 bis 500€ (zzgl Kost und Logis in Stolzenhagen ca. 180€)

 

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Anmeldung

Max. TN: 12 Personen

Anmeldungsbogen bitte runterladen, ausfüllen und per Mail an fortbildung@socius.de  und (030) 40 30 10 20

Bitte gib’ bei der Anmeldung an, für welche(s) der Module du dich anmeldest und wie hoch dein Beitrag ist. 

Du willst Dich zu zweit, in einer Gruppe oder für mehr als ein Modul anmelden? Dann melde dich bei uns für einen rabattierten Beitrag.   

AGBs für Veranstaltungen

Die Veranstaltung ist in Berlin als Bildungszeit anerkannt.

Unsere Intention für dieses Angebot

Die Welt hat sich in den letzten 2,5 Jahren tiefgreifend verändert: Die Pandemie, die Krisen und Konflikte einer globalisierten Welt, und all die dringenden Herausforderungen, mit denen wir oft täglich konfrontiert sind: soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten oder der Klimawandel – um nur einige zu nennen. Dazu tobt ein Krieg im Osten Europas. 

All das geschieht in einer Welt, in der digitale Erfahrungen von Nähe und Distanz durch die Auswirkungen des Corona-Virus’ massiv zugenommen haben. Unser Leben verändert sich rasant und spürbar. 

Diese Veränderungen wahrzunehmen, zu navigieren – und die Transformation hin zu einer anderen Welt mitzugestalten, ist enorm herausfordernd und beizeiten kräftezehrend. Was vor uns steht, sind Aufgaben, die zu groß sind, um sie allein zu bewältigen. Und sie haben Auswirkungen, die einen langen Zeithorizont in sich tragen.  

Um solche Veränderungen zu gestalten, ist es essentiell, dass wir als Einzelne und als Teams oder Gruppen und auch in unseren Netzwerken das Wissen unserer Körper bewusst einbeziehen und nutzen. Unsere verkörperten Fähigkeiten (“embodied skills”) können wir entwickeln und stärken, um uns mit anderen zu verbinden und resilienter zu wirken.

Mit der Embodiment Praxis, die wir in unseren Werkstätten „Bewegte Beratung“ anbieten, erforschst du, wie du die physischen und emotionalen Erfahrungen, Empfindungen und Ausdrucksformen deines Körpers navigierst. Wir wollen dich unterstützen, mit dieser Praxis dein Potenzial zu entfalten, für das einzustehen, was dir wichtig ist und Herausforderungen mit Präsenz und Integrität zu begegnen.

Mit dem Ansatz Regenerativer Kulturen verabschieden wir uns von alten Paradigmen und sind aufgefordert, neue Routinen zu erproben. Das ist nicht immer leicht und wir brauchen Übungsräume um Altes aufzugeben und neue Resilienzen aufzubauen und zu verankern. Für Menschen, die Menschen begleiten – egal ob in Beratung, Führungspositionen, als Lehrkräfte, Coaches, Therapeut:innen oder Pädagog:innen – bedeutet das, sich intensiv mit somatischer Intelligenz zu befassen und sich selbst darin zu finden. Unser Körper und seine Resonanzen sind uns hierbei ein wichtiges Instrument.

Dem Ecocycle-Modell, einem Denkmodell regenerativer Ansätze folgend, fragen wir uns:

° Was könnte sein?  ° Was beginnt?  ° Was steht fest?  ° Was endet?

So können wir gemeinsam experimentieren, welche Antworten uns unser Körper gibt.

Christa Cocciole ist eine in Berlin ansässige Körperorientierte Systemtherapeutin (DGSF) und Beraterin für Embodied Leadership. Sie verbindet ihren Hintergrund als Tänzerin, Choreografin und soziale Aktivistin mit ihrer spirituellen Praxis zu einem Ansatz, den sie „Radical Presence: moving with playful compassion“ genannt hat. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Organisationen und Communities, um die Resilienz und die systemische soziale Wirkung zu stärken.
Ihre mehr als 30-jährige internationale Erfahrung als Bewegungstherapeutin mit Spezialisierung auf Trauma hat sie an Orte wie Bosnien während und nach dem Krieg, in psychiatrische Krankenhäuser sowie in die Team- und Gemeinschaftsbildung zu Themen der verkörperten sozialen Gerechtigkeit in den USA und in ganz Europa gebracht. Derzeit arbeitet sie als Therapeutin und Trainerin in ihrer privaten Praxis (live und online) mit Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen.

Nicola Kriesel begleitet Teams, Einzelpersonen und Organisationen in ihrer Entwicklung. Dabei kann sie zurückgreifen auf ihre Erfahrungen als Mediatorin und Organisationsentwicklerin im Team von SOCIUS.

Sie ist vertraut mit gewaltfreier Kommunikation und diversen Formen von Selbst-Organisation. Ihr Schwerpunkt in der Begleitung  von Menschen liegt in der Stärkung des Bewusstseins für Selbst-Verantwortung und damit der Selbst-Führung. Sie hat Erfahrung mit Trauer und Trauma und ihrer Begleitung. Mit Christa Cocciole arbeitet sie seit über 5 Jahren zusammen.

 

 

 

Julia Hoffmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen persönlicher Transformation und sozialem Wandel mit Einzelpersonen, Teams, in Organisationen und Netzwerken. Ihr Fokus liegt auf partizipativer Führung sowie Visualisierungen als Denk- und Dialogwerkzeuge zur Ergebnissicherung und damit dem Halten von unsichtbaren roten Fäden in Prozessen, Workshops und Veranstaltungen. Julia ist u.a. ausgebildete Coach, Yogalehrerin und Entspannungsleiterin sowie Alumna des Werkstattzyklus “Bewegte Beratung”. 

Christa Cocciole, Nicola Kriesel und Julia Hoffmann bieten den Werkstattzyklus gemeinsam an und kreieren damit eine besondere Mischung aus Embodiment und Organisationsentwicklung für Coaches, Facilitators, Therapeut*innen, Berater*innen und Trainer*innen.

 sinnvoll zusammenwirken

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Gefühle im digitalen Raum

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Gefühle im digitalen Raum

Der Werkstattzyklus „Bewegte Beratung“ hat sich verändert.
Es gibt jetzt 4 einzelne Werkstätten.

Online Werkstatt am 14. Juli 2022 von 16 bis 19h

Gefühle im digitalen Raum

  • Hast du schon mal erlebt, wie du oder jemand anders in einem Online-Meeting von starken Gefühlen überwältigt wurde?
  • Welche Möglichkeiten haben wir große Emotionen im Online-Raum gut zu begleiten?
  • Was gibt es noch außer “Kamera ausschalten”?
  • Was hilft dir bei der Regulation und wie kannst du anderen helfen, wenn wir im “körperlosen” digitalen Raum manchmal mit uns selbst konfrontiert sind? 

In diesem Austausch wollen wir Gelegenheit geben, sowohl gelungene Geschichten als hilfreiche Tipps und Tricks voneinander zu hören, die wir in Anwendung bringen können, wenn wir andere begleiten oder wenn es wir selbst betroffen sind. Welche Rollen können Emojis, der Chat, Musik, Bewegung, Pause spielen, wenn wir herausgefordert sind? 

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alle Daten

Online: Digital Embodiment jeweils donnerstags von 16 bis 19h  am 19. Mai und am 14. Juli 2022

Live in Berlin: freitags 15 bis 18h und samstags 11-17h am 17./18. Juni 2022

Live in Stolzenhagen/Oder; von Donnerstag, 25. August 2022 um 18h  bis Samstag, 27. August 2022 um 17h 

 

 

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Preise

Jedes Modul kann einzeln gebucht und besucht werden.

jeweils nach Selbsteinschätzung:

Online: 30 bis 60€

Live:  300 bis 500€ (zzgl Kost und Logis in Stolzenhagen ca. 120€)

 

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Anmeldung

Max. TN: 12 Personen
Interessen und Fragen:
fortbildung@socius.de  und (030) 40 30 10 20

Bitte gib’ bei der Anmeldung an, für welche(s) der Module du dich anmeldest und wie hoch dein Beitrag ist. 

Du willst Dich zu zweit, in einer Gruppe oder für mehr als ein Modul anmelden? Dann melde dich bei uns für einen rabattierten Beitrag.   

AGBs für Veranstaltungen

Unsere Intention für dieses Angebot

Die Welt hat sich in den letzten 2,5 Jahren tiefgreifend verändert: Die Pandemie, die Krisen und Konflikte einer globalisierten Welt, und all die dringenden Herausforderungen, mit denen wir oft täglich konfrontiert sind: soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten oder der Klimawandel – um nur einige zu nennen. Dazu tobt ein Krieg im Osten Europas. 

All das geschieht in einer Welt, in der digitale Erfahrungen von Nähe und Distanz durch die Auswirkungen des Corona-Virus’ massiv zugenommen haben. Unser Leben verändert sich rasant und spürbar. 

Diese Veränderungen wahrzunehmen, zu navigieren – und die Transformation hin zu einer anderen Welt mitzugestalten, ist enorm herausfordernd und beizeiten kräftezehrend. Was vor uns steht, sind Aufgaben, die zu groß sind, um sie allein zu bewältigen. Und sie haben Auswirkungen, die einen langen Zeithorizont in sich tragen.  

Um solche Veränderungen zu gestalten, ist es essentiell, dass wir als Einzelne und als Teams oder Gruppen und auch in unseren Netzwerken das Wissen unserer Körper bewusst einbeziehen und nutzen. Unsere verkörperten Fähigkeiten (“embodied skills”) können wir entwickeln und stärken, um uns mit anderen zu verbinden und resilienter zu wirken.

Mit der Embodiment Praxis, die wir in unseren Werkstätten „Bewegte Beratung“ anbieten, erforschst du, wie du die physischen und emotionalen Erfahrungen, Empfindungen und Ausdrucksformen deines Körpers navigierst. Wir wollen dich unterstützen, mit dieser Praxis dein Potenzial zu entfalten, für das einzustehen, was dir wichtig ist und Herausforderungen mit Präsenz und Integrität zu begegnen.

Mit dem Ansatz Regenerativer Kulturen verabschieden wir uns von alten Paradigmen und sind aufgefordert, neue Routinen zu erproben. Das ist nicht immer leicht und wir brauchen Übungsräume um Altes aufzugeben und neue Resilienzen aufzubauen und zu verankern. Für Menschen, die Menschen begleiten – egal ob in Beratung, Führungspositionen, als Lehrkräfte, Coaches, Therapeut:innen oder Pädagog:innen – bedeutet das, sich intensiv mit somatischer Intelligenz zu befassen und sich selbst darin zu finden. Unser Körper und seine Resonanzen sind uns hierbei ein wichtiges Instrument.

Dem Ecocycle-Modell, einem Denkmodell regenerativer Ansätze folgend, fragen wir uns:

° Was könnte sein?  ° Was beginnt?  ° Was steht fest?  ° Was endet?

So können wir gemeinsam experimentieren, welche Antworten uns unser Körper gibt.

Christa Cocciole ist eine in Berlin ansässige Körperorientierte Systemtherapeutin (DGSF) und Beraterin für Embodied Leadership. Sie verbindet ihren Hintergrund als Tänzerin, Choreografin und soziale Aktivistin mit ihrer spirituellen Praxis zu einem Ansatz, den sie „Radical Presence: moving with playful compassion“ genannt hat. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Organisationen und Communities, um die Resilienz und die systemische soziale Wirkung zu stärken.
Ihre mehr als 30-jährige internationale Erfahrung als Bewegungstherapeutin mit Spezialisierung auf Trauma hat sie an Orte wie Bosnien während und nach dem Krieg, in psychiatrische Krankenhäuser sowie in die Team- und Gemeinschaftsbildung zu Themen der verkörperten sozialen Gerechtigkeit in den USA und in ganz Europa gebracht. Derzeit arbeitet sie als Therapeutin und Trainerin in ihrer privaten Praxis (live und online) mit Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen.

Nicola Kriesel begleitet Teams, Einzelpersonen und Organisationen in ihrer Entwicklung. Dabei kann sie zurückgreifen auf ihre Erfahrungen als Mediatorin und Organisationsentwicklerin im Team von SOCIUS.

Sie ist vertraut mit gewaltfreier Kommunikation und diversen Formen von Selbst-Organisation. Ihr Schwerpunkt in der Begleitung  von Menschen liegt in der Stärkung des Bewusstseins für Selbst-Verantwortung und damit der Selbst-Führung. Sie hat Erfahrung mit Trauer und Trauma und ihrer Begleitung. Mit Christa Cocciole arbeitet sie seit über 5 Jahren zusammen.

 

 

 

Julia Hoffmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen persönlicher Transformation und sozialem Wandel mit Einzelpersonen, Teams, in Organisationen und Netzwerken. Ihr Fokus liegt auf partizipativer Führung sowie Visualisierungen als Denk- und Dialogwerkzeuge zur Ergebnissicherung und damit dem Halten von unsichtbaren roten Fäden in Prozessen, Workshops und Veranstaltungen. Julia ist u.a. ausgebildete Coach, Yogalehrerin und Entspannungsleiterin sowie Alumna des Werkstattzyklus “Bewegte Beratung”. 
Christa Cocciole, Nicola Kriesel und Julia Hoffmann bieten den Werkstattzyklus gemeinsam an und kreieren damit eine besondere Mischung aus Embodiment und Organisationsentwicklung für Coaches, Facilitators, Therapeut*innen, Berater*innen und Trainer*innen.

 sinnvoll zusammenwirken

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Trauma und Stress

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Trauma und Stress

Der Werkstattzyklus „Bewegte Beratung“ hat sich verändert. 
Es gibt jetzt 4 einzelne Werkstätten.

Werkstatt am 17./18. Juni 2022 in Berlin

Trauma & Stress

  • Wie kannst du Trauma und Stress bei Dir und bei anderen erkennen? 

    In unserer immer komplexer werdenden Welt ist es nötig, ein grundlegendes Verständnis von Stress und Trauma zu haben. An diesem Wochenende in Berlin geht es darum , auch die körperlichen Erfahrungen und Wirkungen dieser beiden Phänomene navigieren zu lernen. Wir stärken unsere Fähigkeiten der  Selbst- und Co-Regulation, sodass wir auf individueller und kollektiver Ebene anders gewappnet sein können, um mit Trauma und Stress umzugehen.

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alle Daten

Online: Digital Embodiment jeweils donnerstags von 16 bis 19h  am 19. Mai und am 14. Juli 2022

Live in Berlin: freitags 15 bis 20h und samstags 11-17h am 17./18. Juni 2022

Live in Stolzenhagen/Oder; von Donnerstag, 25. August 2022 um 18h  bis Samstag, 27. August 2022 um 17h 

 

 

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Preise

Jedes Modul kann einzeln gebucht und besucht werden.

jeweils nach Selbsteinschätzung:

Online: 30 bis 60€

Live:  300 bis 500€ (zzgl Kost und Logis in Stolzenhagen ca. 120€)

 

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Anmeldung

Max. TN: 12 Personen
Interessen und Fragen:
fortbildung@socius.de  und (030) 40 30 10 20

Bitte gib’ bei der Anmeldung an, für welche(s) der Module du dich anmeldest und wie hoch dein Beitrag ist. 

Du willst Dich zu zweit, in einer Gruppe oder für mehr als ein Modul anmelden? Dann melde dich bei uns für einen rabattierten Beitrag.   

AGBs für Veranstaltungen

Unsere Intention für dieses Angebot

Die Welt hat sich in den letzten 2,5 Jahren tiefgreifend verändert: Die Pandemie, die Krisen und Konflikte einer globalisierten Welt, und all die dringenden Herausforderungen, mit denen wir oft täglich konfrontiert sind: soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten oder der Klimawandel – um nur einige zu nennen. Dazu tobt ein Krieg im Osten Europas. 

All das geschieht in einer Welt, in der digitale Erfahrungen von Nähe und Distanz durch die Auswirkungen des Corona-Virus’ massiv zugenommen haben. Unser Leben verändert sich rasant und spürbar. 

Diese Veränderungen wahrzunehmen, zu navigieren – und die Transformation hin zu einer anderen Welt mitzugestalten, ist enorm herausfordernd und beizeiten kräftezehrend. Was vor uns steht, sind Aufgaben, die zu groß sind, um sie allein zu bewältigen. Und sie haben Auswirkungen, die einen langen Zeithorizont in sich tragen.  

Um solche Veränderungen zu gestalten, ist es essentiell, dass wir als Einzelne und als Teams oder Gruppen und auch in unseren Netzwerken das Wissen unserer Körper bewusst einbeziehen und nutzen. Unsere verkörperten Fähigkeiten (“embodied skills”) können wir entwickeln und stärken, um uns mit anderen zu verbinden und resilienter zu wirken.

Mit der Embodiment Praxis, die wir in unseren Werkstätten „Bewegte Beratung“ anbieten, erforschst du, wie du die physischen und emotionalen Erfahrungen, Empfindungen und Ausdrucksformen deines Körpers navigierst. Wir wollen dich unterstützen, mit dieser Praxis dein Potenzial zu entfalten, für das einzustehen, was dir wichtig ist und Herausforderungen mit Präsenz und Integrität zu begegnen.

Mit dem Ansatz Regenerativer Kulturen verabschieden wir uns von alten Paradigmen und sind aufgefordert, neue Routinen zu erproben. Das ist nicht immer leicht und wir brauchen Übungsräume um Altes aufzugeben und neue Resilienzen aufzubauen und zu verankern. Für Menschen, die Menschen begleiten – egal ob in Beratung, Führungspositionen, als Lehrkräfte, Coaches, Therapeut:innen oder Pädagog:innen – bedeutet das, sich intensiv mit somatischer Intelligenz zu befassen und sich selbst darin zu finden. Unser Körper und seine Resonanzen sind uns hierbei ein wichtiges Instrument.

Dem Ecocycle-Modell, einem Denkmodell regenerativer Ansätze folgend, fragen wir uns:

° Was könnte sein?  ° Was beginnt?  ° Was steht fest?  ° Was endet?

So können wir gemeinsam experimentieren, welche Antworten uns unser Körper gibt.

Christa Cocciole ist eine in Berlin ansässige Körperorientierte Systemtherapeutin (DGSF) und Beraterin für Embodied Leadership. Sie verbindet ihren Hintergrund als Tänzerin, Choreografin und soziale Aktivistin mit ihrer spirituellen Praxis zu einem Ansatz, den sie „Radical Presence: moving with playful compassion“ genannt hat. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Organisationen und Communities, um die Resilienz und die systemische soziale Wirkung zu stärken.
Ihre mehr als 30-jährige internationale Erfahrung als Bewegungstherapeutin mit Spezialisierung auf Trauma hat sie an Orte wie Bosnien während und nach dem Krieg, in psychiatrische Krankenhäuser sowie in die Team- und Gemeinschaftsbildung zu Themen der verkörperten sozialen Gerechtigkeit in den USA und in ganz Europa gebracht. Derzeit arbeitet sie als Therapeutin und Trainerin in ihrer privaten Praxis (live und online) mit Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen.

Nicola Kriesel begleitet Teams, Einzelpersonen und Organisationen in ihrer Entwicklung. Dabei kann sie zurückgreifen auf ihre Erfahrungen als Mediatorin und Organisationsentwicklerin im Team von SOCIUS.

Sie ist vertraut mit gewaltfreier Kommunikation und diversen Formen von Selbst-Organisation. Ihr Schwerpunkt in der Begleitung  von Menschen liegt in der Stärkung des Bewusstseins für Selbst-Verantwortung und damit der Selbst-Führung. Sie hat Erfahrung mit Trauer und Trauma und ihrer Begleitung. Mit Christa Cocciole arbeitet sie seit über 5 Jahren zusammen.

 

 

 

Julia Hoffmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen persönlicher Transformation und sozialem Wandel mit Einzelpersonen, Teams, in Organisationen und Netzwerken. Ihr Fokus liegt auf partizipativer Führung sowie Visualisierungen als Denk- und Dialogwerkzeuge zur Ergebnissicherung und damit dem Halten von unsichtbaren roten Fäden in Prozessen, Workshops und Veranstaltungen. Julia ist u.a. ausgebildete Coach, Yogalehrerin und Entspannungsleiterin sowie Alumna des Werkstattzyklus “Bewegte Beratung”. 

Christa Cocciole, Nicola Kriesel und Julia Hoffmann bieten den Werkstattzyklus gemeinsam an und kreieren damit eine besondere Mischung aus Embodiment und Organisationsentwicklung für Coaches, Facilitators, Therapeut*innen, Berater*innen und Trainer*innen.

 sinnvoll zusammenwirken

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Digitale Präsenz

SOCIUS werkstatt: Bewegte Beratung – Digitale Präsenz

Der Werkstattzyklus „Bewegte Beratung“ hat sich verändert.
Es gibt jetzt 4 einzelne Werkstätten.

Online Werkstatt am 19. Mai 2022 von 16 bis 19h

Digitale Präsenz

  • Hast du manchmal das Gefühl, dass dir bei Online-Gesprächen etwas fehlt?
  • Würdest du gerne eine intensivere, direktere Verbindung mit deinem Team, n Kund:innen oder anderen Menschen Teams in digitalen Räumen entwickeln?

In diesem dreistündigen Austausch geht es in darum, wie du im digitalen Raum für mehr Präsenz sorgen kannst – in Theorie und Praxis.

Wir betrachten sowohl deine eigene als auch die Präsenz der Menschen, mit denen du arbeitest. Wir fragen uns, wie wir unsere Körper einbinden können, um unsere Präsenz zu stärken. Denn: Unser Körper ist auch im digitalen Raum anwesend.

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alle Daten

Online: Digital Embodiment jeweils donnerstags von 16 bis 19h  am 19. Mai und am 14. Juli 2022

Live in Berlin: freitags 15 bis 18h und samstags 11-17h am 17./18. Juni 2022

Live in Stolzenhagen/Oder; von Donnerstag, 25. August 2022 um 18h  bis Samstag, 27. August 2022 um 17h 

 

 

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Preise

Jedes Modul kann einzeln gebucht und besucht werden.

jeweils nach Selbsteinschätzung:

Online: 30 bis 60€

Live:  300 bis 500€ (zzgl Kost und Logis in Stolzenhagen ca. 120€)

 

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Anmeldung

Max. TN: 12 Personen
Interessen und Fragen:
fortbildung@socius.de  und (030) 40 30 10 20

Bitte gib’ bei der Anmeldung an, für welche(s) der Module du dich anmeldest und wie hoch dein Beitrag ist. 

Du willst Dich zu zweit, in einer Gruppe oder für mehr als ein Modul anmelden? Dann melde dich bei uns für einen rabattierten Beitrag.   

AGBs für Veranstaltungen

Unsere Intention für dieses Angebot

Die Welt hat sich in den letzten 2,5 Jahren tiefgreifend verändert: Die Pandemie, die Krisen und Konflikte einer globalisierten Welt, und all die dringenden Herausforderungen, mit denen wir oft täglich konfrontiert sind: soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten oder der Klimawandel – um nur einige zu nennen. Dazu tobt ein Krieg im Osten Europas. 

All das geschieht in einer Welt, in der digitale Erfahrungen von Nähe und Distanz durch die Auswirkungen des Corona-Virus’ massiv zugenommen haben. Unser Leben verändert sich rasant und spürbar. 

Diese Veränderungen wahrzunehmen, zu navigieren – und die Transformation hin zu einer anderen Welt mitzugestalten, ist enorm herausfordernd und beizeiten kräftezehrend. Was vor uns steht, sind Aufgaben, die zu groß sind, um sie allein zu bewältigen. Und sie haben Auswirkungen, die einen langen Zeithorizont in sich tragen.  

Um solche Veränderungen zu gestalten, ist es essentiell, dass wir als Einzelne und als Teams oder Gruppen und auch in unseren Netzwerken das Wissen unserer Körper bewusst einbeziehen und nutzen. Unsere verkörperten Fähigkeiten (“embodied skills”) können wir entwickeln und stärken, um uns mit anderen zu verbinden und resilienter zu wirken.

Mit der Embodiment Praxis, die wir in unseren Werkstätten „Bewegte Beratung“ anbieten, erforschst du, wie du die physischen und emotionalen Erfahrungen, Empfindungen und Ausdrucksformen deines Körpers navigierst. Wir wollen dich unterstützen, mit dieser Praxis dein Potenzial zu entfalten, für das einzustehen, was dir wichtig ist und Herausforderungen mit Präsenz und Integrität zu begegnen.

Mit dem Ansatz Regenerativer Kulturen verabschieden wir uns von alten Paradigmen und sind aufgefordert, neue Routinen zu erproben. Das ist nicht immer leicht und wir brauchen Übungsräume um Altes aufzugeben und neue Resilienzen aufzubauen und zu verankern. Für Menschen, die Menschen begleiten – egal ob in Beratung, Führungspositionen, als Lehrkräfte, Coaches, Therapeut:innen oder Pädagog:innen – bedeutet das, sich intensiv mit somatischer Intelligenz zu befassen und sich selbst darin zu finden. Unser Körper und seine Resonanzen sind uns hierbei ein wichtiges Instrument.

Dem Ecocycle-Modell, einem Denkmodell regenerativer Ansätze folgend, fragen wir uns:

° Was könnte sein?  ° Was beginnt?  ° Was steht fest?  ° Was endet?

So können wir gemeinsam experimentieren, welche Antworten uns unser Körper gibt.

Christa Cocciole ist eine in Berlin ansässige Körperorientierte Systemtherapeutin (DGSF) und Beraterin für Embodied Leadership. Sie verbindet ihren Hintergrund als Tänzerin, Choreografin und soziale Aktivistin mit ihrer spirituellen Praxis zu einem Ansatz, den sie „Radical Presence: moving with playful compassion“ genannt hat. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Organisationen und Communities, um die Resilienz und die systemische soziale Wirkung zu stärken.
Ihre mehr als 30-jährige internationale Erfahrung als Bewegungstherapeutin mit Spezialisierung auf Trauma hat sie an Orte wie Bosnien während und nach dem Krieg, in psychiatrische Krankenhäuser sowie in die Team- und Gemeinschaftsbildung zu Themen der verkörperten sozialen Gerechtigkeit in den USA und in ganz Europa gebracht. Derzeit arbeitet sie als Therapeutin und Trainerin in ihrer privaten Praxis (live und online) mit Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Organisationen.

Nicola Kriesel begleitet Teams, Einzelpersonen und Organisationen in ihrer Entwicklung. Dabei kann sie zurückgreifen auf ihre Erfahrungen als Mediatorin und Organisationsentwicklerin im Team von SOCIUS.

Sie ist vertraut mit gewaltfreier Kommunikation und diversen Formen von Selbst-Organisation. Ihr Schwerpunkt in der Begleitung  von Menschen liegt in der Stärkung des Bewusstseins für Selbst-Verantwortung und damit der Selbst-Führung. Sie hat Erfahrung mit Trauer und Trauma und ihrer Begleitung. Mit Christa Cocciole arbeitet sie seit über 5 Jahren zusammen.

 

 

 

Julia Hoffmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen persönlicher Transformation und sozialem Wandel mit Einzelpersonen, Teams, in Organisationen und Netzwerken. Ihr Fokus liegt auf partizipativer Führung sowie Visualisierungen als Denk- und Dialogwerkzeuge zur Ergebnissicherung und damit dem Halten von unsichtbaren roten Fäden in Prozessen, Workshops und Veranstaltungen. Julia ist u.a. ausgebildete Coach, Yogalehrerin und Entspannungsleiterin sowie Alumna des Werkstattzyklus “Bewegte Beratung”. 
Christa Cocciole, Nicola Kriesel und Julia Hoffmann bieten den Werkstattzyklus gemeinsam an und kreieren damit eine besondere Mischung aus Embodiment und Organisationsentwicklung für Coaches, Facilitators, Therapeut*innen, Berater*innen und Trainer*innen.

 sinnvoll zusammenwirken

SOCIUS Werkstattzyklus: gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln in Stolzenhagen

SOCIUS Werkstattzyklus: gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln in Stolzenhagen

Ein Werkstattzyklus für interne Entwickler*innen und externe Prozessbegleiter*innen

Einblicke in die Praxis der Veränderung

Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind dabei komplex. Gemeinnützige Organisationen reagieren darauf mit programmatischen und politischen Positionierungen und werden so zu Impulsgebern gesellschaftlicher Veränderung. Die Weiterentwicklung interner Strukturen und Prozesse ist hierzu Voraussetzung und Spiegel.

Fragen, die sich dabei stellen, lauten zum Beispiel:

  • Wie können wir eine stärkere Kongruenz herstellen zwischen unserem Handeln innerhalb der Organisation und den Werten, die wir nach Außen repräsentieren?
  • Wie können wir unsere Team- und Führungskultur so weiter- entwickeln, dass sie unserer gewachsenen Identität gerecht wird und gleichzeitig attraktiv ist für Neue in der Organisation?
  • Wie lassen sich geteilte Verantwortung und flexible Strukturmodelle so umsetzen, dass Stabilität und Dynamik in guter Balance bleiben?
  • Wie müssen wir uns heute verändern, um den ungewissen Anforderungen im Morgen gerecht zu werden?

Im SOCIUS Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln!“ geht es darum, Organisationen in ihrem Feld zu verstehen und in ihren Entwicklungsdynamiken begleiten zu können. Wir richten uns an Menschen, die als externe Berater*innen oder intern als Führungskräfte Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen und dabei kreativ mit dem organisationalen Spannungsfeld von Innovationslust und Anpassungsdruck umgehen wollen.

 

ORGANISATIONSENTWICKLUNG – WAS HEISST DAS EIGENTLICH?

Organisationsentwicklung ist ein Prozess der ganzheitlichen und langfristig angelegten Veränderung in Organisationen. Sie ist getragen von einer Wertschätzung gegenüber den Entwicklungs- und Selbstwirksamkeitsbestrebungen der beteiligten Menschen. Dies spiegelt sich wider in einer hohen Beteiligungs- und Prozessorientierung.

„gOe hat bei mir für Klarheit bzgl. Rolle in meiner Organisation gesorgt. Ich fühle mich darin bestärkt Situationen anzunehmen und Veränderungsprozesse anzuregen. Ich habe ein starkes Gefühl von Selbstwirksamkeit mitgenommen. Ich fühle mich in der Lage, Menschen in meiner Organisation zu unterstützen und sie in ihren Entwicklungsprozessen zu begleiten.“

sagt Janin Blam-Kampehl, Einrichtungs- und Projektleitung bei AWO Vielfalt Mecklenburgische Seenplatte gGmbH und Teilnehmerin 2021

 

„Für mich war der Werkstattzyklus eine super Ergänzung zu meiner Facilitator Ausbildung, es fühlt sich an wie ein solides fachliches Fundament, mit dem ich nun besser Prozesse begleiten kann.
Besonders gut hat mir der Mix aus theoretischen Inputs, praktischen Anwendungen und Zeit zum Verdauen zu haben, gefallen. Nicola und Andreas sind tolle Trainer, die viel Erfahrung und Wissen teilen und die Gruppe mit Humor und Herzlichkeit durch den gOe-Werkstattzyklus begleiten.
Ich empfehle gOe! allen, die in das Thema OE in gemeinnützigen Organisationen einsteigen wollen, und auch Menschen, die eine Vertiefung suchen.“

sagt Britta Heine von www.mindful-franken.de, Teilnehmerin 2021

 

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Termine

  • Montag, 2. Mai bis Donnerstag, 5. Mai 2022
  • Montag 4. Juli  bis Donnerstag, 7. Juli  2022
  • Montag, 26. September bis Donnerstag, 29. September 2022

 

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Eingeladen zur Teilnahme…

… sind Interessierte, die ihre Fähigkeit verbessern möchten, in gemeinwohlorientierten Organisationen Veränderungen zu initiieren, Widerstände zu verstehen und entsprechende Entwicklungsprozesse zu begleiten. Die Teilnehmenden erhalten am Ende eine Bescheinigung mit Angabe der Lerninhalte. Die Fortbildungsgruppe umfasst maximal 14 Teilnehmende.

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Kontakt und Anmeldung

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung haben, senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (und vielleicht einige Zeilen zu Ihrem Hintergrund?) an Fortbildung@socius.de. In einem anschliessenden Telefonat können wir Ihre Fragen beantworten und bei beidseitig positiver Entscheidung wird die Teilnahme durch schriftliche Anmeldung verbindlich.

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Ort

Das Taubenblau Seminarhaus ist der perfekte Ort für kreative Seminare, Retreats,​ Workshops für Entdecker*innen, Erholungssuchende, Abenteurer*innen, Künstler*innen, Lernende und Geschäftsleute. Das Haus liegt in Stolzenhagen in Brandenburg am Rande der naturreichen Uckermark – nur eine Stunde entfernt von Berlin mit dem Zug oder Auto. Wir werden das ganze Haus für uns haben und auch Gelegenheit das Dorf und die Umgebung zu erkunden.

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Preise

Kosten für Organisationen:
3.800€ für 12 Tage Fortbildung in Präsenz

Kosten für Selbstzahler:innen:
3.475 € für 12 Tage Fortbildung in Präsenz

Schnellentschlossene zahlen bei Anmeldung bis zum 31.1.22: 3.200 €

Kosten für Unterkunft & Verpflegung:  durchschnittlich 140,00€ pro Fortbildungstag mit Unterbringung im Einzelzimmer und Bio-Vollverpflegung

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Informationen und Anmeldung

Andreas Knoth & Nicola Kriesel , fortbildung@socius.de, 030-4030102-24

Die Fortbildung ist gemäß §11 Abs. 1 BiUrlG als Bildungsveranstaltung (Bildungsurlaub) anerkannt.

Unsere AGBs für Veranstaltungen

 

gOe! – FÜR MENSCHEN, DIE VERÄNDERUNGSPROZESSE BEGLEITEN WOLLEN

Organisationen, die gesellschaftlichen Wandel anstoßen und gestalten wollen, brauchen Menschen, die als Seismographen oder Lotsen in kollektiven Prozessen agieren können. Dafür braucht es Gespür für die Gestaltungselemente von Prozessen, für Dynamiken in Gruppen, für sich selbst und die eigene Wirkkraft in Gruppen. Unsere Erfahrung ist, dass Entwicklungsdynamiken in der Gesellschaft und in Organisationen nicht losgelöst sind von persönlicher Entwicklung.

Veränderungsimpulse können innerhalb von Organisationen gesetzt werden und auch im Außen aufgegriffen und weitergespielt werden. Deshalb finden wir den Austausch zwischen Führungskräften, internen Entwickler*innen sowie externen Veränderungsbegleiter*innen (Berater*innen, Coaches und Supervisor*innen), für den wir im Rahmen von gOe! den Raum bereitstellen, so wertvoll.

Fachwissen, praktische Handlungskompetenz und persönliche Haltung – das sind die Entwicklungsräume, in die wir Sie einladen. Darüber hinaus findet Beziehungs- und Erfahrungslernen durch kollegiale Beratung, und selbstorganisierten Intervisionsgruppen und im Rahmen von eigenen Praxisprojekten statt.

ÜBERGÄNGE GESTALTEN – gOe! ALS LABORATORIUM

gOe! ist bewusst als niedrigschwelliges und zeitlich kompaktes Angebot über ein halbes Jahr konzipiert für Menschen, die

    • in ihrer eigenen Organisation Veränderungen erleben, an- stoßen und mitgestalten wollen,
    • einen Seitenwechsel aus dem Management in die Beratungs- rolle anstreben,
    • in einer community of practice den Austausch mit Gleichgesinnten suchen, um sich gegenseitig in der eigenen professionellen Weiterentwicklung zu unterstützen oder
    • ihre Beratungskompetenz fundieren oder in Bezug auf die Entwicklung gemeinnütziger Organisationen vertiefen wollen.
Andreas Knoth,  Diplom Psychologe, Master of Business Studies, Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Bei SOCIUS seit 2003. Langjährige Arbeitserfahrung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland, USA, Südost-Europa und Asien.

 

 

 

 

Nicola Kriesel – Juristin und Mediatorin. Schwerpunkt in Teamentwicklung, Führungskräftecoaching und empathiebasierter Prozessbegleitung. Bei SOCIUS seit 2005. Langjährige Arbeitserfahrung in und mit Bildungsorganisationen und anderen politisch engagierten NGOs, insbesondere zu Frauen in Führung und Soziokratie.

 

MODUL 1: KULTUR – MIT DEM WESEN DER ORGANISATION IN KONTAKT TRETEN

„Kultur“ lässt sich nicht anfassen oder planen. Aber wir erleben in Organisationen ihre Ausprägungen in der Kommunikation zwischen Kolleg*innen oder mit Klient*innen, in der Art wie physische Räume gestaltet werden oder wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Kultur findet im informellen statt und ist nur selten explizit dargestellt. Gleichzeitig wirkt sie sich nachhaltig auf Strukturen, strategische Entscheidungen und Ziele von Organisationen aus.

Während des ersten Moduls wollen wir mit Mitteln der Gestaltarbeit auf die Kultur von Organisationen schauen. Hierbei wollen wir uns, zum Beispiel, folgenden Fragen widmen:

 

  • Wie entsteht Kultur als impliziter Prozess und wie wirkt er gleichzeitig auf andere Prozesse in Organisationen?
  • Wie kann in der Organisationsentwicklung die Kultur der Zusammenarbeit, des Miteinanders oder der Führung thematisiert werden?
  • Welche Möglichkeit haben Teams – als Keimzelle von Organisationen und ihrer Kultur – Möglichkeiten, eine eigene Teamkultur zu entwickeln?

MODUL 2: STRUKTUR – DIE AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION GESTALTEN

Strukturen schaffen Orientierung und Verlässlichkeit für die Interaktion zwischen Individuen, zwischen Personen und der Organisation sowie zwischen Organisationen. Strukturen haben eine wesentliche Bedeutung, Effizienz und Handlungsfähigkeit in Arbeitsabläufen zu ermöglichen. Gleichzeitig entwickeln sie in Organisationen Macht- und hierarchische Ausprägungen, die gerade in wertebasierten Kontexten häufig kritisch gesehen werden. Unter neueren Ansätzen von „Selbstorganisation“ wird u.a. die Frage von hierarchieärmeren Strukturen relevant und deren Auswirkung auf die Selbstverantwortung der Mitwirkenden.

Die Struktur in Organisationen betrachten wir vor allem durch die systemische Blickweise. Fragen, die uns dabei leiten, lauten zum Beispiel:

  • Wie können Organisationen eine Kohärenz zwischen ihrem Sein (Kultur) und ihren Strukturen herstellen?
  • Wie werden Macht, Ränge und Rollen in Organisationen reflektiert und gestaltet?
  • Wie können wir Strukturen so gestalten, dass sie sowohl Orientierung bieten als auch Flexibilität und Selbstwirksamkeit unterstützen?
 

 

UND ZWISCHEN DEN MODULEN INTERVISION…

… ist integraler Bestandteil der Fortbildung. Selbstverantwortlich organisieren je drei bis vier Teilnehmer*innen eine gegenseitige, strukturierte Beratung über die Veränderungsprozesse in den eigenen Organisationen und zu individuellen Fragestellungen. Formen und methodische Zugänge üben wir vorher gemeinsam ein und werten sie aus.

MODUL 3: STRATEGIE UND PROZESSGESTALTUNG – ZIELE ENTWICKELN UND VERFOLGEN

Unter „Strategie“ im Kontext von Organisationsentwicklung verstehen wir Architekturen, die kreative Phasen der Ideenentwicklung mit Phasen der Zielformulierung, Entscheidung und Umsetzung verbinden. Die Dynamiken dieser Phasen sind unterschiedlich und benötigen jeweils eigene Kompetenzen, der Umgang mit Gegen- wind als Führungskraft und Emotionen ebenso. von Veränderungsprozessesn. Zunehmende Umweltdynamik und -komplexität erfordern dabei neue Ansätze der Strategiearbeit.

 

 

 

Das Modul wird von Fragen wie diesen geleitet:

  • Wie können Phasen der programmatischen Weiterentwicklung gestaltet werden in einem sich dynamisch entwickelnden Umfeld? Und was bedeutet dies für die Anforderungen an interne Formen der Entscheidungsfindung?
  • Wie werden Prozessabläufe der Organisationsentwicklung gestaltet und geplant und wie entwickeln sie sich dynamisch und emergent?
  • Wie können Organisationen in unübersichtlichen und komplexen Umwelten strategisch handeln und Entwicklung zugleich chancenorientiert und nachhaltig anlegen?

 

Seminarmethoden

Der ganze Mensch ist nötig.

Die Fortbildung findet in einer kleinen Gruppe von maximal 14 Teilnehmenden statt und lebt von der möglichst hohen Beteiligung der Einzelnen in Form von intensiver Fallarbeit. Ein Mix aus Impulsreferaten, Arbeitsgruppen, Rollen- und Planspielelementen sowie „bewegenden“ Übungen soll den Arbeitsprozess erleichtern.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, die je eigenen Arbeitserfahrungen mit einzubringen.

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SOCIUS training: Leadership Compass Online

SOCIUS Online Training: Leadership Compass

Sinnvoll zusammen führen

Der Leadership Compass Online ist ein kompaktes Training für alle Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, auf Selbstorganisation setzen und Fortbildung in ihren Arbeitsalltag integrieren wollen.

Der Führungsalltag ähnelt manchmal dem Versuch gleichzeitig Teller zu jonglieren, Tango zu tanzen und ein Schiff bei Gegenverkehr auf dem Rhein zu steuern.

Um dies tun zu können, brauchen Menschen sowohl innere Orientierung und die Gelassenheit, Dinge sich entwickeln zu lassen als auch klar verabredete äußere Rahmenbedingungen und die Fähigkeit diese zu vermitteln.

  • Wie stellt man Balance her zwischen unterschiedlichen Erwartungen, geht verständnisvoll und gleichzeitig ergebnisorientiert auf Kolleg:innen ein und hält Kurs in einer sich ständig wechselnden Umgebung?
  • Und das Ganze bei fluiden Rollenerwartungen in Organisationen, die Teams ermächtigen, ihre Aufgaben selbstorganisiert zu erledigen?

Der SOCIUS Führungskompass bringt diese Orientierung mit Hilfe von vier Lotsenpunkten, die stimmige Antworten auf die diversen Herausforderungen im Arbeitsalltag bieten: Sei es den Umgang mit herausfordernden Kolleg:innen zu navigieren oder die richtigen Strukturen für das Team zu finden.

Diese Lotsenpunkte sind:

  • Ich: Selbstregulation und die Beziehung zu sich selbst
  • Ich & Du: Forderndes und förderndes Miteinander: Die Beziehung zum Anderen
  • Wir: Strukturen und Beziehungskultur auf Ebene der Organisation
  • Umwelt: Gemeinsam handeln: Welchen Beitrag schafft die Organisation zum großen Ganzen?

Die Leadership Compass Online Academy im Überblick:

  • 4 Wochen | 4 Module | 10 Sessions 
  • Lernen am eigenen Beispiel
  • Austausch in Peer Groups und Kollegiale Beratung
  • gezielte Inputs
  • selbstgesteuertes Lernen, 
  • Visualisierungen von Julia Hoffmann

Wenn du dich für zukunftsfähiges Leadership interessierst und vor Reflexion der eigenen Geschichte und des eigenen Verhaltens nicht zurückschreckst, wenn du – wie wir – davon überzeugt bist, dass Rollenklarheit zwar wichtig ist, aber nichts mit Rollen spielen zu tun hat und wenn du in deiner Führungsarbeit an Ganzheitlichkeit, Sinn und Selbstverantwortung interessiert bist, dann ist der erste SOCIUS online Kurs „Leadership Compass Online Acadmy“ genau das richtige für dich. 

Die vier Module haben jeweils zwei dreistündige Sessions und werden flankiert von einer Start- und einer Abschlusssession. Ende Januar bieten wir eine Review- und Reflexionssession an. Mit Abschluss des Kurses wirst du mehr über dich wissen, eine Navigationshilfe für Leadership Challenges haben, eine peergroup zum reflektierenden Austausch und deinen ganz eigenen Führungskompass für 2022.  

Teilnehmende es SOCIUS Leadership Compass Online Training lernen sich und ihr Team im herausfordernden Führungsalltag zu navigieren, zu reflektieren und zu co-regulieren, so dass gemeinsam festgelegte Ziele effektiv erreicht werden können.  Der Kurs richtet sich an alle, 

  • die große oder kleine Teams oder einfach sich selbst führen,
  • Schulen leiten,
  • ihr eigenes Start-up haben,
  • sich für Leadership interessieren,
  • im Team führen,
  • auf Selbstorganisation setzen,
  • Verantwortung übernehmen wollen,
  • kollektive Führung spannend finden
  • und gerne live online lernen

Modul 1 – Bei mir fängt es an 

Sich selbst bewusst sein

  • Umgang mit dem eigenen emotionalem Rucksack
  • Self-Care und Selbstführung
  • Im Einklang mit den inneren Werten arbeiten
  • Resilienz
  • den eigenen Fokus halten
  • Innere Kompetenzen
  • Vorbild
 sein

Modul 2 – Das Ich entsteht im Du

Arbeitsbeziehung und VerANTWORTung

  • (beyond) Gewaltfreie Kommunikation
  • Deep Listening
  • Feedback und kritische  Gespräche
  • erwartungsvolles Coaching
  • Kompetenzen fördern

Modul 3 – Das Team in der Organisation

Wie Strukturen Kulturen ermöglichen 

  • Sharing – Delegation
  • Rote Linien – Was geht nicht.
  • Facilitating Rough Waters
  • verschiedene Meetingformate

Modul 4 – Sinnvoll zusammen handeln

Der gemeinsame Beitrag in der Welt

  • gemeinsamer Beitrag
  • Purpose
  • Core Principles
  • Leitstern Orientierung
  • Alignment

Erste Eindrücke von uns und vom Leadership Compass erhaltet ihr hier:

4 Wochen | 4 Module

 

Start: 3. November 2021

Modul 1: 8./10. November 2021 

Modul 2: 15./17. November 2021

Modul 3: 22./24. November 2021

Modul 4: 29. November/1. Dezember 2021

Abschluss: 3. Dezember 2021

Review: 26. Januar 2022

Uhrzeiten: jeweils von 16 bis 19h

Die Kosten

Die Teilnahmekosten betragen 565€. Frühbucher:innen bis zum 15. September zahlen nur 475€

Dafür bekommt Ihr

33 Stunden online Live Seminare mit

3 Trainer:innen,

Zugang zum Miro-Board mit der Dokumentation,

die Aufzeichnungen aller Sessions,

und euren eigenen Führungskompass.

Die Rahmenbedingungen

 

Wir arbeiten auf zoom.

Mit deiner Anmeldung erteilst du das grundsätzliche Einverständnis, dass wir die Sessions aufzeichnen dürfen.

Die Anmeldung geht bitte an fortbildung@socius.de

Unsere AGBs für Veranstaltungen der SOCIUS Organisationsberatung gGmbH findest du hier.

 

 

Das Team

Nicola Kriesel und Ralph Piotrowski arbeiten seit über 10 Jahren im Team von SOCIUS zusammen und freuen sich darüber, Julia Hoffmann für den Leadership Compass begeistert zu haben. Ralph und Nicola haben den Führungskompass vor einigen Jahren als lebendiges, sich veränderndes Tool entwickelt, das dazu einlädt sich immer neu zu fokussieren und sich mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten im (Selbst)Führungsalltag zu befassen.Als Triade werden wir innerhalb des Kurses unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten zur Verfügung stellen, denn trotz eines stabilen Common grounds zwischen uns und bei SOCIUS gibt es sehr individuelle Ausformungen dessen wie wir die Mischung aus Selbst-Fürsorge, Beziehungsfähigkeit, Moderation, Führung und Wirkung mit Leben füllen.

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Diversity is not about them. It’s about you!

Diversity is not about them. It’s about you!

Diversitäts-und Diskriminierungsensibilität muss Hand in Hand gehen mit einem machtkritischen Diskurs in Organisation. Darin waren sich die 15 Teilnehmenden des Socius labor online am 16.9.21 weitestgehend einig. Gleichzeitig wurde in der vorwiegend weiß geprägten Bildungsgruppe deutlich, daß der Wunsch nach machtkritischem Umgang für diversität-und diskriminierungsensibles Verhalten immer bei uns selbst anfängt.

So hatte unsere Laborgästin Hannah Gedamu auch die Überschrift: „Diversity is not about them. It’s about you!“ gewählt um von vornherein deutlich zu machen, daß es in diesem Labor nicht um „die anderen“ geht, sondern wir mit uns selbst arbeiten.

Projekt zur diversitätsorientierten Personalarbeit

Hannah Gedamu arbeitet in Berlin bei einem Verein der die berufliche Teilhabe von Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte und/oder Diskriminierungserfahrungen fördert und Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor dabei unterstützt sich diversitätsorientiert auszurichten. Das Projekt „Diversitätsorientierte Personalarbeit in der Berliner Verwaltung und Unternehmen“, in dem sie arbeitet, hat das übergeordnete Ziel, den Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen, die von Rassismus betroffen sind in Berliner Verwaltung und Unternehmen zu erhöhen. Hannah und ihr Team unterstützen vier ausgewählte Berliner Behörden und Unternehmen dabei, ihre Kompetenzen im Hinblick auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen im Kontext von Vielfalt zu erweitern sowie ihre gesetzlichen Aufträge zu erfüllen. Die Beratung wird im Rahmen der Zusammenarbeit und auf den Bedarf der jeweiligen Organisation abgestimmt und ausgestaltet. Sie umfasst die Beratung und Begleitung der Entwicklung von Verfahren und Strukturen (insbesondere im Bereich Personalarbeit) zur Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Organisationen, Schulungen, Workshops und Einzelcoachings zu unterschiedlichen Aspekten von diversitätsorientierter Organisationsentwicklung für Führungskräfte und Beschäftigte, und die Vernetzung mit Migrant:innenorganisationen. Die Beratung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Steuerungsgruppen in den einzelnen Behörden, die jeweils für das Projekt gegründet wurden.  

Die Notwendigkeit ihrer Arbeit unterlegte Hannah mit Zahlen: laut repräsentativer Befragung, haben nur 12 Prozent der Beschäftigten in der Bundesverwaltung einen Migrationshintergrund; laut einer Piloterhebung sind in der Berliner Verwaltung nur 3 Prozent der Beschäftigten in Führungsebenen People of Color. Schnell wurde uns klar welche Mammutaufgabe in Sachen Entwicklung und Veränderung noch vor uns liegt.

In ihrem Input wies sie vor allem darauf hin, daß es in ihrer Arbeit nicht so sehr um die Beschäftigung mit der Sensibilisierung einzelner geht, wenn auch ihr Team als Teil der Beratung punktuell und wo notwendig critical-whiteness Schulungen durchführt, sondern um die Verhinderung und Beseitigung von Diskriminierung und die Förderung einer Kultur der Wertschätzung von Vielfalt als durchgängiges Leitprinzip bei ausgewählten Maßnahmen in den vier Behörden. Hannah berichtete von Beratungsprozessen, die z.B. die Verankerung von Diversitätskompetenzen in Anforderungsprofilen und Personalentwicklungsmaßnahmen für Führungskräfte als Schwerpunkte haben, um die sich ständig wiederholende Kreisläufe von “das System reproduziert sich selbst” (weiß, cis, able-bodied,) zu durchbrechen. In dem Zusammenhang nannte sie auch eine Reihe von anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel die “Candidate Journey”, die anhand von beispielhaft ausgewählten Stellen den Weg einer Bewerber:in vom ersten Kontaktpunkt mit einer Organisation bis hin zu Abschluss des Bewerbungsverfahrens analysiert und nachfolgend Gutachten erstellt und Empfehlungen ausspricht. Diese Bestandsaufnahme inkludiert die Analyse von Stellenausschreibungen, Anforderungsprofilen, internen Leitfäden zur Stellenbesetungsverfahren, Leitfäden für Auswahlinstrumente und Korrespondenzen mit den Bewerber:innen.  

Allyship

Nachdem wir uns hier mit Fragen und Antworten der Materie genähert hatten, wendeten wir uns dem so genannten „Allyship“ zu: den Allianzen, die Menschen mit mehr Privilegien als Verbündete eingehen können mit Menschen mit weniger Privilegien.

Hierbei ist es vor allem wichtig sich immer bewußt zu bleiben darüber, daß Allyship eine Entscheidung ist, die ich als privilegierte Person auch wieder aufgeben kann (also ist „Ally sein“ an sich schon ein Privileg), während ich wenn ich eine Person bin, die das Ziel von Diskriminierung ist, keine Entscheidung habe, wann ich mich innerhalb der „Diversitätsdimensionen“ bewege. 

Im Labor haben wir uns in Breakoutsession vor allem mit drei Fragen zum Allyship beschäftigt: 

  • Auf welche inneren Widerstände triffst du, wenn du Ally sein willst?
  • welche Entwicklungen hast du gemacht für dein Allyship und was hat dir geholfen?
  • Was können wir tun (um Verbündete zu sein)?

Abschlussrunde

Nach dieser umfangreichen Sammlung war die Zeit im Labor schon fast vorbei und uns blieb glücklicherweise noch ausreichend Zeit für eine Abschlussrunde, in der wir wieder vier Fragen stellten: 

  • Was nimmst du mit?
  • Welche Idee ist heute in dir gekeimt?
  • Wofür setzt du dich in deinem Arbeitskontext ein?
  • Was willst du noch lernen?

Besonderes Highlight hier war der durchgehende Wunsch sich weiter auszutauschen und gemeinsame Treffen zu initiieren, um sich über das was heute gereift ist weiter auszutauschen. Dazu werden wir im November gerne einladen. 

Wir haben uns gefreut, dass alle anwesenden Personen sich so engagiert selbstkritisch weiter begegnen wollen. 

 

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Wenn Kollegen trauern von Franziska Offermann

Wenn Kollegen trauern von Franziska Offermann

Wenn Kollegen trauern

wahrnehmen verstehen helfen

von Franziska Offermann

Schon vor einigen Jahren hat das Team von SOCIUS Erfahrung mit gleich zwei trauernden Kolleg:innen gemacht, die innerhalb kürzester Zeit geliebte Menschen gehen lassen mussten. Das damals 8 köpfige Team hat quasi intuitiv reagiert: empathisch, verständnisvoll, geduldig. Die vorherigen Trauerfälle im Leben der Teammitglieder betrafen alte Eltern. Hier war es plötzlich anders, mit Geschwistern und Freundinnen. Das machte einen Unterschied.

Mich hat das Thema „Trauer am Arbeitsplatz“ seitdem immer wieder sehr beschäftigt. Und nicht nur dort, sondern auch sonst in unserer Gesellschaft. Oft erlebe ich Sprachlosigkeit, Zögern, Zurückhaltung… als ob Schweigen den Schmerz lindert.

Gleichzeitig beziehen wir uns in unserer Arbeit als Veränderungsbegleitung oft auf Trauerprozesse, wie sie Elisabeth Kübeler-Ross in Ihrer Trauerkurve beschrieben hat. Denn die Phasen der emotionalen Verarbeitung können hier und da ähnlich sein.

Franziska Offermann habe ich im Rahmen des Bohana-Netzwerkes kennengelernt, in dem sich Menschen zusammen finden, die mit den Themen Trauer – Sterben – Bestattung beruflich zu tun haben und das eine Plattform ist, für Menschen, die Begleitung suchen, sich informieren wollen, oder sich um das eigene „vorbereitet sein“ bemühen. 

Ihr Buch hat Franziska schon 2016 veröffentlicht und es beginnt mit ihrer ganz persönlichen Geschichte: wie der Tod eines Kindes ihr Leben für immer veränderte. Sie erzählt wie sie – die promovierte Pharmazeutin – erlebte, dass sich nach diesem Ereignis auch in ihrem Arbeitsleben alles änderte und wie ihr immer klarer wurde, dass sie neue berufliche Wege gehen muss. Sie war lange intensiv engagiert im Bundesverband Verwaister Eltern e.V. und gründete dann ihr Unternehmen Lucera – Integration von Trauer im System.

 

In ihrem Buch führt Franziska Offermann die Leser:innen nach dem sehr persönlichen Einstieg in eine Gedanken- und Handlungswelt, die Führungspersonen, Kolleg:innen und auch Beratenden ebenso wie Lehrer:innen bewusst sein sollte: Dass Menschen sterben, gehört zum Leben und kann jederzeit passieren. Es ist gut wenn wir uns dem Thema stellen.   

Die knapp 200 Seiten plus informativem Anhang sind in 7 Kapitel untergliedert, die sich an Trauernde, Kolleg:innen und Führende wenden und das Prinzip „BEILEID“ in ein Akronym verwandeln, das einen ganzen Prozess beschreiben kann:

B  eziehung gestalten, Bedürfnisse erfragen

E  mpathische Kommunikation, ernst nehmen aller Gefühle

I  ndividualität: jede:r ist anders! Information einholen!

L  ogistik der Organisation und Struktur

E  ntspannung, Entlastung

I  nteresse bekunden, Integration des Geschehenen

D auer beachten, dranbleiben

Franziska nimmt die Leser:innen mit in Erkenntnisse über Trauer und die Möglichkeit von Trauerbegleitung am Arbeitsplatz – welche Chancen bieten sich hier für Gesundheit und Teambuilding bzw. -bonding.

Wie können Trauernde so weiterarbeiten, dass sie einerseits nicht so tun müssen als gäbe es die Trauer nicht, und andererseits nicht darauf reduziert werden? Hier geht die Autorin intensiv auf verschiedene Zeiträume der Trauer ein. Im letzten Drittel des Buches finden sich konkrete Hilfen für Kolleg:innen, u.a. auch wie angemessen kondoliert werden kann, wie Rituale Vertrauen und Sicherheit schaffen (nicht nur für Trauernde) und wie auch am Arbeitsplatz mit Embodiment über den Körper die Seele erreicht werden kann.

Weil Arbeitskontexte heute so viel mehr bedeuten (können) als nur Broterwerb in der Leistungsgesellschaft, erwarten Organisationen und Mitarbeitende zunehmend, sich als ganzer Mensch zeigen zu können, und  nicht mehr nur auf die professionelle Schicht des Seins reduzieren zu werden. Vor diesem Hintergrund ist Franziska Offermanns Buch ein wichtiger Beitrag für alle, die das gesamte Leben in ihren Organisationen willkommen heißen und auch auch vor dem Kontakt mit Menschen nach schmerzhaften Erfahrungen nicht zurückschrecken.

Für mich ist das Buch ein Gewinn. Es schenkt mir Orientierung und Handlungsvorschläge für meine Arbeit und Franziska verliert darin nie ihren zugewandten, achtsame Ton. Dafür Dank ich dir, Franziska. In der Rückschau auf mein Erleben in unserem Team in 2013/14, kann ich dabei bleiben, dass wir damals intuitiv sinnvoll zusammen gewirkt haben. Heute im August 2021 haben nun ganz aktuell leider wieder die Aufgabe das zu tun, und einen trauernden Kollegen in unserer Mitte zu halten. 

 

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Soziokratie – Potenziale und Hindernisse für moderne Organisationen

Soziokratie – Potenziale und Hindernisse für moderne Organisationen

Schon Anfang des Jahres 2017 habe ich dieses schriftliche Interview als Beitrag zur Masterarbeit von Christin Döhring zum Thema „Soziokratie – Potenziale und Hindernisse für moderne Organisationen“  gegeben. Sie hat mir 15 Fragen geschickt. Nun habe ich es wieder gefunden und beschlossen, es hier zu veröffentlichen , weil es auch andere interessieren könnte. Ich freu mich auch über Rückmeldungen.

  1. In welchem Rahmen sind Sie das erste Mal mit Soziokratie in Berührung gekommen?

Ich hab in brandeins 1/09 den Artikel „Die ideale Welt“ gelesen und wollte unbedingt mehr wissen. Ich bin dann auf das Soziokratische Zentrum Deutschland gestossen und habe im November 2009 ein Einführungsseminar Soziokratie bei Christian Rüther in München gemacht. 2012 habe ich dann das Intensivtraining „Creating workplaces where people can thrive“ bei Gregg Kendrick gemacht. Seitdem arbeite ich immer wieder gerne mit Christian Rüther zusammen und verbreite die Idee der Soziokratie wo es nur geht.

  1. Wie erklären Sie den geringen Bekanntheitsgrad der Soziokratie?

Meiner Beobachtung nach wird Soziokratie immer bekannter. Der eher langsame Prozess hat mE auch viel mit einer fehlenden Lobby zu tun. Die Aktivitäten der Soziokratischen Zentren DACH beugen sich offenbar nicht den Gesetzen eines Marketings des 21. Jahrhundert.

  1. Warum haben Sie sich für das Arbeiten in einer soziokratischen Organisation entschieden?

Mein Unternehmen würde ich nicht als soziokratisch nach allen Regeln der Kunst bezeichnen, und das wird es auch nicht werden, dazu ist es auch zu klein. Gleichzeitig teilen wir hier die soziokratischen Werte seit Gründung 1998: Selbstbestimmung, Transparenz, Beteiligung, gemeinsame Entscheidungen, Kontakt und Augenhöhe. [Edit 2021: Seit 2017 hat sich bei SOCIUS einiges getan: seit neuestem haben wir das Bekenntnis zur Konsent-Entscheidung in der Geschäftsordnung der SOCIUS eG verankert] [Edit 2023: und im Oktober 2022 haben wir bei der ersten deutschen Sociocracy for all Konferenz darüber gesprochen]

Soziokratie: Potenziale und Hindernisse

  1. Warum sollten aus Ihrer Sicht hierarchische Organisationkonzepte überholt werden?

Das sollten sie aus meiner Sicht gar nicht. Ich denke, dass es Organisationen oder Arbeitsbereiche gibt, in denen hierarchische Strukturen sehr sinnvoll sind. Z.B. bei der Feuerwehr im Einsatz. Oder im Flugzeug. D.h. nicht dass eine Gesamtstruktur immer hierarchisch sein muss , aber es gibt reichlich Situationen in denen ich froh bin über hierarchische Konzepte. Bei medizinischen Operationen z.B. auch.

  1. Welche Vorteile bietet die Soziokratie gegenüber einem hierarchisch geführten Unternehmen?

Soziokratie bietet dann Vorteile, wenn die oben genannten Werte geteilt werden. Und wenn Verantwortungsübernahme der einzelnen gewollt und gekonnt ist. Dazu brauchen Menschen oft Unterstützung. Unsere Gesellschaft ist nicht sehr darauf ausgelegt, dass Eigenverantwortung groß geschrieben wird. [Edit 2021: hierzu haben Bettina Rollow und Joana Breidenbach ein sehr gutes Buch geschrieben: New Work needs Inner Work]

  1. Wie löst man sich am besten von alten Paradigmen und gefestigten Strukturen um sich auf das Konzept einzulassen?

Ich denke es ist hilfreich, wenn man zunächst Verbündete findet im Unternehmen, die ähnliche Werte teilen und sich dort mit dem Konzept und der Kommunikation der Soziokratie  im kleinen Kreis vertraut macht. Anschließend kann man anfangen mit den Ideen der Soziokratie in eben diesem Kreis „zu spielen“ und Einzelheiten davon weiter zu tragen, z.B. in Meetings. Wenn man jemanden aus der Führungsebene findet, der:die interessiert ist, gilt es diese Person einzubinden und nicht zu verprellen.

  1. Soziokratie basiert zu großen Teilen auf Vertrauen. Wie schafft man es, dieses bedingungslos auszuüben und „Macht und Kontrolle“ abzugeben?

Das ist oft eine große Herausforderung. Entweder hat es in der Führungsebene schon intrapersonelle Prozesse gegeben, in denen die Leitung persönlich an diesen Themen gearbeitet hat, oder aber es wird sie noch geben müssen. Soziokratie ist mE nicht ohne Persönlichkeitsentwicklung zu etablieren.

  1. Soziokratie bedeutet auch, nicht gleich die perfekte Lösung zu finden – wie geht man damit um?

Die perfekte Lösung gibt es auch außerhalb der Soziokratie nicht, ich denke das die Suche nach einer machbaren Lösung, so wie es in der Soziokratie „propagiert“ wird realistischer ist. Die Loslösung vom Perfektionismus ist überfällig.

  1. Welche Vor- und Nachteile sehen Sie in dem „iterativen“ Lösungsprozess? Ist dieser Prozess der klassischen Zielfestlegung überlegen? Wenn ja, warum?

Ich denke, dass iterative Prozesse einer „natürlichen“ Entwicklung  sehr viel mehr entsprechen als klassische Zielsetzungen, die im Zweifel nicht erreicht werden, dafür aber Gefühle von Versagen hervorrufen, die nachweislich die Motivation und Kraft von Mitarbeitenden senken.

  1. Wie werden soziokratische Prinzipien bewahrt, wenn im Notfall schnell eine Entscheidung getroffen werden muss?

Schnelle Notfallentscheidungen können und sollen auch in soziokatischen Unternehmen top-down entschieden werden. Es geht darum Organisationen arbeitsfähig zu halten, zur möglichst großen Zufriedenheit.

  1. Funktioniert Soziokratie auch unabhängig von der Arbeitsumgebung und ließe sich ausschließlich mit modernen Kommunikationsmitteln, wie Online-Kommunikation umsetzen oder ist die persönliche Kommunikation ein essentieller Bestandteil?

Dazu kann ich leider nichts sagen. Ich vermute, dass Organisationen in denen die Menschen sich NIE sehen, es etwas schwieriger haben. Ich denke aber auch, dass Organisationen in denen Menschen sich NIE live und in Farbe sehen, es ohnehin etwas schwieriger haben.

  1. Gab es Situationen, in der die Soziokratie an ihre Grenzen gestoßen ist und Sie das Konzept in Frage gestellt haben?

In meiner Erfahrung sind eher Menschen an ihre Grenzen gestoßen als Konzepte.

Abschluss

  1. Worin sehen Sie die größten Hürden bei der Einführung von Soziokratie?

Im Willen und im Vertrauen. Auf Macht zu verzichten bedarf großer innerer Freiheit.

  1. In welchem Umfang besteht die Notwendigkeit des Erlernens von Methodenkompetenzen um soziokratisch arbeiten zu können?

Insbesondere die Art der Moderation der Kreise und des Konsents sollte mE von möglichst vielen Beteiligten geübt und gelernt werden. Dazu braucht es Bereitschaft, Gelegenheit und Unterstützung.

  1. Lässt sich Soziokratie in jedem Unternehmen problemlos umsetzten oder würden Sie einer bestimmten Branche, bzw. Unternehmensgröße davon abraten?

Ich glaube: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn der Fokus auf „problemlos“ liegt, würde ich wohl mit Nein antworten, wenn der Fokus auf „umsetzen“ liegt, würde ich eher mit Ja antworten.

Sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS Werkstattzyklus: gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln in Stolzenhagen

ausgebucht: SOCIUS Werkstattzyklus: gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln in Stolzenhagen – jetzt 12 Tage!

Immer wieder haben wir die Rückmeldung bekommen, dass 3 mal 3 Tage für die Inhalte die wir in unserem Werkstattzyklus vermitteln zu kurz ist. Vor zwei Jahren haben wir einen zehnten Tag hinzugefügt. 

Nun haben wir uns ein Herz genommen und bieten den Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln“ 2021 erstmals an 3 mal 4 Tagen im schönen Dörfchen Stolzenhagen im Oderbruch an. 

Wir freuen uns auf Euer Interesse! 

Ein Werkstattzyklus für interne Entwickler*innen und externe Prozessbegleiter*innen

Einblicke in die Praxis der Veränderung

Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind dabei komplex. Gemeinnützige Organisationen reagieren darauf mit programmatischen und politischen Positionierungen und werden so zu Impulsgebern gesellschaftlicher Veränderung. Die Weiterentwicklung interner Strukturen und Prozesse ist hierzu Voraussetzung und Spiegel.

Fragen, die sich dabei stellen, lauten zum Beispiel:

  • Wie können wir eine stärkere Kongruenz herstellen zwischen unserem Handeln innerhalb der Organisation und den Werten, die wir nach Außen repräsentieren?
  • Wie können wir unsere Team- und Führungskultur so weiter- entwickeln, dass sie unserer gewachsenen Identität gerecht wird und gleichzeitig attraktiv ist für Neue in der Organisation?
  • Wie lassen sich geteilte Verantwortung und flexible Strukturmodelle so umsetzen, dass Stabilität und Dynamik in guter Balance bleiben?
  • Wie müssen wir uns heute verändern, um den ungewissen Anforderungen im Morgen gerecht zu werden?

Im SOCIUS Werkstattzyklus „gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln!“ geht es darum, Organisationen in ihrem Feld zu verstehen und in ihren Entwicklungsdynamiken begleiten zu können. Wir richten uns an Menschen, die als externe Berater*innen oder intern als Führungskräfte Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen und dabei kreativ mit dem organisationalen Spannungsfeld von Innovationslust und Anpassungsdruck umgehen wollen.

 

ORGANISATIONSENTWICKLUNG – WAS HEISST DAS EIGENTLICH?

Organisationsentwicklung ist ein Prozess der ganzheitlichen und langfristig angelegten Veränderung in Organisationen. Sie ist getragen von einer Wertschätzung gegenüber den Entwicklungs- und Selbstwirksamkeitsbestrebungen der beteiligten Menschen. Dies spiegelt sich wider in einer hohen Beteiligungs- und Prozessorientierung.

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Termine

  • Montag, 7. Juni bis Donnerstag, 10. Juni 2021
  • Montag 16. August bis Donnerstag, 19. August 2021
  • Montag, 25. Oktober bis Donnerstag, 28. Oktober 2021

 

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Eingeladen zur Teilnahme…

… sind Interessierte, die ihre Fähigkeit verbessern möchten, in gemeinwohlorientierten Organisationen Veränderungen zu initiieren, Widerstände zu verstehen und entsprechende Entwicklungsprozesse zu begleiten. Die Teilnehmenden erhalten am Ende eine Bescheinigung mit Angabe der Lerninhalte.

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Kontakt und Anmeldung

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung haben, senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (und vielleicht einige Zeilen zu Ihrem Hintergrund?) an Fortbildung@socius.de. In einem anschliessenden Telefonat können wir Ihre Fragen beantworten und bei beidseitig positiver Entscheidung wird die Teilnahme durch schriftliche Anmeldung verbindlich.

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Ort

Das Taubenblau Seminarhaus ist der perfekte Ort für kreative Seminare, Retreats,​ Workshops für Entdecker*innen, Erholungssuchende, Abenteurer*innen, Künstler*innen, Lernende und Geschäftsleute. Das Haus liegt in Stolzenhagen in Brandenburg am Rande der naturreichen Uckermark – nur eine Stunde entfernt von Berlin mit dem Zug oder Auto. Wir werden das ganze Haus für uns haben und auch Gelegenheit das Dorf und die Umgebung zu erkunden. 

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Preise

Kosten für Organisationen:
3.800,00€ für 12 Tage Fortbildung in Präsenz

Kosten für Selbstzahler*innen:
3.475,- Euro für 12 Tage Fortbildung in Präsenz

Kosten für Unterkunft & Verpflegung:  120,00€ pro Fortbildungstag mit Unterbringung im Einzelzimmer und Bio-Vollverpflegung 

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Informationen und Anmeldung

Andreas Knoth, fortbildung@socius.de, 030-4030102-24

Die Fortbildung ist gemäß §11 Abs. 1 BiUrlG als Bildungsveranstaltung (Bildungsurlaub) anerkannt.

gOe! – FÜR MENSCHEN, DIE VERÄNDERUNGSPROZESSE BEGLEITEN WOLLEN

Organisationen, die gesellschaftlichen Wandel anstoßen und gestalten wollen, brauchen Menschen, die als Seismographen oder Lotsen in kollektiven Prozessen agieren können. Dafür braucht es Gespür für die Gestaltungselemente von Prozessen, für Dynamiken in Gruppen, für sich selbst und die eigene Wirkkraft in Gruppen. Unsere Erfahrung ist, dass Entwicklungsdynamiken in der Gesellschaft und in Organisationen nicht losgelöst sind von persönlicher Entwicklung.

Veränderungsimpulse können innerhalb von Organisationen gesetzt werden und auch im Außen aufgegriffen und weitergespielt werden. Deshalb finden wir den Austausch zwischen Führungskräften, internen Entwickler*innen sowie externen Veränderungsbegleiter*innen (Berater*innen, Coaches und Supervisor*innen), für den wir im Rahmen von gOe! den Raum bereitstellen, so wertvoll.

Fachwissen, praktische Handlungskompetenz und persönliche Haltung – das sind die Entwicklungsräume, in die wir Sie einladen. Darüber hinaus findet Beziehungs- und Erfahrungslernen durch kollegiale Beratung, und selbstorganisierten Intervisionsgruppen und im Rahmen von eigenen Praxisprojekten statt.

ÜBERGÄNGE GESTALTEN – gOe! ALS LABORATORIUM

gOe! ist bewusst als niedrigschwelliges und zeitlich kompaktes Angebot über ein halbes Jahr konzipiert für Menschen, die

    • in ihrer eigenen Organisation Veränderungen erleben, an- stoßen und mitgestalten wollen,
    • einen Seitenwechsel aus dem Management in die Beratungs- rolle anstreben,
    • in einer community of practice den Austausch mit Gleichgesinnten suchen, um sich gegenseitig in der eigenen professionellen Weiterentwicklung zu unterstützen oder
    • ihre Beratungskompetenz fundieren oder in Bezug auf die Entwicklung gemeinnütziger Organisationen vertiefen wollen.

Andreas Knoth,  Diplom Psychologe, Master of Business Studies, Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Bei SOCIUS seit 2003. Langjährige Arbeitserfahrung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland, USA, Südost-Europa und Asien.

 

 

 

 

Nicola Kriesel – Juristin und Mediatorin. Schwerpunkt in Teamentwicklung, Führungskräftecoaching und empathiebasierter Prozessbegleitung. Bei SOCIUS seit 2005. Langjährige Arbeitserfahrung in und mit Bildungsorganisationen und anderen politisch engagiertenNGOs, insbesondere zu Frauen in Führung und Soziokratie.

 

MODUL 1: KULTUR – MIT DEM WESEN DER ORGANISATION IN KONTAKT TRETEN

„Kultur“ lässt sich nicht anfassen oder planen. Aber wir erleben in Organisationen ihre Ausprägungen in der Kommunikation zwischen Kolleg*innen oder mit Klient*innen, in der Art wie physische Räume gestaltet werden oder wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Kultur findet im informellen statt und ist nur selten explizit dargestellt. Gleichzeitig wirkt sie sich nachhaltig auf Strukturen, strategische Entscheidungen und Ziele von Organisationen aus.

Während des ersten Moduls wollen wir mit Mitteln der Gestaltarbeit auf die Kultur von Organisationen schauen. Hierbei wollen wir uns, zum Beispiel, folgenden Fragen widmen:

 

  • Wie entsteht Kultur als impliziter Prozess und wie wirkt er gleichzeitig auf andere Prozesse in Organisationen?
  • Wie kann in der Organisationsentwicklung die Kultur der Zusammenarbeit, des Miteinanders oder der Führung thematisiert werden?
  • Welche Möglichkeit haben Teams – als Keimzelle von Organisationen und ihrer Kultur – Möglichkeiten, eine eigene Teamkultur zu entwickeln?

MODUL 2: STRUKTUR – DIE AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION GESTALTEN

Strukturen schaffen Orientierung und Verlässlichkeit für die Interaktion zwischen Individuen, zwischen Personen und der Organisation sowie zwischen Organisationen. Strukturen haben eine wesentliche Bedeutung, Effizienz und Handlungsfähigkeit in Arbeitsabläufen zu ermöglichen. Gleichzeitig entwickeln sie in Organisationen Macht- und hierarchische Ausprägungen, die gerade in wertebasierten Kontexten häufig kritisch gesehen werden. Unter neueren Ansätzen von „Selbstorganisation“ wird u.a. die Frage von hierarchieärmeren Strukturen relevant und deren Auswirkung auf die Selbstverantwortung der Mitwirkenden.

Die Struktur in Organisationen betrachten wir vor allem durch die systemische Blickweise. Fragen, die uns dabei leiten, lauten zum Beispiel:

  • Wie können Organisationen eine Kohärenz zwischen ihrem Sein (Kultur) und ihren Strukturen herstellen?
  • Wie werden Macht, Ränge und Rollen in Organisationen reflektiert und gestaltet?
  • Wie können wir Strukturen so gestalten, dass sie sowohl Orientierung bieten als auch Flexibilität und Selbstwirksamkeit unterstützen?
 

 

UND ZWISCHEN DEN MODULEN INTERVISION…

… ist integraler Bestandteil der Fortbildung. Selbstverantwortlich organisieren je drei bis vier Teilnehmer*innen eine gegenseitige, strukturierte Beratung über die Veränderungsprozesse in den eigenen Organisationen und zu individuellen Fragestellungen. Formen und methodische Zugänge üben wir vorher gemeinsam ein und werten sie aus.

MODUL 3: STRATEGIE UND PROZESSGESTALTUNG – ZIELE ENTWICKELN UND VERFOLGEN

Unter „Strategie“ im Kontext von Organisationsentwicklung verstehen wir Architekturen, die kreative Phasen der Ideenentwicklung mit Phasen der Zielformulierung, Entscheidung und Umsetzung verbinden. Die Dynamiken dieser Phasen sind unterschiedlich und benötigen jeweils eigene Kompetenzen, der Umgang mit Gegen- wind als Führungskraft und Emotionen ebenso. von Veränderungsprozessesn. Zunehmende Umweltdynamik und -komplexität erfordern dabei neue Ansätze der Strategiearbeit.

 

 

 

Das Modul wird von Fragen wie diesen geleitet:

  • Wie können Phasen der programmatischen Weiterentwicklung gestaltet werden in einem sich dynamisch entwickelnden Umfeld? Und was bedeutet dies für die Anforderungen an interne Formen der Entscheidungsfindung?
  • Wie werden Prozessabläufe der Organisationsentwicklung gestaltet und geplant und wie entwickeln sie sich dynamisch und emergent?
  • Wie können Organisationen in unübersichtlichen und komplexen Umwelten strategisch handeln und Entwicklung zugleich chancenorientiert und nachhaltig anlegen?

 

Seminarmethoden

Der ganze Mensch ist nötig.

Die Fortbildung findet in einer kleinen Gruppe von maximal 14 Teilnehmenden statt und lebt von der möglichst hohen Beteiligung der Einzelnen in Form von intensiver Fallarbeit. Ein Mix aus Impulsreferaten, Arbeitsgruppen, Rollen- und Planspielelementen sowie „bewegenden“ Übungen soll den Arbeitsprozess erleichtern.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, die je eigenen Arbeitserfahrungen mit einzubringen.

Sinnvoll zusammen wirken

Feminismus ist eine Art das eigene Leben zu gestalten

Feminismus ist eine Art das eigene Leben zu gestalten

In unserer neuen Kategorie „SOCIA Ausblicke“ wollen wir versuchen regelmäßig unser Augenmerk auf die Situationen von Frauen* im Arbeitsleben in NGOs, im Beratungsgeschäft und in Führungsverantwortung zu richten.

Schon geht die Interviewreihe weiter mit Nicola Kriesel. In den nächsten Wochen könnt Ihr die Antworten von Joana Ebbinghaus und Julia Hoffmann lesen und dann werden wir die Frauen aus unserem SOCIUS NextWerk fragen. Bestimmt haben auch einige Kollegen Interesse daran die Fragen zu beantworten. 

 

Was ist deiner Meinung nach der beste Weg eine Gesellschaft zu verändern?

Ich denke, Gesellschaftsveränderung gelingt am ehesten mit vielen kleinen Schritten von vielen (kleinen) Leuten an vielen verschiedenen Orten. Sich zusammen zu tun, aktiv zu werden und auch die kleinen Veränderungen zu würdigen, ist, glaube ich, ein guter Weg. Im Einklang mit den eigenen Werten zu handeln und dieses Handeln immer wieder an der gemeinsamen Vision auszurichten, ist mir wichtig.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?

Meine Tätigkeit bei SOCIUS ist mehr als ein Job für mich und es gibt eine Seite in mir, die glaubt dass es eine schicksalshafte Fügung war, dass SOCIUS und ich uns gefunden haben. Ich arbeitete mich 2004/05 mühevoll aus einer großen Sinn- und Lebenskrise heraus, wusste dass ich mein Leben nicht als Anwältin/Juristin verbringen wollte, wusste aber auch nicht recht, was mit dem Jurastudium denn sonst noch anzufangen sei. Die Mediationsausbildung hatte ich schon abgeschlossen, aber als Mediatorin alleine Lebensunterhalt zu verdienen, ist quasi unmöglich. In dieser Situation erzählte eine Bekannte mir von einem Freund, der in einer Beratungsfirma arbeite, die eine Juristin mit Kommunikationskompetenzen suchen. Sie hat dort meinen Namen ins Spiel gebracht, der Freund richtete aus ich sollte mich doch mal melden, und das tat ich gerne. So kam es zu einem ersten Treffen zwischen Christian Baier, Andreas Knoth und mir. Das war im Mai 2005. Seit dem arbeite ich mit großer Lust und Begeisterung im Team von SOCIUS.

Was möchtest du mit deinem Job erreichen?

Ich möchte gerne dazu beitragen, dass wir Arbeitskontexte schaffen, in denen Menschen gedeihen und sich entwickeln können. Arbeitskontexte, in denen Teamgeist, Solidarität, Loyalität, Inklusion genauso eine Rolle spielen wie Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.

Welche Beruf wolltest du lernen als du ein Mädchen* warst?

Als ich so zehn Jahre alt war, wollte ich Archäologin werden. Tutanchamun hat mich sehr fasziniert.  Einige Jahre später wollte ich dann Bundeskanzlerin werden (die erste. Ist mir nicht gelungen, wie alle wissen). Damit stand dann recht früh der Studiumswunsch Jura fest. Zwischendurch liebäugelte ich mich Pädagogik und/oder Psychologie. Im letzten Schuljahr war ich gezwungen einen familiären Rechtsstreit zu bewältigen, der meinen Studiumswunsch Jura sehr verfestigte. Mein Ziel war es für mehr Gerechtigkeit für Kinder zu sorgen.

Wen oder was bewunderst du?

Ich bewundere meine Kinder für ihre Willensstärke und ihre Unverbogenheit. Ich bewundere meine Mutter, die als alleinstehende Frau, ihren Weg gegangen ist und sich immer treu geblieben ist. Überhaupt bewundere ich alleinstehende Eltern, die mit so viel Liebe und Kraft so wertvolle Dienste leisten, oft nicht nur an ihren Kindern, sondern auch für die Gesellschaft. Ich bewundere Menschen, die friedvoll für das einstehen an was sie glauben.

Wie sieht dein Traum von einer besseren Welt aus?

In einer besseren Welt geht es vor allem gerechter und damit auch freier zu – für alle. Menschenrechte würden überall geachtet und statt großem Reichtum für einige wenige (weiße Männer), gäbe es Wohlstand für alle, Achtung vor allen Lebewesen inklusive.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Mit dem Begriff „Erfolg“ kann ich nicht so viel anfangen. Ich ersetze ihn gerne durch „Gelingen“. Dass mir etwas gelingt, für das ich mich einsetze, was mir wichtig ist, was meiner Vision dient und dem nach dem ich strebe – das ist durchaus bedeutungsvoll für mich.

Aus welchem Fehler hast du am meisten gelernt?

Ach – ich bin gar nicht sicher ob wir aus Fehlern tatsächlich so viel lernen können wie immer behauptet wird. Und wenn ich so drüber nachdenke, dann scheint es so zu sein, dass ich mich mit Fehlern nicht sehr lange aufhalte und sie schnell vergesse oder verdränge. Das geht mir auch mit so genannten Fehlern so, die andere machen. Wenn es ein Fehler ist, zu viel zu reden und zu wenig zuzuhören und andere oft zu unterbrechen, dann ist das wohl der Fehler durch den ich am meisten gelernt hab, anderen zu zu hören, sie sprechen zu lassen und präsent zu sein.

Siehst du dich als Vorbild?

Manchmal wäre ich gerne eins. Dann wieder gar nicht. Ich hab schon gehört, dass andere mich als Vorbild sehen. Das macht mir meist ein eher unangenehmes Gefühl, selbst wenn es mir auch ein bisschen schmeichelt. Jedenfalls versuche ich mich so zu benehmen, dass ich eins sein könnte. Die größte Aufgabe hierbei ist wohl Demut.

Hast du einen Grundsatz nach dem du lebst?

Am Küchenschrank meiner Mutter hing jahrelang der Satz „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“, gleich neben „Toleranz gegenüber Intoleranten ist keine Tugend, sondern Selbstmord“ und „Im Beruf und in der Liebe kann man immer neu anfangen, bei Kindern ist das unmöglich.“ – alles Sätze, die mich immer wieder begleiten, die mich als Mädchen und junge Frau nachdenklich gemacht haben und denen ich immer noch etwas abgewinnen kann. An meiner Küchentür heute, hängen auch viele Sprüche.

Einer der nicht da hängt, der mich aber immer wieder leitet, ist: „Liebe ist nichts für Feiglinge.“

Was bedeutet Feminismus für dich?

Feminismus ist eine Art das eigene Leben zu gestalten. In meinem Leben hat es Feminismus schon immer gegeben und so ist er quasi integraler Bestandteil meines Seins. Ich kann mich nicht erinnern mich jemals nicht als Feministin identifiziert zu haben. Feminismus ist die Überzeugung dass Gleichberechtigung – unabhängig vom Geschlecht – richtig ist. Feminismus trägt zu Gerechtigkeit und Freiheit für alle bei.

Wie lebst du Feminismus in deinem Team vor?

Ich glaube ich lebe das nicht vor. Was ich tue, ist, da wo ich es kann, dafür zu sorgen, Frauen* zu empowern in Positionen zu gehen, in denen sie Entscheidungen treffen können, auch andere Frauen* zu empowern.

Wie versuchst du die Sichtbarkeit von Minderheiten in deinem Team zu verbessern?

Ich hoffe, dass ich dazu beitrage, dass alle gleichermaßen Gehör finden, und ich trage gerne dazu bei, dass die Diversität in unserem Team noch vergrößert wird. Da haben wir noch Nachholbedarf.

Welche familienfreundlichen Maßnahmen konntest du/würdest du gern in deinem Team umsetzen?

Kinder sind im Büro willkommen. Wenn jemand aufgrund von Pflegetätigkeiten für Familienangehörige (egal welchen Alters) im Job ausfällt, kann die Person sich unserer Unterstützung und Solidarität gewiss sein.

 Was möchtest Du jüngeren Frauen* und Berufsanfängerinnen mit auf den Weg geben?

Traut Euch eigene Wege zu gehen, unangepasst zu sein. Baut Euch früh Netzwerke auf, pflegt Freundschaften und gönnt Euch Begleitung durch Ältere.

sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS Fundstück – empathy@work

SOCIUS Fundstück – empathy@work

Manchmal will gut Ding Weile haben und es dauert bis wir es schaffen, Euch an unseren Gedanken und unserer Arbeit teilhaben zu lassen.

Gerade sind uns zwei SOCIUS Fundstücke wieder begegnet, die schon seit Jahren auf ihre Veröffentlichung warten.

 

Ralph Piotrowski hat 2016 einen Vortrag zum Thema „Professionelle Nähe“ vor Mitarbeitenden einer Wohlfahrtsorganisation gehalten, den wir nun endlich als Audiodatei veröffentlichen. Er stellt darin unseren Führungskompass vor und erklärt warum es wichtig ist, sich auch in Arbeitskontexten emotional und verletzlich zu zeigen.

 

 

 

 

 

Schon 2015 hat Hendrike Schoof ihre Masterarbeit zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation am Arbeitsplatz“ geschrieben. Im Zuge dessen hat sie Nicola Kriesel zu ihren Erfahrungen in der Praxis interviewt, sie nach Herausforderungen in Organisationen gefragt und wie sie mit Führungskräften mit gewaltfreier Kommunikation arbeitet.

 

 

 

ausgebucht: SOCIUS Werkstattzyklus: gemeinnützige Organisationen entwickeln – gOe! neu: in Stolzenhagen

ausgebucht: SOCIUS Werkstattzyklus: gemeinnützige Organisationen entwickeln – gOe! neu: in Stolzenhagen

Der im August 2020 in Stolzenhagen beginnende Werkstattzyklus ist ausgebucht.

Der nächste Zyklus beginnt im November 2020 in Berlin und wird von Joana Ebbinghaus und Christian Baier angeboten. Aktuell arbeiten wir daran die Fortbildung etwas zu erweitern und noch praxisnäher zu machen. Neuigkeiten dazu wird es alsbald hier auf der Webseite geben. Wer darauf nicht warten will, ist herzliche eingeladen sich per Mail an fortbildung@socius.de zu wenden oder sich mit Christian Baier unter 030 40 30 10 224 in Verbindung zu setzen.

Eine Lernwerkstatt für interne Entwickler*innen und externe Prozessbegleiter*innen

Einblicke in die Praxis der Veränderung

Gemeinnützige Organisationen ticken anders und entwickeln sich speziell: Ihr Sinnüberschuss macht sie kulturell träge und zugleich energetisch reich; die typischen Anspruchskonflikte ihrer Bezugsgruppen hemmen sie, aber befeuern auch ihre Entwicklung; ihre häufige Unterernährung macht sie labil und zugleich erfinderisch…

SOCIUS bietet mit dieser Fortbildung Einblicke in die Begleitung von Veränderungsprozessen gemeinnütziger Strukturen. Fälle aus der Beratungspraxis werden vor dem Hintergrund von System- und Gestaltansätzen reflektiert und das Handwerkszeug der Prozessberatung wiederum auf den Arbeitskontext der Teilnehmenden bezogen.

Die drei Module der Fortbildung orientieren sich an den Gestaltungsfeldern (Organisations-)Kultur, Struktur und Strategie. Zu jedem Feld werden Diagnose- und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt und anhand von Prozessverläufen und Fallarbeit kontextualisiert.

Die Fortbildung eignet sich für Menschen, die Organisationen von innen heraus als Leiter/innen oder „Change Agents“ verändern wollen und für externe Berater/innen, die ihr Handlungsrepertoire reflektieren und erweitern wollen. Dabei wird auch eine interne Netzwerkbildung gefördert. So bleiben oft Teilnehmer/innen aus den vorhergehenden Kursen untereinander noch in Kontakt. Nicht selten ergeben sich auch dauerhafte Arbeitskontakte im SOCIUS Umfeld.

Die Fortbildung wird von Andreas Knoth und Nicola Kriesel geleitet.

Andreas Knoth

Jahrgang 1972, Diplom Psychologe, Master of Business Studies, Schwerpunkt Arbeits- und Organisations- psychologie. Bei SOCIUS seit 2003. Langjährige Arbeitserfahrung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland, USA, Südost-Europa und Asien.

Nicola Kriesel

Jahrgang 1968, Juristin und Mediatorin. Schwerpunkt in Teamentwicklung, Führungskräftecoaching und empathiebasierter Prozessbegleitung. Bei SOCIUS seit 2005. Langjährige Arbeitserfahrung in und mit Bildungsorganisationen.

 

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Termine

  • Montag, 24. August bis Donnerstag, 27. August 2020
  • Mittwoch, 30. September bis Freitag, 2. Oktober 2020
  • Montag, 9. November bis Mittwoch, 11. November 2020

Beginn ist jeweils am ersten Tag um 11.30h und Ende am letzten Tag jeweils um 15.30h

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Eingeladen zur Teilnahme…

… sind Interessierte, die ihre Fähigkeit verbessern möchten, in gemeinwohlorientierten Organisationen Veränderungen zu initiieren, Widerstände zu verstehen und entsprechende Entwicklungsprozesse zu begleiten. Die Teilnehmenden erhalten am Ende eine Bescheinigung mit Angabe der Lerninhalte.

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Kontakt und Anmeldung

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung haben, senden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (und vielleicht einige Zeilen zu Ihrem Hintergrund?) an Fortbildung@socius.de. In einem anschliessenden Telefonat können wir Ihre Fragen beantworten und bei beidseitig positiver Entscheidung wird die Teilnahme durch schriftliche Anmeldung verbindlich.

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Ort

Das Taubenblau Seminarhaus ist der perfekte Ort für kreative Seminare, Retreats,​ Workshops für Entdecker*innen, Erholungssuchende, Abenteurer*innen, Künstler*innen, Lernende und Geschäftsleute. Das Haus liegt in Stolzenhagen in Brandenburg am Rande der naturreichen Uckermark – nur eine Stunde entfernt von Berlin mit dem Zug oder Auto. Wir werden das ganze Haus für uns haben und auch Gelegenheit das Dorf und die Umgebung zu erkunden. 

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Preise

Die Kosten betragen:

  • € 1.800,- – 2.100,- für Selbstzahler (je nach finanzieller Möglichkeit und Selbsteinschätzung)
  • € 2.400,- für Organisationen
  • Für Schnellentschlossene gilt bis zum 31.01.2020 ein Frühbucherrabatt in Höhe von 10%
  • Kosten für Unterkunft & Verpflegung entstehen ca: 700,00 € 
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Einladung

SOCIUS Infoabend zu gOe! – gemeinnützige Organisationen entwickeln!
2. März 2020, 17 – 19 Uhr

 

 

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Informationen und Anmeldung

Andreas Knoth, fortbildung@socius.de, 030-4030102-24

Die Fortbildung ist gemäß §11 Abs. 1 BiUrlG als Bildungsveranstaltung (Bildungsurlaub) anerkannt.

Modul 1

Kultur – Mit dem Wesen der Organisation in Kontakt treten

* Kulturanalyse und Ansätze der Kulturentwicklung
* Gruppendynamik und Gruppenprozess-Analyse
* Organisationsdynamik / Entwicklungsphasen der Organisation
* Biografie-Arbeit als Werkzeug der Teamentwicklung
* Modell der Prozessbegleitung in der OE
* Einführung in den Ansatz der Gestaltberatung

Lässt sich Kultur managen? Wie wird ein lose Gruppe zum starken Team? Was passiert mit Organisationen, wenn ihre Pioniere aus der Mitte treten? (und was, wenn nicht?) Wie schlägt  sich die Entwicklung von Systemen in biografischen Entwicklungen nieder? In welchen Schritten läuft ein klassischer OE Prozess ab (wenn es einen gibt)? Was bedeutet der alte Gestalt-Satz: Kontakt ist Begegnung an der Grenze?

Modul 2

Struktur – Die Aufbau- und Ablauforganisation gestalten 

* Analyse formeller und informeller Strukturen anhand systemischer Visualisierungen
* Entwicklung effektiver Arbeits- und Koordinationsprozesse
* Lösungsorientierte Fragetechniken
* Rang und Rolle: Reflexion von Führungs- und Beratungsrollen
* Umgang mit Emotionen und Widerstand: Konfliktarbeit in Veränderungsprozessen
* Einführung in den Systemischen Beratungsansatz

Was tun, wenn formale und informelle Strukturen auseinanderklaffen? Welche Alternativen gibt es zur Prozessoptimierung? Wie werden gute Fragen zu hilfreichen Interventionen? Wie können Menschen in neuen Rollen und Anforderungen unterstützt werden? Auf welchen psychischen Boden fällt Veränderung? Was bedeutet es, Widerstand als Energiequelle zu nutzen? Und schließlich: Muss man als Systemiker wirklich immer distanziert sein?

zwischen den Modulen
Intervision…

… auch „kollegiale Beratung“ genannt, ist integraler Bestandteil der Fortbildung. Selbstverantwortlich organisieren je zwei bis vier Teilnehmer/innen einen halben Tag gemeinsamer, strukturierter Beratung über die Veränderungsprozesse in den eigenen Organisationen und zu individuellen Fragestellungen.

Am Ende der Fortbildung hat jede/r Teilnehmer/in aus eigenem Erleben erfahren, welche Veränderungsgeschwindigkeit für die eigene Organisation und für ihn/sie selbst realistisch ist. Für den weiteren Entwicklungsprozess ist daneben ein nützlicher und übersichtlicher „Methodenkoffer“ gepackt, der zum Einsatz im Arbeitsprozess einlädt.

Modul 3

Strategie – Die Aushandlung von Visionen und Zielen begleiten

* Wirkungsorierung in der Strategiearbeit
* Wertschätzende Erkundung: der Appreciative Inquiry Ansatz
* Moderation von Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen
*Collective Impact, Bündnis- und Netzwerkstrategien
* Einführung in die Idee von Emergenz und Selbstorganisation

Sollte man introvertierte Organisationen mit ihrer Umwelt konfrontieren? Was leistet eine Theory of Change? Was tun, wenn der Problemfokus das Problem ist? Wie funktioniert kollektive Kreativität? Wie bindet man den Sack zu, wenn alle Optionen auf dem Tisch liegen? Wie entstehen vertrauensvolle Beziehungen in Netzwerken? Lassen sich emergente Prozesse moderieren?

Seminarmethoden

Der ganze Mensch ist nötig.

Die Fortbildung findet in einer kleinen Gruppe von maximal 14 Teilnehmenden statt und lebt von der möglichst hohen Beteiligung der Einzelnen in Form von intensiver Fallarbeit. Ein Mix aus Impulsreferaten, Arbeitsgruppen, Rollen- und Planspielelementen sowie „bewegenden“ Übungen soll den Arbeitsprozess erleichtern.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, die je eigenen Arbeitserfahrungen mit einzubringen.

Sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS online: Moderierter kollegialer Austausch

SOCIUS online: Moderierter kollegialer Austausch

Von Zeit zu Zeit stehen wir vor beruflichen Herausforderungen, für die wir nicht sofort eine Lösung haben. Der Austausch zu diesen Themen mit Anderen bietet oft eine erste Entlastung und innere Stärkung. Dafür möchten wir einen Raum öffnen für Resonanz und Verbundenheit zwischen Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Arbeitskontexten. Die besondere Qualität des Kollegialen Austausches liegt in der Lust am bewussten Zuhören, den inspirierenden Rückmeldungen und der freundlichen Offenheit miteinander. In einer kleinen Gruppe von maximal sechs Personen und zwei erfahrenen Moderator*innen bekommen alle Beteiligten in kurzer Zeit neue Perspektiven auf ihre jeweiligen Themen. 

Der Ablauf gliedert sich in zwei Teile: im ersten Schritt haben Sie die Möglichkeit, Gedanken und Empfindungen vertraulich in der Gruppe zu teilen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass in einer angespannten Situation schon das Mit-teilen erleichternd wirken kann.

Im zweiten Schritt sammeln wir gemeinsam Erfahrungen und Strategien, die für die geschilderte Herausforderung unterstützend sein können. Häufig haben die anderen Teilnehmende ähnliche Situationen erlebt und teilen gerne, was für sie hilfreich war. 

Der Kollegiale Austausch dauert 60 bis 90 Minuten und findet online statt.

​Bitte melden Sie sich per Mail unter Angabe Ihres Wunschtermins zum kollegialen Austausch an. Wir bitten Sie, diese Anmeldungen verbindlich zu halten, da andere das begrenzte Angebot sonst nicht nutzen können. Eine Bestätigung und weitere Infos erhalten Sie dann ebenfalls per Mail.

 
 

Überblick Kollegialer Austausch

  • Zwei erfahrene Moderator:innen
  • Per Video
  • Maximal 6 Teilnehmende
  • Teilnahmebeitrag nach Selbsteinschätzung zwischen 20 und 50€
  • Teilnahme auch an verschiedenen Terminen möglich
  • Sinnvoll zusammenwirken
  • Melden Sie sich an unter coaching@socius.de

Termine

6. August 2020, 17 Uhr Hannah Kalhorn und Nicola Kriesel

12. August 2020, 18.30 Uhr mit Jana Hornberger und Hans-Ludwig Kowalski

19. August 2020, 18.30 Uhr Marek Spitczok von Brisinski und Hans-Ludwig Kowalski

31. August 2020, 17 Uhr Lysan Escher und Nicola Kriesel

7. September 2020, 18.30 Uhr mit Jana Hornberger und Marek Spitczok von Brisinski

7. Oktober 2020, 8.30 Uhr mit Jana Hornberger und Lysan Escher

Diese Kolleg:innen bieten den Kollegialen Austausch für Sie an – Kollegial ist hier vor allem als Haltung gemeint. 

Jana Hornberger

Lysan Escher

Christian Baier

Hannah Kalhorn

Marek Spitczok von Brisinski

Nicola Kriesel

Hans-Ludwig Kowalski

sinnvoll zusammenwirken

Einblicke in das SOCIUS Seminar Feministisch Führen

Einblicke in das SOCIUS Seminar Feministisch Führen

Am Freitag den 8.11.2019 fand bei Socius das Seminar „Feministisch führen“ mit meiner Kollegin Nicola Kriesel statt. Als ich morgens auf dem Fahrrad auf dem Weg zum Seminar war, schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich wahrscheinlich den ganzen Tag nur mit Frauen* verbringen würde. Als ich dann ein wenig gehetzt in den Seminarraum kam, nahm ich aus dem Augenwinkel eine der Personen im Raum als Mann wahr. Meine allererste innerliche Reaktion war „komisch, warum will er denn an so einem Seminar teilnehmen?“ Hier stelle ich mir selbst die Frage, warum ich davon ausgehe, bei solch einem Seminar ausschließlich auf Frauen zu treffen? Stelle ich damit in Frage, ob ein Mann überhaupt feministisch sein kann?

Zum Glück herrschte eine offene Stimmung in der Gruppe und ich habe diese Gedanken in einer Kennenlernrunde teilen können. Nach dem Kennenlernen haben wir uns darüber ausgetauscht, was Feminismus zum einen und Führung zum anderen für uns bedeutet. Ich selbst habe mich in den letzten Jahren immer ein wenig davor gescheut, mich als Feministin zu bezeichnen. Zwar habe ich mich mit feministischen Vorbildern auseinandergesetzt, wie beispielsweise der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo und der us-amerikanischen Philosophin Judith Butler oder habe mit Freund*innen intensiv über die Thematik gesprochen, jedoch bin ich immer ein wenig vor dem Label zurückgeschreckt.

Nach diesem Tag nun allerdings nicht mehr! Mir ist in diesem Rahmen klar geworden, dass die Aussage „das Private ist politisch“ überaus wichtig ist und das dies für mich als eine Person, die sich als eine Frau versteht und fühlt, einen Stellenwert haben muss. Darüber hinaus ist dies jedoch längst kein Thema nur für Frauen, sondern ein Thema für alle – egal welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen. Was bedeutet nun feministisch Führen? Wir machten eine Sammlung von Assoziationen und Überzeugungen die wir zum Thema Feminismus haben und kamen zu dem Ergebnis, dass es beim Feminismus in der Hauptsache um Gleichberechtigung geht und den gerechten Zugang zu Ressourcen. Darüber hinaus fanden wir raus, dass es auch explizit zum die Förderung von Frauen geht, insbesondere wenn es um Führungs-Postionen geht. 
Im Anschluss befassten wir uns mit Erwartungen an Führung(skräfte) und stellten fest, dass das doch ziemlich viel ist.

In der Zusammenfassung einigten wir uns darauf – nach dem wir unsere Erkenntnisse mit unseren eigenen Lebensweg und seine Meilensteine in Sachen Führung und Feminismus abgeglichen hatten, dass feministisch Führen eine verantwortungsbewusste Haltung oder gar eine Fähigkeit ist, den Rahmen zu schaffen und zu halten, in dem Menschen gleichberechtigt arbeiten können. Es ist ein Zutrauen in Eigenverantwortung und das Zutrauen in andere. Dies beinhaltet beispielsweise ein Gespür für die Interessen und Bedürfnisse der diversen Mitglieder eines Teams, sowie Offenheit, Reflektionsfähigkeit und eine gelebte Fehlerfreundlichkeit unter Berücksichtigung gender*diverser Blickwinkel. Meiner Meinung nach divergiert dies kaum von einem grundsätzlichen zeitgemäßen Verständnis von Führung, der Zusatz feministisch führt lediglich vor Augen wie wichtig es ist, die Dinge beim Namen zu nennen und dass es uns alle etwas angeht.

SOCIUS Kaminabend mit Dami Charf

SOCIUS Kaminabend mit Dami Charf

Unsere Kaminabende bei SOCIUS sind feine Runden, die intime Einblick in die persönliche und professionelle Entwicklung von Menschen, die uns beeindruckt haben, gewähren. Am Montag, den 2. Dezember 2019 besuchte uns Dami Charf, die seit über 20 Jahren mit körperorientierte Psychotherapie arbeitet, sich intensiv mit Trauma beschäftigt, ihre eigene Methode der somatischen-emotionalen Integration – SEI© entwickelte und eine äußerst erfolgreiche Ausbildungs- und Selbsthilfe Plattform zur Heilung von Trauma betreibt (www.traumaheilung.de). Letztes Jahr erschien ihr Buch „Auch alte Wunden können heilen“, welches es auf Anhieb in die Spiegelbestsellerliste schaffte.

Eingeladen wurde Dami von unserer Kollegin Nicola Kriesel – die auf ihre wunderbar authentische Art durch den Kaminabend führte. Vor 28 Jahren besuchte Nicola ihren ersten Kurs bei Dami, bei dem es damals darum ging, wie Frauen für sich einstehen können: Selbstverteidigung war das Thema, recht handfest mit Wendo – den „Weg der Frauen“. Diese Kampfkunst zeigt effektive Möglichkeiten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung auf. Damis Arbeit blieb körperbezogen und ihr eigener Weg führte sie in die Welt der körperorientierten Psychotherapie, auf dem sie sich auf Traumaheilung spezialisierte. Und über zwanzig Jahre später schrieb sich Nicola wieder bei einem Kurs von Dami ein. Diesmal in Damis Ausbildung zur SEI Traumatherapeutin. Auch zwischendurch hatten die beiden immer mal wieder Kontakt.

Traumata – so Dami Charfs Überzeugung – liegen den meisten psychischen Krankheiten zugrunde. Trauma beeinträchtigt unsere grundlegenden Regulierungsfähigkeit, erschwert den Prozess der Homöostase, also die Fähigkeit unseres Organismus in den Gleichgewichtszustand zu kommen. Das Merkmal einer gesunden Selbstregulation ist der fluide Wechsel zwischen unterschiedlichen emotionalen und physiologischen Zuständen.

Traumatisierten Personen fällt dieser Wechsel nicht leicht. Sie erleben ihre Umwelt schnell als bedrohlich und der Körper verharrt in einem permanenten Zustand der Unter- oder Überregulierung. In dieser Schutzhaltung fällt Öffnung – und damit Verletzlichkeit – schwer. Wir bleiben verschlossen und erfahren uns mit der Welt wenig verbunden. Erst wenn wir Vertrauen entwickeln uns schützen oder mit unvermeidlichen Schmerzen umgehen zu können, fällt es uns leichter uns zu öffnen und Nähe und Verbundenheit zu lassen zu können.

Dami Charf besitzt die große Fähigkeit Zusammenhänge auf den Punkt zu bringen, und diese so zu benennen, dass sich neue Perspektiven eröffnen: Wie entstehen beispielsweise Gefühle und wie unschuldig – oder eben gerade nicht – sind unsere Gedanken? Im Alltag unserer Gesellschaft erleben wir Gefühle häufig als etwas, von außen Gemachtes. Im Sinne von: „Ich fühle mich schlecht, weil du nicht freundlich zu mir warst.“ Viele Methoden und Haltungen wie z. B. die Gewaltfreie Kommunikation legen nahe, dass Gefühle als etwas selbst Gemachtes zu verstehen seien: „Ich fühle mich, weil ich denke, dass…“. Verfechter*innen dieser Methoden weisen gerne darauf hin, dass man selber für seine Gefühle verantwortlich ist. Das klingt irgendwie gut, hinterlässt aber auch schnell den Eindruck, mal wieder versagt zu haben, wenn die eigene Regulation der Gefühle nicht wie gewünscht gelingt. Dami legt hier einen etwas anderen Schwerpunkt. Ihre Überzeugung ist: Emotionale Ansteckung ist natürlich und wir übernehmen automatisch Gefühle, die uns unsere Umwelt nahelegt. Dieser Mechanismus ist menschlich und evolutionär bedingt. Nicht bestimmte Gefühle zu vermeiden wird damit zum Ziel, sondern vor allem mitzubekommen, wenn Gefühle auf uns überspringen, die nicht primär unsere eigenen sind. Sobald wir diese Gefühlsübertragungen mitbekommen agieren wir diese Gefühle auch weniger aus und können sie besser modulieren.

Hilfreich ist auch ihre Sicht auf Empathie. Sie beschreibt Empathie als die Fähigkeit andere Menschen wahrzunehmen, ohne den Impuls zu verspüren, das Erlebte persönlich zu nehmen. „Ich fühle, was in dir ist, ohne es in Bezug auf mich selber zu setzen.“ In diesem Zustand sind wir sensibel für das Erleben des anderen. Dies ist übrigens eine ganz andere Sache als sensibel auf das zu reagieren, was uns in der Welt entgegentritt. Letzteres passiert insbesondere dann, wenn unser Nervengerüst durch traumatische Erfahrung ständig darauf getrimmt ist, die Umwelt nach potentiellen Gefahren abzuscannen.

Die Erzählungen von Dami Charf waren sehr persönlich. Die Beschreibung ihres Weges, ihre eigenen Schwierigkeiten, und ihre Einsicht, dass auch sie sich insbesondere dafür interessiert und das lehrt, was ihr ursprünglich selber schwergefallen ist. Sie berichte von ihrer Öffnung zu mehr Verletzlichkeit und Verbundenheit mit so einer Energie, dass wir am Ende alle erstaunt waren, wie schnell zwei Stunden verstreichen können.

 

 

Sinnvoll zusammen wirken

SOCIUS labor Bericht: Improvisation in der Organisationsentwicklung

SOCIUS labor Bericht: Improvisation in der Organisationsentwicklung

Ein erwachsenes Kinderspiel

Das SOCIUS labor mit Hannah Hummel war mit sechs Teilnehmenden ein intensives Labor, was die Improvisationen zu einem sehr persönlichen Erlebnis machte. Hannah Hummel ist Sozialpädagogin und spielt seit über 20 Jahren Improvisationstheater. Ihre Arbeit und ihre Leidenschaft lassen sich gut verknüpfen, denn auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Improvisation eine hilfreiche Kompetenz.

Im Labor hat uns Hannah Hummel mitgenommen in die Welt des Improvisationstheaters. Nicht umsonst wird Improvisationstheater hin und wieder Theatersport genannt. Neben dem körperliche Einsatz war auch geistiges Training Teil unserer Arbeit als wir den fünf Grundregeln des Impro-Theaters folgten:

  • positiv annehmen was angeboten wird
  • die Kolleg*innen retten, wenn sie nicht weiter wissen und vertrauen, dass genau das passiert
  • heiter scheitern – Fehlerfreundlichkeit und Annahme
  • auf Beziehung bedacht sein und mit klarer Rolle agieren
  • präsent sein in der Situation und gemeinsam agieren

Schon hier wird deutlich wieviel Impro-Theater, das Arbeiten in Teams und New Work gemeinsam haben. In der agilen Gestaltung unserer Arbeitswelt können wir uns von der Praxis und den Erkenntnissen des Impro-Theaters mehr als nur inspirieren lassen. Wir können Improvisation nutzen, um beispielsweise von der peniblen Planung der prä-VUCA-Welt zu einer zeitgemäßen Form des Planens zu kommen, in der sense-and-respond, also bewussteres Wahrnehmen und spontaneres Reagieren erfolgsversprechende Herangehensweisen sind.

In unseren Arbeitskontexten nennen wir das, was im Impro-Theater Spiel heißt, oft „Übung“, aus der Überzeugung, dass Arbeit ja schließlich kein Spiel sei, dass wir aber unerlässlich Übung bräuchten, um noch besser (zusammen) arbeiten zu können. So wurde einmal mehr deutlich wie sehr die Anerkennung dessen was wir tun, vom Kontext abhängig ist, in dem wir es tun.

Es läuft nichts nach Plan, aber ohne Plan läuft nichts

Hannah Hummel verdeutlichte uns mit ihrer Arbeit, das Zusammenspiel von geplantem und intuitivem Handeln. Einerseits war sie sehr gut vorbereitet und folgte einem (inneren) Plan. Sie brachte Experimente mit, mit denen wir uns in diesem Labor beschäftigen würden. Und sie improvisierte gleichzeitig mit denen die da waren quasi vor der weißen Leinwand und vertraute ihrer aus Erfahrung gespeisten Intuition, indem sie als Labor-Leitung den oben genannten Prinzipien folgte.

In der systemischen Gedankenwelt würde sich hier auf Luhmanns Begriff der Kontingenz berufen werden: dass etwas sowohl nicht notwendig als auch nicht unmöglich ist. Kurz: Es könnte auch alles anders sein.

Neben all der Übung im Präsent-sein, Ja-Sagen und den eigenen Körper als Instrument zu nutzen, erfuhren die Labor-Teilnehmenden auch etwas über einflussreiche Impro-Theater-Macher*innen. Allen voran Augusto Boal, der mit seinem Theater der Unterdrückten eine von der UNESCO anerkannte „Method of social change“ entwickelte. Darüber hinaus erzählte Hannah uns noch etwas über Viola Spolin und Keith Johnstone als jene die sie selbst besonders beeindruckten. Allerdings war wir Teilnehmenden so sehr in Spiellaune, dass wir lieber noch mehr spielen wollten.

Die vier Stunden „Impro-Training“ vergingen wie im Fluge und wir hatten einen vergnügten erkenntnisreichen Nachmittag mit herzlichen Lachern und großem Staunen über die verborgenen Talente, die in uns stecken.

Das exzellente Süppchen in der anschließenden Lounge stärkte uns, am Kaminfeuer weilten wir noch eine ganze Zeit und genossen den Austausch und die Reflexion des Erlebten.

Für mich persönlich bleibt die Erinnerung an eine Erkenntnis, die ich mit dem Kollegen Ralph Piotrowski schon immer mal in einen Blog gießen wollte: Allet eens!

Sprich: all die verschiedenen Ansätze, Philosophien, Methoden und Werkzeuge, die wir so gerne klar voneinander trennen würden, dienen mit einer ähnlichen Haltung demselben Ziel: sinnvollem zusammenwirken!

SOCIUS Seminar: Feministisch Führen

SOCIUS Seminar: Feministisch Führen

Ein Seminar nicht nur für Frauen

Nicht nur in vielen Ländern Europas wird das gesellschaftliche Klima rauer; das Recht auf Selbstbestimmung, gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit von Frauen (und anderen – marginalisierten – Gruppen) ist bis in die politischen Führungsspitzen nicht selbstverständlich. Die seit vielen Jahren diskutierte „Gläserne Decke“ für Frauen in der Arbeitswelt wird angesichts dieser Entwicklungen vermutlich nicht durchlässiger werden.
Umso mehr ein Grund für Frauen und ihre Unterstützer_innen, selbstbewusst die eigenen Vorstellungen von einer chancengerechten und persönlichkeitsfördernden Arbeitswelt zu reflektieren und die eigenen Führungsqualitäten lust- und machtvoll in das eigene Arbeitsfeld einzubringen – bzw. den Raum dafür zu erobern.

Themen

Besondere Aufmerksamkeit wollen wir dabei folgenden Punkten widmen:
– Führungserwartungen und eigene Biografie
– Was ist der Unterschied zwischen Postheroischer, Konsensorientierter und Feministischer Führung? Oder: Führungsstil – was soll das sein?
– „Ich als Führungskraft“ – Kompetenzen und Methoden, Strategien und Statements

Methoden

Im Seminar wird mit einem Methodenmix gearbeitet: inhaltliche Inputs, Übungen und (Selbst-)reflexionsphasen wechseln einander ab.

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Termin

Freitag, 8. November 2019 von 10 bis 17 Uhr

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Kosten

last-minute ab 28.10.19: 125,00 € für einen Tag

 

 

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Anmeldung

Bitte per Email an fortbildung@socius.de

Nicola Kriesel ist Juristin und Mediatorin. Ihre Schwerpunkte liegen in Teamentwicklung, Führungskräftecoaching und empathiebasierter Prozessbegleitung. Bei SOCIUS ist sie seit 2005 und hat langjährige Arbeitserfahrung in und mit Bildungsorganisationen.

 SOCIUS – sinnvoll zusammenwirken

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